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Her mit den Defensiv-Monstern!

SID
Donnerstag, 28.04.2011 | 16:50 Uhr
Die mySPOX-User haben Marcell Dareus im Mockdraft an Nr. 1 gezogen
© Getty
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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beginnt der NFL-Draft. Höchste Zeit für den ersten mySPOX-Mock-Draft. Die NFL-Experten der Community haben sich zusammengesetzt - und die erste Runde durchgespielt. Das sind ihre Picks.

1. Carolina Panthers (Mocker: korsakoff): Marcell Dareus, DT, Alabama

Einen Quarterback für Carolina? Das halte ich für Idiotie! Ohne passende Rahmenbedingungen verbrennst du jedes Talent. Ein Wide Receiver wäre eine Option, aber die Geschichte zeigt, dass hochkarätige Wide Receiver nicht positiv mit Erfolgsbilanzen korrelieren. Größte Baustelle danach ist die Defensive Line, die ich für wichtiger halte als WR. Die Frage "Dareus" oder "Fairley" ist eine Bauchfrage. Und Dareus gefällt mir besser. Charakterlich und sportlich. Einzige Alternative dazu für die Panthers: Einen Tauschpartner für Pick #1 zu suchen. Das wäre dann auch die Lösung, die ich präferieren würde.

2. Denver Broncos (DanU79): Von Miller, LB, Texas A&M

Das Problem der Broncos liegt klar in der Defense. Der kompletten Defense. Denn ein Schwerpunkt hinsichtlich Rush- oder Pass-Defense lässt sich nicht ausmachen - schließlich wurden in beiden Bereichen in der vergangenen Saison jeweils 26 Touchdowns zugelassen. Somit muss ein schneller Mann her, der in beiden Bereichen helfen kann. Von Miller ist prädestiniert für diese Aufgabe, da er fast durchgängig Top-Werte beim Combine gesetzt hat und würde so beide Defense-Bereiche verbessern.

3. Buffalo Bills (NicoMadi): Nick Fairley, DT, Auburn

Ein neuer Quarterback? Oder die Lauf-Defense verbessern? Ich sage ganz klar: Die Lauf-Defense verbessern, da man hier das schlechteste Team war. Meine erste Wahl wäre auch Von Miller gewesen, doch da dieser weg ist, nehme ich Auburns Defense-Monster Nick Fairley. Als sein einziges Problem werden Charakterschwächen angeführt, doch vielleicht braucht die Bills-Defense genau das: Eier. Warum keinen Quarterback? Weil man mit fünf Picks in den ersten vier Runden auch später noch einen guten Passwerfer bekommen kann. Und weil man mit Ryan Fitzpatrick einen guten QB in seinen Reihen hat.

4. Cincinnati Bengals (Lattenknaller): Blaine Gabbert, QB, Missouri

Leichte Entscheidung für die Bengals! Mit dem relativ sicheren Rücktritt von Carson Palmer ist die QB-Position vakant. Sie neu zu besetzen, ist eminent wichtig. Blaine Gabbert ist der beste QB im Draft - und damit die erste Wahl der Bengals. Es sei denn, man hat bereits einen Veteranen in der Hinterhand, der getradet werden könnte.

5. Arizona Cardinals (kreima): Cam Newton , QB, Auburn

Ähnlich wie bei den Bengals braucht man in Arizona dringend einen neuen Quarterback. Denn sollte man im Draft oder per Trade/Free Agency keinen bekommen, ist Star-Receiver Larry Fitzgerald so gut wie weg. Und warum Newton? Weil Coach Ken Whisenhunt weiß, was ein physischer, mobiler Quarterback für eine Offense leisten kann. Wenn alles passt, könnte ein um Cam Newton herum aufgebauter Gameplan der Cardinals dem der Pittsburgh Steelers um Ben Roethlisberger ähneln.

6. Cleveland Browns (NicoMadi): A.J. Green, WR, Georgia

Mit Colt McCoy wurde im Vorjahr ein sehr talentierter Quarterback nach Cleveland geholt. Jetzt muss man ihn nur noch mit den richtigen Waffen ausstatten. 2010 war Tight End Benjamin Watson mit 768 Yards der beste Receiver - und das kann es nun wirklich nicht sein. Deshalb kommt für diesen Pick nur einer in Frage: A.J. Green! Er ist die logische Wahl. Denn von seiner Verpflichtung kann das gesamte Team profitieren. Zwei junge WR, ein junger QB und ein junger Running Back - da kann was wachsen in Cleveland.

7. San Francisco 49ers (MoD): Patrick Peterson, DB, LSU

Eigentlich müssten die 49ers einen Quarterback wählen. Aber ich denke, dass Coach Jim Harbaugh auf seinen Schützling aus Stanford (Andrew Luck) wartet. Auch San Franciscos Pass-Rush würde eigentlich dringend ein Upgrade benötigen, doch hier sind die besten Picks (Dareus, Fairley) schon gezogen. Deshalb sollte man das Backfield verstärken - und da kommt Patrick Peterson ins Spiel. Seine Fähigkeit, gegnerische Spielzüge zu lesen und vor allem seine sicheren Hände machen ihn zu einer gefährlichen Waffe, die sowohl als Safety aber auch als Corner eingesetzt werden kann.

8. Tennessee Titans (Koblenzer): Robert Quinn, DE, North Carolina

Tennessee hatte 2010 absolut keinen Pass-Rush. Außerdem ist die Defensive-Line der Titans sehr dünn besetzt. Deshalb ist Robert Quinn die beste Wahl. Für mich ist er der beste Defensive End im kompletten Draft. Er ist ein explosiver Spieler und kann sowohl gegen den Lauf als auch gegen den Pass gut verteidigen und sollte direkt in der Startformation stehen.

Teil II: Dallas bis Jacksonville

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