Freitag, 05.02.2010

Saints-Quarterback Drew Brees im Porträt

The Spirit of New Orleans

Drew Brees führte New Orleans in den Super Bowl. Zum ersten Mal in der Klubgeschichte. Er ist das Herz der Saints. Und die Seele einer ganzen Region. Trotzdem wird er oft unterschätzt und muss gegen ein altes Vorurteil kämpfen.

2006 kam Brees als Free Agent von den San Diego Chargers nach New Orleans
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2006 kam Brees als Free Agent von den San Diego Chargers nach New Orleans

"The Aints". Die Nichtskönner. Die Niemande. Die, die nichts drauf haben. So nennen die Menschen in New Orleans ihr Football-Team - wenn es verliert. Und das kommt häufig vor.

Oder besser: das kam häufig vor. Früher. In der Vereinsgeschichte. Ein beliebter Sport-Kommentator riet den Fans sogar, sich Papiertüten über den Kopf zu ziehen. Das war 1980. Nach 14 Niederlagen in Folge. Und wurde schnell zur Tradition. Zum Sinnbild.

Einem Sinnbild für die vielen Pleiten der Saints. Bis 2006. Denn dann kam Drew Brees.

"Drew Orleans" liebt "Bresus"

Der heute 31-Jährige verwandelte zusammen mit dem neu verpflichteten Head Coach Sean Payton und guten Draft-Picks (z.B. Reggie Bush und Marques Colston) eines der schlechtesten NFL-Teams in eine der Top-Franchises der letzten Jahre.

Blog User Master_of_Disaster über die Geschichte der Saints

Zusammen schafften sie das, was zuvor keinem Trainer-Spieler-Duo gelungen war: Sie führten die Saints in den Super Bowl. Seit 1967 hatte man in der Südstaaten-Metropole auf diese Chance gewartet. In nur vier Jahren lief Drew Brees damit Peyton Mannings Vater Archie  (1971 bis 1982 bei den Saints) den Rang als beliebtester Franchise-Quarterback ab.

