Freitag, 27.08.2010

NFL-Preseason

Rodgers, Brady, Bradford: Die QBs drehen auf

Die Green Bay Packers zerlegen im Preseason-Spiel die Indianapolis Colts - Quarterback Aaron Rodgers ist in beängstigender Frühform. Die St. Louis Rams gewinnen knapp gegen die New England Patriots und feiern Rookie-Quarterback Sam Bradford.

Packers-Quarterback Aaron Rodgers warf gegen Indianapolis drei Touchdown-Pässe
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Packers-Quarterback Aaron Rodgers warf gegen Indianapolis drei Touchdown-Pässe

New England Patriots - St. Louis Rams 35:36 (7:7, 7:13, 7:7, 14:9)

Eigentlich war Nummer-eins-Pick Sam Bradford von Rams-Coach Steve Spagnuolo noch gar nicht als Starting-Quarterback vorgesehen. Dieser Job sollte A.J. Feeley gehören. Aber Feeley verletzte sich nun am Daumen, sodass Bradford im Spiel bei den Patriots zum ersten Mal als Starter aufs Feld kam.

Und so wie er gespielt hat, muss ihn Spagnuolo nun auch zu Beginn der Regular Season starten lassen. Bradford (15/22, 189 Yards, 2 TD) spielte absolut fehlerfrei und warf zwei TD-Pässe auf Rookie-Tight-End Michael Hoomanawanui.

Auf der Seite der Patriots war allein die famose Leistung von Superstar-Quarterback Tom Brady (18/22, 273 Yards, 3 TD) positiv. Brady fand zweimal Rookie-TE Rob Gronkowski in der Endzone und warf außerdem einen 65-Yard-TD-Pass auf Randy Moss.

Sonst lief bei den Pats aber gar nichts. Die Rams hatten fast 44 Minuten den Ball und waren eigentlich in allen Belangen klar überlegen (462-288 Yards) - vor allem die Defense der Patriots war eine einzige Katastrophe. "Wir haben rein gar nichts gut gemacht", war New-England-Coach Bill Belichick bedient.

Green Bay Packers - Indianapolis Colts 59:24 (7:10, 21:7, 10:7, 21:0)

Man kann unmöglich eine bessere Preseason haben als Aaron Rodgers (21/29, 195 Yards, 3 TD). Gegen die Colts zeigte der Star-Quarterback der Packers mal wieder eine beeindruckende Vorstellung.

6-Yard-TD-Pass auf Donald Driver, 15-Yard-TD-Pass auf Jermichael Finley, 3-Yard-TD-Pass auf James Jones - alles in der ersten Halbzeit. Vor allem der Touchdown-Drive im Two-Minute-Drill kurz vor der Halbzeit war erste Sahne.

In der zweiten Halbzeit wurde es für Indy nur noch schlimmer. Die Ersatzspieler der Colts ließen sich von der Packers-Reserve brutal fertig machen. Packers-Backup-QB Matt Flynn warf auch noch zwei TD-Pässe - neben insgesamt sechs offensiven Touchdowns scorte Green Bay auch zweimal über die Special Teams.

Allerdings ist nicht alles rosig bei den Packers. Die Defense hatte gegen die Colts große Probleme, als bei denen noch Peyton Manning (15/26, 214 Yards, 2 TD, 1 INT) auf dem Feld stand.

Manning warf TD-Pässe auf Pierre Garcon und Reggie Wayne, sodass die Colts zwischenzeitlich mit 17:7 in Führung lagen, ehe die Packers aufdrehten.

"Sie haben nicht 59 Punkte gegen unsere Starter erzielt, es waren nur insgesamt 59 Punkte", war Colts-Coach Jim Caldwell nicht sehr besorgt. Wenn er sich Sorgen machen muss, dann wegen einigen Verletzungsproblemen. RB Joseph Addai zog sich im dritten Viertel eine Gehirnerschütterung zu, LB Gary Brackett verletzte sich an der Hand.

NFL: Der Spielplan für die Saison 2010/2011

Record Breakers: Die NFL-Rekordhalter
Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die meisten Touchdowns hat Peyton Manning auf dem Konto - schon über 520 sind es, Tendenz steigend. Den Rekord in einer Saison hält er mit 55 ebenfalls (2013)
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Mehr als 5477 Yards hat übrigens noch kein QB geworfen - der Rekord geht also auch an Manning. Oh, und fünf MVP-Awards sind ebenfalls Rekord
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Die meisten Playoff-Spiele als Quarterback gewonnen hat Tom Brady mit bisher 18. Zudem bringt es niemand auf mehr Passing Yards in einem Quarter als er (252)
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Vor ihm hatte jeder Quarterback Respekt: Bruce Smith. Spitzname: The Sack Man. Seine 200 Karriere-Sacks für Buffalo (1985-1999) und Washington (2000-2003) sind NFL-Rekord
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Die meisten All-Purpose-Yards in einer Saison - also Rushes, Pässe und Returns zusammengerechnet - sammelte Darren Sproles in der Saison 2011 für die Saints. Er brachte es auf 168,5 pro Spiel - Respekt!
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Barry Sanders ist Mr. Konstanz. 1997 erlief der Lions-Running-Back in 14 Spielen hintereinander mehr als 100 Yards, bis heute unerreicht!
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404 Yards in einem Spiel. Dabei kam Glyn Milburn für die Broncos als Running Back (131 Yards), Receiver (45 Yards), Punt (95 Yards) und Kick Returner (133 Yards) zum Einsatz
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Der Return-Mann schlechthin ist Devin Hester. Auf 19 Kick- und Punt-Return-Touchdowns insgesamt bringt er es
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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