Dienstag, 07.12.2010

NFL: Roundup zu Week 13

Von wegen Wachablösung

Die New England Patriots spielen die New York Jets im Monday Night Game schwindlig und werfen die Frage auf: Was haben die Jets in den Playoffs zu suchen? Peyton Manning und die Indianapolis Colts erlebten gegen die Dallas Cowboys einen ganz miesen Tag, Matty Ice verhalf den Falcons zum nächsten Sieg und die Steelers feierten gegen die Baltimore Ravens einen knallharten Sieg - trotz der gebrochenen Nase von Quarterback Ben Roethlisberger. Brett Favre musste nach seinem ersten Pass-Versuch verletzt vom Feld - und anschließend zusehen, wie sein Team ohne ihn feierte. Bei den Detroit Lions sorgten die Schiedsrichter für einen Aufreger.

Große Männer mit gebrochenem Herzen: Für die Jets war bei den Patriots nichts zu holen
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Große Männer mit gebrochenem Herzen: Für die Jets war bei den Patriots nichts zu holen

New England Patriots (10-2) - New York Jets (9-3) 45:3 (17:0, 7:3, 7:0, 14:0)

Damit ist auch das geklärt: Die New England Patriots sind aktuell das beste Team der NFL. Wem das bisher nicht klar war, sollte sich die Aufzeichnung des Monday Night Games anschauen. Die Jets waren dermaßen chancenlos, dass man sich vorkam, als spielten die Hausherren gegen die Panthers oder irgendein daher gelaufenes Amateurteam.

Nach dem ersten Viertel war im Prinzip schon klar, in welche Richtung die Partie laufen würde, nachdem BenJarvus Green-Ellis (18 Carries, 72 YDS) mit dem ersten seiner zwei Touchdowns und Deion Branch auf Pass von Quarterback-Superstar Tom Brady (21/29, 326 YDS, 4 TD, 0 INT) die Weichen auf Sieg stellten.

In der Folge kamen auch noch Brandon Tate, Wes Welker und Aaron Hernandez in den Genuss, vom Spielmacher bedient zu werden, ehe Running Back Green-Ellis den Schlusspunkt setzte. Obwohl punktlos, war Danny Woodhead bester Receiver der Patriots an diesem Abend (104 YDS).

Im Zusammenhang mit den Jets von gut zu sprechen, wäre dagegen ein schlechter Witz. Keiner der Akteure des selbsternannten Meisterschaftsfavoriten brachte eine ansprechende Leistung auf das Feld, insbesondere Bradys Gegenüber Mark Sanchez stand völlig neben sich (17/33, 164 YDS, 0 TD, 3 INT).

Übrigens: Brady hat jetzt 26 Heimspiele in der Regular Season in Folge gewonnen - NFL-Rekord. "Der ganze Hype lässt uns völlig kalt", blieb der Mann von Supermodel Gisele Bündchen aber bescheiden. "Wir halten es mit unserem Coach, der immer sagt: 'Sag wenig, wenn du gewinnst. Und sag noch weniger, wenn du verlierst.'"

Trotz des Schweigens der Patriots hat sich das Team von Bill Belichick zum heißesten Anwärter auf den Super Bowl gemausert. Und die Jets werden sich in der AFC mit einem Wildcard-Ticket für die Playoffs begnügen müssen. "Ich wollte ihm in den Arsch treten", ärgerte sich Coach Rex Ryan. "Es ist genau anders herum gekommen. Wir müssen ungefähr eine Zillionen Dinge verbessern."

Broncos feuern McDaniels

Die katastrophalen Denver Broncos haben endlich getan, was längst überfällig war: Sie haben ihren Headcoach Josh McDaniels gefeuert. Nach nur anderthalb Saisons ist die Zeit des 34-Jährigen abgelaufen. In erster Linie deshalb, weil unter seiner Regentschaft jeder Erfolg ausblieb - der Super-Bowl-Champion von 1997 und 1998 hat von den letzten 28 Partien lediglich elf gewinnen können.

Damit ist McDaniels der schlechteste Coach der Broncos seit Lou Saban (20-42-3-Bilanz zwischen 1967 und 1971). Dabei war er durchaus mit Vorschusslorbeeren in die Mile High City gekommen: Als Schüler von Coach Bill Belichick und Offensive Coordinator der Patriots hatte er einige Erfolge vorzuweisen.