Super-Bowl-Momente
Das Team der ersten Stunde: Die Green Bay Packers um Quarterback Bart Starr (Nr. 15) gewinnen die ersten beiden Super Bowls 1967 und 1968
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Das Team der ersten Stunde: Die Green Bay Packers um Quarterback Bart Starr (Nr. 15) gewinnen die ersten beiden Super Bowls 1967 und 1968
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Abgelöst werden die Packers von Joe Namath und den New York Jets. In Super Bowl III besiegen sie die Colts, die damals noch aus Baltimore kommen
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Abgelöst werden die Packers von Joe Namath und den New York Jets. In Super Bowl III besiegen sie die Colts, die damals noch aus Baltimore kommen
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Kleiner Zeitsprung zur Saison 1972/73 und den Miami Dolphins. Hier feiert der Super-Bowl-Champ Coach Don Shula und die Perfect Season
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Kleiner Zeitsprung zur Saison 1972/73 und den Miami Dolphins. Hier feiert der Super-Bowl-Champ Coach Don Shula und die Perfect Season
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Weiter ins Jahr 1977: Football-Legende John Madden führt die Raiders zu Super Bowl XI. Gegen die Vikings gewinnt die Madden-Truppe mit 32:14
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Weiter ins Jahr 1977: Football-Legende John Madden führt die Raiders zu Super Bowl XI. Gegen die Vikings gewinnt die Madden-Truppe mit 32:14
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1978: Cowboys-Quarterback Roger Staubach (Bild) besiegt Craig Morton und die Broncos. Beide hatten Jahre zuvor um den Platz bei den Cowboys gekämpft
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1978: Cowboys-Quarterback Roger Staubach (Bild) besiegt Craig Morton und die Broncos. Beide hatten Jahre zuvor um den Platz bei den Cowboys gekämpft
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Super Bowl XIII verlieren die Cowboys gegen Pittsburgh. Steelers-Quarterback Terry Bradshaw (Rechts) wirft vier Touchdowns. Einen fängt Lynn Swann (Links)
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Super Bowl XIII verlieren die Cowboys gegen Pittsburgh. Steelers-Quarterback Terry Bradshaw (Rechts) wirft vier Touchdowns. Einen fängt Lynn Swann (Links)
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Sprung ins Jahr 1983: Fullback John Riggins erzielt beim Super-Bowl-Sieg seiner Redskins alleine mehr Raumgewinn, als der Gegner aus Miami insgesamt
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Sprung ins Jahr 1983: Fullback John Riggins erzielt beim Super-Bowl-Sieg seiner Redskins alleine mehr Raumgewinn, als der Gegner aus Miami insgesamt
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Nur ein Jahr später gehen die favorisierten Redskins in Super Bowl XVIII allerdings komplett unter. Gegen die Los Angeles Raiders verlieren sie mit 9:38
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Nur ein Jahr später gehen die favorisierten Redskins in Super Bowl XVIII allerdings komplett unter. Gegen die Los Angeles Raiders verlieren sie mit 9:38
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Duell der Legenden: 1985 treffen Dolphins-Quarterback Dan Marino (Links) und Joe Montana aufeinander. Montana und seine 49ers gewinnen mit 38:16
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Duell der Legenden: 1985 treffen Dolphins-Quarterback Dan Marino (Links) und Joe Montana aufeinander. Montana und seine 49ers gewinnen mit 38:16
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Die Defensive der Chicago Bears lässt in Super Bowl XX nur zehn Punkte der Patriots zu. Defensive-Coordinator Buddy Ryan lässt sich nach dem 46:10 feiern
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Die Defensive der Chicago Bears lässt in Super Bowl XX nur zehn Punkte der Patriots zu. Defensive-Coordinator Buddy Ryan lässt sich nach dem 46:10 feiern
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1987: Super Bowl XXI zwischen den New York Giants um Phil Simms und den Denver Broncos mit John Elway im Rose Bowl Stadium in Pasadena
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1987: Super Bowl XXI zwischen den New York Giants um Phil Simms und den Denver Broncos mit John Elway im Rose Bowl Stadium in Pasadena
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Simms überflügelt Elway beim ersten Super-Bowl-Auftritt der Giants und hat mit drei Touchdown-Pässen großen Anteil am 39:20-Sieg seines Teams
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Simms überflügelt Elway beim ersten Super-Bowl-Auftritt der Giants und hat mit drei Touchdown-Pässen großen Anteil am 39:20-Sieg seines Teams
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1988 sorgt Redskins-Quarterback Doug Williams für eine ganze Reihe Premieren. Er startet als erster afro-amerikanischer Quarterback in einem Super Bowl...
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1988 sorgt Redskins-Quarterback Doug Williams für eine ganze Reihe Premieren. Er startet als erster afro-amerikanischer Quarterback in einem Super Bowl...
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... und wird nach dem 42:10-Sieg und vier Touchdown-Pässen im zweiten Viertel zum wichtigsten Spieler gewählt. Hier feiert er mit Clint Didier (Nr. 86)
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... und wird nach dem 42:10-Sieg und vier Touchdown-Pässen im zweiten Viertel zum wichtigsten Spieler gewählt. Hier feiert er mit Clint Didier (Nr. 86)
