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Rekord-Vertrag für Saints-QB Drew Brees

SID
Freitag, 13.07.2012 | 22:46 Uhr
Drew Brees stellte 2011 einen Rekord für die meisten Passing Yards in einer Saison auf
© Getty
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Das gab es selbst in der NFL noch nicht: Der Superstar kassiert für seine Vertragsverlängerung im ersten Jahr 40 Millionen Dollar! Als Dank gibt es eine Liebeserklärung.

Eine Liebeserklärung fällt nach einem solchen Geschäft nicht besonders schwer: "Ich schätze sehr, mit wie viel Fleiß und Standhaftigkeit beide Parteien an diesem Deal arbeiteten. Ich liebe die Franchise, das Team und die Stadt von New Orleans", sagt Drew Brees bei "ESPN".

"Ich bedanke mich persönlich bei den Besitzern Gayle und Tom Benson für dieses Angebot. Jetzt bin ich gefragt und muss dieses Vertrauen rechtfertigen."

Gemessen an der vereinbarten Vertragsverlängerung ist die Bringschuld gigantisch.

Der Grund: Brees unterzeichnet bei den New Orleans Saints nicht weniger als den bestdotierten Vertrag der NFL-Geschichte!

Brees löst Calvin Johnson ab

Das berichtet "ESPN" unter Verweis auf Quellen bei der Spielergewerkschaft und beim Klub. Es fehlt lediglich der obligatorische Medizincheck, bevor die Unterschriften gesetzt werden können.

Die Details: Für die Laufzeit von fünf Jahren erhält Brees 100 Millionen Dollar, wobei alleine im ersten Jahr 40 Millionen Dollar (3 Millionen Gehalt+37 Millionen Bonus) garantiert sind.

Praktisch gesehen beläuft sich die gesamte garantierte Summe auf 60 Millionen Dollar - das gab es noch nie. Den Rekord zuvor hatte Detroit Lions' Calvin Johnson, dem dank seiner Verlängerung Anfang des Jahres knapp 50 Millionen Dollar garantiert werden.

Auch die 100 Millionen Dollar auf fünf Jahre verteilt sind unerreicht: Brees ist der erste Spieler mit einem Durchschnittsgehalt von 20 Millionen Dollar. Peyton Manning (Denver) bekommt etwas mehr als 19 Millionen Dollar, Tom Brady (New England) erhält im Schnitt 18 Millionen Dollar.

Klausel wohl nur eine Formalie

Es existieren lediglich vernachlässigbare Klauseln für die Saints, die sie aber dem Ermessen nach nie ziehen werden: 2013 etwa könnte New Orleans in einem Zeitraum von drei Tagen kurz nach dem Super Bowl Brees aus dem Vertrag entlassen - wobei dem Quarterback eine Abfindung von garantierten 15 Millionen Dollar zusteht.

Wie es aus Liga-Kreisen heißt, wäre es aber sehr unwahrscheinlich, dass die Saints diese Option nutzen.

Denn das hieße, dass sie für die ersten zwei Jahre Brees 55 Millionen Dollar überweisen würden - ein katastrophales Preis-Leistungsverhältnis, bedenkt man, dass sein Gehalt mit zunehmender Vertragsdauer stetig sinkt.

Brees stellte 2011 mit 468 Completions, 5476 Passing Yards und einer Completion Percentage von 71,2 mehrere NFL-Rekorde auf.

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