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Detroit Lions - Chicago Bears 20:24: Starke Leistung von Lions-QB Drew Stanton - doch am Ende war es einfach nicht genug
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Green Bay Packers - San Francisco 49ers 34:16: Die Packers mal in blauen Trikot. Zu Ehren des ersten Meister-Teams von 1929
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Tennessee Titans - Jacksonville Jaguars 6:17: Spaziergang für die Jaguars. Jacksonville (wie hier Rashad Jennings) überrannte die Titans
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Minnesota Vikings - Buffalo Bills 38:14: Großes Spektakel in Minneapolis! Die Vikings glänzten auch ohne QB Brett Favre
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Philadelphia Eagles - Houston Texans 34:24: Michael Vick steuerte drei Touchdowns (2 Pass, 1 Rush) zum Sieg der Eagles bei
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New England Patriots - New York Jets 45:3: Tom Brady jubelt mal wieder. Der Golden Boy führte sein Team zum 26. Heimsieg in Folge, Jets-Safety Brodney Pool war nur Statist
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Mit den Trades von Jay Cutler vor der vergangenen Saison und Brandon Marshall, einem der besten Wide Reiceiver der Liga, vor der laufenden Spielzeit handelte er sich jedoch einige Kritik ein. Als sein Scout Steve Scarnecchia vor kurzem ein Training der San Francisco 49ers aufzeichnete und damit gegen die Liga-Regeln verstieß, bestritt McDaniels zwar jede Beteiligung. Fakt ist aber, dass es ein ähnliches Vergehen schon zu McDaniels' Zeit in New England gegeben hatte.

Denver macht sich jetzt in aller Ruhe auf die Suche nach einem Nachfolger. Bisher sind noch keine heißen Kandidaten bekannt. Bis jemand gefunden ist, übernimmt Running-Back-Coach Eric Studesville die Leitung des Teams.

Baltimore Ravens (8-4) - Pittsburgh Steelers (9-3) 10:13 (7:0, 0:0, 3:3, 0:10)

Wenn man an Steelers gegen Ravens denkt, denkt man an knallharte Defense und noch härtere Hits. So wie den, der Steelers-QB Ben Roethlisbergers (22/38, 253 YDS, 1 TD, 1 INT) die Nase brach - gleich zu Beginn des Spiels. Oder so wie den, der Steelers-Tight-End Heath Miller mit einer Gehirnerschütterung an die Seitenlinie verbannte. Oder aber den, der am Ende das Spiel entschied. Nämlich der gegen Joe Flacco (17/33, 266 YDS, 1 TD).

Troy Polamalu sackte den Ravens-Quarterback - und der ließ den Ball fallen. "Ich wollte gerade werfen, da kam der Hit. Das war ein Schock", sagte Flacco. Und was für einer. Steelers-Linebacker LaMarr Woodley schnappte sich das Leder und trug es bis an die Neun-Yard-Line der Ravens. Roethlisberger nahm dankend an: Touchdown Isaac Redman.

Und das Geheimrezept des Steelers-QB? Die gebrochene Nase! "Die tat nämlich verdammt weh - und hat mich so von meinem verletzten Fuß abgelenkt", sagte er lachend. Steelers-Football eben. Weniger gut gelaunt war Ravens-Coach John Harbaugh: "Das war eine böse Niederlage. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Was für eine Enttäuschung."

Tampa Bay Buccaneers (7-5) - Atlanta Falcons (10-2) 24:28 (7:7, 7:7, 3:0, 7:14)

Was wären die Falcons ohne Matty Ice. Lange Zeit sah es ganz danach aus, als könnten die Buccaneers tatsächlich Atlantas Siegesserie stoppen. Doch dann kam Matty Ice zurück. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison führte Matt Ryan (18/36, 205 YDS, 2 TD, 2 INT) sein Team im Schlussviertel nach einem Rückstand doch noch zum Sieg. "Wenn man schlecht beginnt und am Ende doch noch einen Weg findet, um zu gewinnen, dann ist das ein Zeichen für ein gutes Football-Team", so Ryan.

Freundliche Unterstützung erhielt er dabei allerdings von Receiver Eric Weems, der mit einem 102-Yard-Kickoff-Return-TD die Aufholjagt einläutete. "Danach hatten wir einfach das Selbstvertrauen, dass wir noch einmal scoren können", sagte Ryan. In der Tat.