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1989: Sekunden vor Ende liegen Jerry Rice (Mitte) und die 49ers noch gegen die Bengals zurück. Doch im letzten Drive gehen sie 92 Yards zum Touchdown
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1989: Sekunden vor Ende liegen Jerry Rice (Mitte) und die 49ers noch gegen die Bengals zurück. Doch im letzten Drive gehen sie 92 Yards zum Touchdown
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1990 gewinnt San Francisco erneut den Super Bowl - diesmal mit 55:10 deutlich gegen die Broncos. Joe Montana wirft fünf Touchdowns und wird MVP
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1990 gewinnt San Francisco erneut den Super Bowl - diesmal mit 55:10 deutlich gegen die Broncos. Joe Montana wirft fünf Touchdowns und wird MVP
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"Snap. Spot. In the air. It's got the distance! It is...no good!" Buffalo-Bills-Kicker Scott Norwood vergibt 1991 den entscheidenden Field-Goal-Versuch
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"Snap. Spot. In the air. It's got the distance! It is...no good!" Buffalo-Bills-Kicker Scott Norwood vergibt 1991 den entscheidenden Field-Goal-Versuch
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Es ist der Auftakt von vier Super-Bowl-Niederlagen in Folge. 1992 hat das Team von Quarterback Jim Kelly (Nr. 12) keine Chance gegen die Redskins
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Es ist der Auftakt von vier Super-Bowl-Niederlagen in Folge. 1992 hat das Team von Quarterback Jim Kelly (Nr. 12) keine Chance gegen die Redskins
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In Super Bowl XXVII treffen die Bills auf die Dallas Cowboys - und haben wieder keine Chance. Sie verschulden insgesamt neun Turnover...
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In Super Bowl XXVII treffen die Bills auf die Dallas Cowboys - und haben wieder keine Chance. Sie verschulden insgesamt neun Turnover...
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...und öffnen Quarterback Troy Aikman und den Cowboys Tür und Tor. Beim 52:17-Sieg wirft Aikman vier Touchdown und wird zum MVP gewählt
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...und öffnen Quarterback Troy Aikman und den Cowboys Tür und Tor. Beim 52:17-Sieg wirft Aikman vier Touchdown und wird zum MVP gewählt
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1994: Wieder Bills gegen Cowboys: Mit zwei Touchdowns führt Emmitt Smith (Nr. 22) die Cowboys nach dem zwischenzeitlichen Unentschieden zum Sieg
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1994: Wieder Bills gegen Cowboys: Mit zwei Touchdowns führt Emmitt Smith (Nr. 22) die Cowboys nach dem zwischenzeitlichen Unentschieden zum Sieg
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Das Dream-Team 1995: Steve Young (Links) und Jerry Rice führen die 49ers fast im Alleingang zum Titel. Young wirft sechs Touchdown-Pässe, Rice fängt drei
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Das Dream-Team 1995: Steve Young (Links) und Jerry Rice führen die 49ers fast im Alleingang zum Titel. Young wirft sechs Touchdown-Pässe, Rice fängt drei
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Super Bowl XXX: Larry Brown wird beim Cowboys-Sieg über die Steelers nach zwei Interceptions als erster Cornerback zum MVP gewählt
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Super Bowl XXX: Larry Brown wird beim Cowboys-Sieg über die Steelers nach zwei Interceptions als erster Cornerback zum MVP gewählt
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1997 stehen die Green Bay Packers das erste Mal seit Super Bowl II wieder im Endspiel. Brett Favre wirft zwei Touchdowns und erläuft einen weiteren selbst
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1997 stehen die Green Bay Packers das erste Mal seit Super Bowl II wieder im Endspiel. Brett Favre wirft zwei Touchdowns und erläuft einen weiteren selbst
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Mann des Spiels ist allerdings Packers-Kick-Returner Desmond Howard mit seinem 99-Yard-Kickoff-Return-Touchdown zum 35:21-Sieg für Green Bay
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Mann des Spiels ist allerdings Packers-Kick-Returner Desmond Howard mit seinem 99-Yard-Kickoff-Return-Touchdown zum 35:21-Sieg für Green Bay
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Packers gegen Broncos 1998: Trotz Migräne erläuft Terrell Davis (Nr. 30) drei Touchdowns für die Broncos und entscheidet das Spiel 1:45 Minuten vor Schluss
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Packers gegen Broncos 1998: Trotz Migräne erläuft Terrell Davis (Nr. 30) drei Touchdowns für die Broncos und entscheidet das Spiel 1:45 Minuten vor Schluss
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Broncos-Quarterback John Elway gewinnt nach 15 Jahren NFL seinen ersten Titel. 1999 siegt er im Endspiel erneut und beendet dann seine Karriere
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Broncos-Quarterback John Elway gewinnt nach 15 Jahren NFL seinen ersten Titel. 1999 siegt er im Endspiel erneut und beendet dann seine Karriere
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Die St. Louis Rams holen sich 2000 gegen die Tennessee Titans den Super Bowl. Quarterback Kurz Warner wird MVP
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Die St. Louis Rams holen sich 2000 gegen die Tennessee Titans den Super Bowl. Quarterback Kurz Warner wird MVP
