Montag, 23.08.2010

NFL-Preseason

Welcome back, Brett!

Brett Favre kehrt bei der Niederlage der Minnesota Vikings bei den San Francisco 49ers aufs Feld zurück - und der Star-Quarterback geht bei seinem kurzen Einsatz gleich mal zu Boden.

Die 49ers-Defense setzte Brett Favre gewaltig unter Druck
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Die 49ers-Defense setzte Brett Favre gewaltig unter Druck

San Francisco 49ers - Minnesota Vikings 15:10 (7:0, 0:3, 3:0, 5:7)

Brett Favre ist zurück vom Rücktritt - falls es den tatsächlichen Rücktritt dieses Jahr überhaupt gab. Unter diesem Motto stand das Preseason-Game der Minnesota Vikings gegen die San Francisco 49ers. Die 49ers kamen direkt mit ihrem ersten Drive in die Endzone und punkteten durch einen 4-Yard-Run von Anthony Dixon.

Zeit für Favre: Es sollte jedoch ein kurzer Auftritt für den Star-Quarterback werden. Der erste und einzige Passversuch kam noch mustergültig nach außen auf Adrian Peterson, der einen 13-Yard-Raumgewinn erzielte.

Aber kurz darauf wurde Favre von Pro-Bowl-Linebacker Patrick Willis gesacked und zu Boden gedrückt. Die Vikings-Offense verließ den Platz, Favre hatte genug und Backup Tarvaris Jackson (7/11, 43 Yards) übernahm.

Favre: "Ich hätte gerne mehr gespielt"

"Ich hatte nur vier Plays, mein Knöchel war soweit okay. Ich wurde zwar getroffen, was ich gerne vermieden hätte, aber das war okay. Ich hätte gerne mehr gespielt, aber jetzt ist es eben so. Die Vorbereitung in dieser kurzen Zeit wird sehr schwierig. Ich hoffe, dass meine Erfahrung mir jetzt in der Saisonvorbereitung helfen wird. Ich werde nicht jünger, also muss ich cleverer spielen", sagte Favre.

Record Breakers: Die NFL-Rekordhalter
Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die meisten Touchdowns hat Peyton Manning auf dem Konto - schon über 520 sind es, Tendenz steigend. Den Rekord in einer Saison hält er mit 55 ebenfalls (2013)
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Mehr als 5477 Yards hat übrigens noch kein QB geworfen - der Rekord geht also auch an Manning. Oh, und fünf MVP-Awards sind ebenfalls Rekord
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Die meisten Playoff-Spiele als Quarterback gewonnen hat Tom Brady mit bisher 18. Zudem bringt es niemand auf mehr Passing Yards in einem Quarter als er (252)
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Vor ihm hatte jeder Quarterback Respekt: Bruce Smith. Spitzname: The Sack Man. Seine 200 Karriere-Sacks für Buffalo (1985-1999) und Washington (2000-2003) sind NFL-Rekord
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Die meisten All-Purpose-Yards in einer Saison - also Rushes, Pässe und Returns zusammengerechnet - sammelte Darren Sproles in der Saison 2011 für die Saints. Er brachte es auf 168,5 pro Spiel - Respekt!
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Barry Sanders ist Mr. Konstanz. 1997 erlief der Lions-Running-Back in 14 Spielen hintereinander mehr als 100 Yards, bis heute unerreicht!
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404 Yards in einem Spiel. Dabei kam Glyn Milburn für die Broncos als Running Back (131 Yards), Receiver (45 Yards), Punt (95 Yards) und Kick Returner (133 Yards) zum Einsatz
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Der Return-Mann schlechthin ist Devin Hester. Auf 19 Kick- und Punt-Return-Touchdowns insgesamt bringt er es
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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Football wurde aber auch ohne Favre gespielt: Mit einem 40-Yard-Field-Goal von Ryan Longwell kamen die Vikings auf 3:7 heran, sonst lief nicht viel bei Minnesota in der Offense. Große Probleme in der Pass-Protection führten dazu, dass beide Quaterbacks (zuerst Favre, dann Jackson) viele Hits einstecken mussten.

Die 49ers-Defense lieferte ein starkes Spiel ab, verhinderte Pässe nach außen und durch die Mitte waren die Vikings ohne Chance auf größere Raumgewinne, sowohl mit kurzen Pässen als auch mit Lauf-Versuchen. Die Vikings wirkten oft ohne Inspiration, Percy Harvin und Sidney Rice fehlten merklich in der Offense.

Starker Nate Davis

Im dritten Viertel wurden die 49ers stärker, ein 60-Yard-Pass von Nate Davis (7/16, 114 Yards) von der eigenen Goalline brachte San Francisco wieder in die Vikings-Hälfte.

Von der 10-Yard-Linie fand Davis dann zweimal keinen Abnehmer für seinen Pass, also wurde es nur ein 28-Yard-Field-Goal durch Joe Nedney: 10:3 für die 49ers.

Davis, der Ersatz-Quarterback für Alex Smith (9/13, 88 Yards), lief im Verlauf der zweiten Halbzeit immer heißer, spektakuläre Pässe und eigene Läufe für First Downs unterstrichen seine starke Leistung.

Direkt zu Beginn des letzten Quarters: Fumble oder nicht? Die 49ers verloren den Ball, Vikings-Cornerback Chris Cook trug ihn 87 Yards in die Endzone. 49ers-Coach Mike Singletary ließ die Situation überprüfen und der Spielzug wurde zurückgenommen.

48-Yard-TD-Run von Rookie Webb

Per-31-Yard-Field Goal erhöhte San Francisco in der Folge durch Nedney auf 13:3. Rookie-Quaterback Joe Webb (7/14, 47 Yards) bekam bei Minnesota noch die Chance, sich zu beweisen und zeigte eindrucksvoll, warum er als einer der besten Athleten im Team gilt.

Auch mit Webb tat sich die Vikings-Offense aber unglaublich schwer gegen die starke 49ers-Defense. Knapp vier Minuten vor Ende versuchte Minnesota, von der 13-Yard-Linie den vierten Versuch auszuspielen - und scheiterte.

Webb sollte aber noch seinen großen Auftritt haben: An der 48-Yard-Linie fand er keinen Abnehmer für einen Pass, rannte einfach los und zeigte, was in ihm steckt: Touchdown für Minnesota, zwei Minuten vor Ende stand es nur noch 10:13!

Den Onside-Kick holten sich dann aber die 49ers und ließen nichts mehr anbrennen, im Gegenteil: Mit dem letzten Spielzug wurde Webb in der eigenen Endzone gesacked, Safety!

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