Und das, obwohl die Stars des Teams eher unauffällige Stats verbuchten. Running-Back Michael Turner (24 CAR, 1 TD) kam auf 88 YDS, Receiver Roddy White auf 74. Bei den Buccaneers überzeugte Rookie-Running-Back LeGarrette Blount (20 CAR, 103 YDS, 1 TD).

Indianapolis Colts (6-6) - Dallas Cowboys (4-8) 35:38 OT (0:10, 7:7, 7:10, 21:8, 0:3)

Was ist nur mit Peyton Manning (36/48, 365 YDS, 2 TD, 4 INT) los? Der Colts-Quarterback leistete sich gegen die Cowboys gleich vier Interceptions und schien über weite Strecken einfach überhaupt nichts auf die Reihe zu bekommen. Da konnte selbst die Aufholjagt nicht drüber hinweg täuschen. Schlechte Entscheidungen, miese Würfe, Verwirrung.

Zum ersten Mal in seiner Karriere leistete sich Manning innerhalb von drei Spielen ganze elf Interceptions. "Dafür gibt es keine Entschuldigung", sagte der 34-Jährige nach dem Spiel. "Ich muss einfach weitermachen - und versuchen in Zukunft unsere Jungs zu treffen." Zwei der vier Interceptions trug Dallas in die Endzone, die vierte zog das entscheidende Field Goal in der Overtime nach sich. Für die Colts war es bereits die dritte Niederlage in Folge - in der AFC South liegen sie damit hinter den Jacksonville Jaguars und wären damit aktuell nicht für die Playoffs qualifiziert. "Dieses Loch haben wir uns selbst geschaufelt", so Manning.

Immerhin ein Colts-Spieler hatte einen blendenden Tag: Reggie Wayne. Der Receiver kam auf sagenhafte 200 Yards (Karriere-Bestleistung) und einen Touchdown. Bei den Cowboys überragte Running Back Tashard Choice (100 YDS, 1 TD) mit seinem besten Spiel bisher.

Minnesota Vikings (5-7) - Buffalo Bills (2-10) 38:14 (7:7, 24:0, 0:0, 7:7)

Genau einen Spielzug lang stand Brett Favre auf dem Feld. Dann wurde er von Bills-Linebacker Arthur Moats in den Boden gerammt, verlor den Ball und musste mit einer Schulterverletzung raus. Und damit nicht genug. Denn von der Bank musste er anschließend dabei zusehen, wie Ersatzmann Tavaris Jackson (15/22, 187 YDS, 2 TD, 3 INT) gleich mal eine böse Interception warf. Touchdown Bills. Doch war das schlimm? Nein!

Denn der 27-Jährige machte seinen Fehler wieder gut und warf erst einen sehenswerten TD-Pass auf Sidney Rice (105 YDS, 2 TD) und profitierte anschließend von einem Fumble der Bills, den Adrian Peterson (107 YDS, 3 TD) wenig später in seinen ersten von drei Touchdowns ummünzte. Spiel gedreht. Auch ohne Brett Favre. Ein Zeichen?!

Es sieht ganz danach aus. Denn auch Jackson selbst gab nach den vorübergehenden Startschwierigkeiten ein starkes Bewerbungsschreiben ab. Souverän führte er Minnesota übers Feld und zeigte gleich mehrere Highlight-Pässe. Einziger Wermutstropfen: seine drei Interceptions. Doch gegen die Bills, die in der ersten Halbzeit unfassbar schlechte neun Pass-Yards zustande brachten, spielte das keine Rolle. Zweiter Sieg im zweiten Spiel unter Interims-Coach Leslie Frazier - und vielleicht das Ende einer Ära...

Green Bay Packers (8-4) - San Francisco 49ers (4-8) 34:16 (0:3, 14:10, 14:3, 6:0)

Die Packers haben ein Problem. Es heißt: nicht vorhandenes Running Game. Da marschiert das Team von Quarterback Aaron Rodgers (21/30, 298 YDS, 3 TD) mit nahezu perfekten Pässen über das gesamte Feld, nur um kurz vor der Endzone stecken zu bleiben. Nur noch wenige Yards zu gehen? Dann geht nix mehr! Ganz bitter.