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Entscheidener Mann ist aber Rams-Linebacker Mike Jones. Im letzten Spielzug stoppt er Titans-Receiver Kevin Dyson einen Yard vor der Endzone
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Entscheidener Mann ist aber Rams-Linebacker Mike Jones. Im letzten Spielzug stoppt er Titans-Receiver Kevin Dyson einen Yard vor der Endzone
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2001: Giants-Quarterback Kerry Collins unter Druck. Die Baltimore Ravens lassen keinen Offensiv-Touchdown zu und gewinnen den Super Bowl mit 34:7
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2001: Giants-Quarterback Kerry Collins unter Druck. Die Baltimore Ravens lassen keinen Offensiv-Touchdown zu und gewinnen den Super Bowl mit 34:7
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In Super Bowl XXXVI entscheidet Kicker Adam Vinatieri erst sieben Sekunden vor Schluss mit einem 48-Yard-Field-Goal die Partie zugunsten der Patriots
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In Super Bowl XXXVI entscheidet Kicker Adam Vinatieri erst sieben Sekunden vor Schluss mit einem 48-Yard-Field-Goal die Partie zugunsten der Patriots
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2003: Im "Pirate Bowl" wirft Raiders-Quarterback Rich Gannon fünf Interceptions. Am Ende verliert Oakland mit 21:48 gegen Tampa Bay
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2003: Im "Pirate Bowl" wirft Raiders-Quarterback Rich Gannon fünf Interceptions. Am Ende verliert Oakland mit 21:48 gegen Tampa Bay
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2004: Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren wird Patriots-Quarterback Tom Brady beim 32:29-Sieg über die Carolina Panthers zum Super-Bowl-MVP gewählt
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2004: Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren wird Patriots-Quarterback Tom Brady beim 32:29-Sieg über die Carolina Panthers zum Super-Bowl-MVP gewählt
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Für noch mehr Aufsehen sorgt allerdings Justin Timberlake, als er während der Halbzeit-Show angeblich unabsichtlich die Brust von Janet Jackson entblößt
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Für noch mehr Aufsehen sorgt allerdings Justin Timberlake, als er während der Halbzeit-Show angeblich unabsichtlich die Brust von Janet Jackson entblößt
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Super Bowl XXXIX zwischen New England und Philadelphia. Hier bringt Corey Dillon (Nr. 28) seine Patriots auf die Siegerstraße. Am Ende heißt es 24:21
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Super Bowl XXXIX zwischen New England und Philadelphia. Hier bringt Corey Dillon (Nr. 28) seine Patriots auf die Siegerstraße. Am Ende heißt es 24:21
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2006 fängt Hines Ward bei einem Trick-Spielzug den 43-Yard-Touchdown-Pass von Receiver Antwaan Randle El und sichert Pittsburgh den Sieg...
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2006 fängt Hines Ward bei einem Trick-Spielzug den 43-Yard-Touchdown-Pass von Receiver Antwaan Randle El und sichert Pittsburgh den Sieg...
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über Seattle. Nach dem 21:10-Erfolg in seiner Heimatstadt Detroit gibt Steelers- Running-Back Jerome "The Bus" Bettis (r.) sein Karriere-Ende bekannt
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über Seattle. Nach dem 21:10-Erfolg in seiner Heimatstadt Detroit gibt Steelers- Running-Back Jerome "The Bus" Bettis (r.) sein Karriere-Ende bekannt
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2007: Super Bowl XLI zwischen den Indianapolis Colts und den Chicago Bears in Miami - zum ersten Mal in der Super-Bowl-Geschichte in strömendem Regen
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Guter Auftakt für die Bears: Devin Hester erzielt mit seinem 92-Yard- Kickoff-Return-Touchdown die schnellsten Punkte der Geschichte
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Guter Auftakt für die Bears: Devin Hester erzielt mit seinem 92-Yard- Kickoff-Return-Touchdown die schnellsten Punkte der Geschichte
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Colts-Quarterback Peyton Manning wirft zwar nur einen Touchdown, doch Indianapolis gewinnt mit 29:17 und holt zum ersten Mal seit 1970 den Super Bowl
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Ein Jahr nach seinem älteren Bruder Peyton gewann Eli Manning mit den New York Giants den Super Bowl gegen die New England Patriots.
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Ein Jahr nach seinem älteren Bruder Peyton gewann Eli Manning mit den New York Giants den Super Bowl gegen die New England Patriots.
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2009 brachte ein Sensations-Catch von Receiver Santonio Holmes Pittsburgh den Sieg gegen Arizona. Es war der sechste Super-Bowl-Triumph für die Steelers, NFL-Rekord!
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2009 brachte ein Sensations-Catch von Receiver Santonio Holmes Pittsburgh den Sieg gegen Arizona. Es war der sechste Super-Bowl-Triumph für die Steelers, NFL-Rekord!
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Nicht erst seit dem Endspiel-Einzug feiern die Bewohner von "The Big Easy" ihr Idol mit "Drew Orleans"-Stoßstangen-Aufklebern. Aktuell sind T-Shirts mit der Aufschrift "Bresus" der absolute Verkaufsschlager. Drew Brees als fast Jesus-gleicher Retter?

