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NFL-Sixpack zu Week 5

Tom Brady vs. Peyton Manning, die 13.

Von SPOX
Sonntag, 07.10.2012 | 13:54 Uhr
Duell der alten Männer: Tom Brady (l.) und Peyton Manning treffen zum 13. Mal aufeinander
© Getty
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Auf geht's ins fünfte NFL-Wochenende (JETZT im LIVESCORE und auf ESPN America). Während Tom Brady mit den New England Patriots im Duell der Superstar-Quarterbacks seinen großen Langzeit-Rivalen Peyton Manning empfängt, will Drew Brees seinem Ex-Team mindestens einen Touchdown einschenken. Es winkt der ewige Rekord von Johnny Unitas. Wir verraten zudem, warum Victor Cruz gegen Cleveland der am besten gedeckte Receiver der Liga sein dürfte und weshalb die NFC West rockt

Rivalry of the week: Tom Brady vs. Peyton Manning (So., 22.25 Uhr)

New England Patriots (2-2) vs. Denver Broncos (2-2). Dieses 13. Aufeinandertreffen könnte das letzte Matchup zwischen den beiden großen Quarterbacks der 2000er Jahre und sein. Brady liegt mit 8-4 Siegen vorn, aber Manning hat mit 4 Siegen in den letzten 6 Spielen den Trend auf seiner Seite. Und das Momentum: In Week 4 lieferte er sein bestes Broncos-Spiel ab.

Der User-Talk zu Week 5

Peyton ist trotz seiner 36 Jahre und vier Nackenoperationen alles andere als reif für die Rente: Manning warf im September Pässe für 1.162 Yards Raumgewinn und 8 Touchdowns. Bei Pässen, die länger als 11 Yards sind, hat er mit einer 22-Prozent-Erfolgsquote im Vergleich mit Brady (48,9 Prozent completed) aber klar das Nachsehen.

Die Patriots stehen unter Zugzwang: Es gilt, das Gillette Stadium zurückzuerobern. Denn nach 35:1 Heimsiegen mit Brady an Bord kassierte New England in Week 2 eine unerwartete Niederlage gegen Arizona (19:20).

Reunion of the week: Drew Brees vs. Chargers (Mo., 2.20 Uhr)

In your face, Chargers! Wie oft sich die Verantwortlichen in San Diego wohl schon in den Hintern gebissen haben, für die glorreiche Idee, Drew Brees auszusortieren? Die Chargers drafteten Brees 2001, ließen ihn dann aber 2006 nach New Orleans ziehen. Die Begründung: Brees sei kein Super-Bowl-Quarterback.

Inzwischen hat Brees als Super-Bowl-MVP 2009 für die Saints natürlich längst das Gegenteil bewiesen. Immerhin hat sein Nachfolger in San Diego, Philip Rivers, mehr Regular Season Games gewinnen können als Brees. Über das Spiel um den AFC-Titel sind die Chargers mit Rivers jedoch nie hinaus gekommen.

Den Brief der Woche ging im Übrigen ebenfalls an Brees, der gegen die Chargers einen Uralt-Rekord von Johnny Unitas knacken will. Unitas' Sohn Joe wünscht dem Saints-Quarterback darin viel Erfolg bei seinem Versuch, das 48. NFL-Spiel in Folge mit einem Touchdown-Pass abzuliefern. Unitas waren zwischen 1956 und 1960 47 Spiele in Serie mit einem TD-Pass gelungen. Bei der Saints-Pleite gegen die Packers in Week 4 stellte Brees diese Marke ein.

Comeback of the week: Das Steelers-Duo Harrison & Polamalu

Watch out, Eagles! Im Duell mit dem Erzrivalen (So., 19 Uhr) setzt Pittsburgh große Hoffnungen auf die Rückkehr zweier Defensiv-Spezialisten gegen Philadelphia. Outside Linebacker James Harrison (nach Knieverletzung) und Safety Troy Polamalu (nach Wadenblessur) stehen in den Startlöchern.

Die Angst einflößenden Stats: Harrison erzwang in den letzten fünf Jahren 27 Fumbles, Polamalu sorgte in seinen letzten 52 Spielen für 19 (!) Interceptions. Und Turnovers sind derzeit die Achillesferse der Eagles, mit 12 Ballverlusten rangieren sie in dieser Saison in der Liga auf Rang zwei.

Eine Sieggarantie für die Steelers ist das freilich nicht: Auch wenn Michael Vick eine Interception unterlief, konnte Philadelphia seit 2012 11:9 Siege einfahren. Steelers-QB Ben Roethlisberger kommt das Duell um die Vorherrschaft in Pennsylvania aber grad recht. In den letzten beiden Spielen brachte er 60/80 Pässen ans Ziel, dabei sprangen 659 Yards Raumgewinn und 6 Touchdowns heraus.

Quarterback to watch this week: Christian Ponder vs. Tennessee (So., 22.25 Uhr)

Die Minnesota Vikings sind bislang DAS Überraschungsteam der Saison. Bleibt Second Year Quarterback Christian Ponder auch gegen Tennessee ohne Interception? Gut möglich, denn die passive Defense der Titans hat in vier Spielen erst 6 Sacks auf die Reihe gebracht.

Trotz seiner blütenreinen Weste mehrt sich Kritik an Ponder: In seinem Passspiel fehle das Risiko. Tatsächlich passt er durchschnittlich ganze 5,4 Yards weit - damit belegt er im Quarterback-Ranking der NFL klar den letzten Platz, mehr als 1 Yards hinter dem Vorletzten. Noch nie hat ein Quarterback mit einer durchschnittlichen Wurfdistanz unter 6 Yards die Playoffs erreicht.

Target of the week: Victor Cruz vs. Cleveland (So., 19 Uhr)

Giants-Coach Tom Coughlin ist nicht zu beneiden. Seit Saisonstart ist das New Yorker Lazarett stets bestens gefüllt. Erneut fraglich für den Einsatz gegen Cleveland ist Starting Wide Receiver Hakeem Nicks. Zu seinem "Langzeit-Problem" mit dem Fuß kommt nun eine Schwellung am Knie dazu.

Giants-Quarterback Eli Manning ist daher von Woche zu Woche gefordert, sich neue Ziele für sein Passspiel zu suchen. Das Problem: Auch Domenik Hixon und Ramses Barden (beide Gehirnerschütterung) sind angeschlagen. Victor Cruz dürfte damit einer der bestgedoppelten Receiver der Liga in Week 5 sein.

Division of the week: Die NFC West

Es ist DIE Gelegenheit für die Seahawks: Gewinnt Seattle in Carolina (So., 22.05 Uhr), haben alle vier Teams der NFC West nach Week 5 einen Startrekord zu Buche stehen. Und das erstmals seit der Neustrukturierung der Liga 2002.

Arizona (4-1) und die St. Louis Rams (3-2) haben vorgelegt, die 49ers (3-1) können es nicht mehr vergeigen - es hängt nur an den Seahawks. Hatten die Teams aus der NFC West nach 8 Wochen der Vorsaison zusammen gerade einmal 10 Siege auf dem Konto, sind es nun nach 4,5 Wochen schon 12. Congrats!

NFL: Week 5 im Überblick

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