Besonders wenn man sich wie schon bei den bisherigen vier Saison-Niederlagen selbst um den verdienten Lohn bringt. In diesem Fall durch eine unnötige Strafe und ein aus 29 Yards an den Goalpost genageltes Field Goal von Mason Crosby.

Erst mit sechs Punkten Rückstand drehten die Packers, die zu Ehren des Meisterschafts-Teams von 1929 blaue Throwback-Uniformen trugen, richtig auf. Rodgers mit einem weiten Pass auf Greg Jennings (122 YDS, 2 TD) - 57 Yard-Touchdown. Dann: Rogers auf Brandon Jackson für 37 Yards bis an die Goalline. Und dann klappte es endlich auch mit den kurzen Runs. John Kuhn überwand dem letzten Yard zum Touchdown.

Spiel vorbei? Nicht mit QB Troy Smith (10/25, 194 YDS, 1 TD, 1 INT) und den 49ers. Smith auf Tight End Vernon Davis (126 YDS, 1 TD), der ließ die Packers-Secondary ganz alt aussehen und lief 66 Yards zum Touchdown. Alles wieder offen - bis Rodgers mit Pässen auf Donald Driver (73 YDS, 1 TD) und Jennings endgültig den Sack zumachte.

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Cincinnati Bengals (2-10) - New Orleans Saints (9-3) 30:34 (0:3, 6:10, 6:7, 18:14)

Können die Bengals die Saints schlagen? Nein, können sie nicht. Auch wenn es zwischenzeitlich ganz danach aussah. Am Ende war der amtierende Super-Bowl-Champ aber das entscheidende Bisschen abgebrühter. 31 Sekunden waren noch zu spielen, als Quarterback Drew Brees (24/29, 313 YDS, 2 TD, 1 INT) den entscheidenden Pass auf Marques Colston warf.

Bis dato hatten die Bengals ein starkes Comeback hingelegt. Zwei Drives, zwei Touchdowns durch Terrell Owens (47 YDS, 1 TD) und Cedric Benson (49 YDS, 2 TD) - und plötzlich waren sie früh im Schlussviertel wieder dran. Dann wurde es dramatisch: Erst warf Brees einen TD auf Robert Meachem (106 YDS, 1 TD), dann glichen die Bengals mit Benson plus Two-Point-Conversion aus und gingen dann mit einem Field Goal viereinhalb Minuten vor dem Ende sogar in Führung. Das Ergebnis ist bekannt.

Großen Anteil am Erfolg von New Orleans hatte Chris Ivory. Erster Streich des Saints-Running-Backs: ein 55-Yard-Run in die Endzone. Zweiter Streich: ein Ein-Yard-Run zum zweiten Touchdown. Am Ende brachte es der 22-Jährige auf 117 Yards.

Detroit Lions (2-10) - Chicago Bears (9-3) 20:24 (7:7, 10:7, 3:3, 0:7)

Kennen Sie Drew Stanton? Nein? Ist nicht schlimm. Denn der 26-Jährige ist eigentlich der dritte Quarterback der Lions und kommt so gut wie nie zum Einsatz. Gegen die Bears durfte er ran. Und zeigte gleich: er hat Eier. Erst hatte er mit Brian Urlacher einen der gefährlichsten Verteidiger der Liga direkt vor der Nase und brachte dennoch einen wichtigen Pass an, um dann kurze Zeit später selbst zum Touchdown zu laufen. Stark!

Und lange Zeit sah es tatsächlich so aus, als könnten die Lions die Überraschung schaffen. 17:14-Halbzeitführung dank Calvin Johnson (66 YDS, 1 TD).

Doch die Bears bewiesen einmal mehr, warum sie die NFC North anführen. Zwei Rushing-Touchdowns von Chester Taylor (99 YDS, 1 TD) und Matt Forte (64 YDS, 1 TD) hielten Chicago im Spiel und Brandon Manumaleuna erzielte den entscheidenden Score.

Für den Aufreger des Tages sorgten allerdings die Schiedsrichter. Sie bestraften Lions-Tackle Ndamukong Suh für einen Schubser gegen Cutler wegen übertriebener Härte. In den Augen vieler Experten eine völlig falsche Entscheidung.

New York Giants (8-4) - Washington Redskins (5-7) 31:7 (14:0, 7:0, 7:7, 3:0)

Der Erfolg der Giants hatte zwei Gründe: Brandon Jacobs (103 YDS, 2 TD) und Ahmad Bradshaw (97 YDS, 2 TD). Das Running-Back-Duo spielte die Redskins fast im Alleingang her. Und das gleich von Beginn an. Erster Ballbesitz, erster Touchdown für die Giants. Und nach dem ersten Viertel war das Spiel eigentlich auch schon gelaufen.

Selbst eine weitere Interception des zuletzt wegen seiner Turnover kritisierten Eli Manning (15/25, 161 YDS, 1 INT) konnte daran nichts mehr ändern. Auch weil sein Gegenüber, Redskins-QB Donovan McNabb (26/44, 296 YDS, 1 TD, 2 INT), einen miesen Tag erwischte. Gleich vier Mal wurde der Routinier gesackt.

San Diego Chargers (6-6) - Oakland Raiders (6-6) 13:28 (0:14, 3:7, 3:0, 7:7)

QB: Philip Rivers (23/39, 280 YDS, 1 TD, 1 INT) - Jason Campbell (10/16, 117 YDS, 1 Pass-TD, 1 Rush-TD)

WR: Antonio Gates (6 REC, 73 YDS, 1 TD) - Marcel Reece (3 REC, 42 YDS)

RB: Mike Tolbert (7 CAR, 16 YDS) - Darren Mc Fadden (19 CAR, 97 YDS, 1 TD) & Michael Bush (23 CAR, 95 YDS, 1 TD)

Arizona Cardinals (3-9) - St. Louis Rams (6-6) 6:19 (6:3, 0:6, 0:7, 0:3)

QB: Derek Anderson (7/20, 93 YDS, 1 INT) - Sam Bradford (18/29, 187 YDS, 1 INT)

WR: Steve Breaston (3 REC, 62 YDS) - Brandon Gibson (6 REC, 54 YDS)

RB: Tim Hightower (15 CAR, 81 YDS) - Steven Jackson (28 CAR, 102 YDS, 1 TD)

Seattle Seahawks (6-6) - Carolina Panthers (1-11) 31:14 (0:7, 3:7, 21:0, 7:0)

QB: Matt Hasselback (17/30, 229 YDS, 2 INT) - Jimmy Clausen (18/34, 169 YDS, 1 INT)

WR: Cameron Morrah (3 REC, 69 YDS) - Steve Smith (3 REC, 54 YDS)

RB: Marshawn Lynch (21 CR, 83 YDS, 3 TD) - Jonathan Stewart (21 CAR, 92 YDS, 1 TD)

Kansas City Chiefs (8-4) - Denver Broncos (3-9) 10:6 (7:0, 3:3, 0:0, 0:3)

QB: Matt Cassel (17/31, 196, 1 TD) - Kyle Orton (9/28, 117 YDS)

WR: Thomas Jones (4 REC, 54 YDS) - Brandon Lloyd (2 REC, 31 YDS)

RB: Knowshon Moreno (23 CAR, 161 YDS) - Jamal Charles (21 CAR, 116 YDS)

Tennessee Titans (5-7) - Jacksonville Jaguars (7-5) 6:17 (0:7, 0:10, 3:0, 3:0)

QB: Kerry Collins (14/32, 169 YDS, 2 INT) - David Gerrard (14/19, 126 YDS)

WR: Jared Cook (4 REC, 47 YDS) - Marcedes Lewis (3 REC, 36 YDS)

RB: Chris Johnson (13 CAR, 53 YDS) - Maurice Jones-Drew (31 CAR, 186 YDS)

Miami Dolphins (6-6) - Cleveland Browns (5-7) 10:13 (0:0, 3:3, 0:7, 7:3)

QB: C. Henne (16/23, 174 YDS, 1 TD, 3 INT) - Jake Delhomme (24/34, 217 YDS, 1 TD)

WR: Davone Bess (6 REC, 67 YDS) - Benjamin Watson (10 REC, 100 YDS, 1 TD)

RB: Ronnie Brown (16 CAR, 50 YDS) - Peyton Hillis (18 CAR, 57 YDS)

Philadelphia Eagles (8-4) - Houston Texans (5-7) 34:24 (7:3, 13:7, 0:14, 14:0)

Vick führt die Eagles zum Sieg

Jan-Hendrik Böhmer / Philipp Dornhegge

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