Das vielleicht nicht. Aber er ist das Herz der Saints. Und die Seele einer ganzen Region.

New Orleans und die Saints - verwüstet

Einer Region, die in Trümmern lag, als sich Brees 2006 dazu entschied, bei den Saints anzuheuern. Hurrikan Katrina hatte nicht einmal sechs Monate zuvor große Teile der Stadt verwüstet, schätzungsweise 80 Prozent der mehr als eine Million Einwohner der Region  mussten vor dem anschließenden Hochwasser fliehen. Der Louisiana Superdome, die Heimat der Saints, wurde zur Notunterkunft für bis zu 60.000 Menschen umfunktioniert.

Die Saints waren ein entwurzeltes Team. Ihre Heimspiele trugen sie entweder im Alamodome von San Antonio, im Tiger Stadium der Louisiana State University in Baton Rouge oder gar in New York aus. Weit weg von New Orleans. Die erschreckende Bilanz am Ende der 2005er-Saison: Drei Siege bei 13 Niederlagen. Kurz: New Orleans war auch sportlich - um im Bild zu bleiben - verwüstet.

Und dennoch entschied sich Brees für die Saints. "Ich wollte unbedingt zu einem Team, das wirklich an mich glaubt", erklärte Brees damals. "Ein Team, das tatsächlich davon überzeugt ist, dass ich zu alter Stärke zurückkommen und einen Titel gewinnen kann."

Elf Operationen? Ein Glücksfall!

Weder sein damaliges Team, die San Diego Chargers, noch die ebenfalls interessierten Miami Dolphins vermittelten ihm diesen Glauben. "Sie haben mir nicht das Gefühl gegeben, dass sie mir vertrauen", so Brees. Der Grund: eine schwere Schulter-Verletzung im letzten Spiel vor den Vertragsverhandlungen. Beim Versuch einen verlorenen Ball zu retten, wurde Brees von Gegenspieler Gerard Warren in den Boden gerammt.

Die Schulter war kaputt. Verdammt kaputt.

Seine Ärzte gaben ihm eine Chance von 25 Prozent, dass er jemals wieder Football spielen könnte. Elfmal wurde er operiert. Und die Zweifel an Brees' NFL-Tauglichkeit kamen auf. Schon wieder. Wie zum Beginn seiner Karriere. Er sei mit 1,83 Metern zu klein, sagten seine Kritiker. Sein Arm sei zu schwach für die beste Liga der Welt.

Die Reaktion der Chargers: Sie drafteten Philip Rivers und schoben den Quarterback ab, der ihr Team zuvor in vier Jahren vom schlechtesten Klub der Liga zum AFC-West-Champion gemacht hatte. Im Nachhinein betrachtet: ein Glücksfall. "Damals dachte ich, dass diese Verletzung das Schlimmste ist, was mir jemals passieren könnte. Heute weiß ich, dass es das Beste war, was mir in meinem ganzen Sportler-Leben widerfahren ist", so Brees.

"Ein echter Krieger"

Denn nur so konnte Brees zu einer der besten Free-Agent-Verpflichtungen der NFL-Geschichte werden. Drew Brees brauchte die Saints. Und die Saints brauchten Drew Brees. "Es war meine Berufung", so der in Dallas geborene Hobby-Golfer (3er Handicap). "Die Stadt, die Saints und ich mussten alle wieder auf die Beine kommen - das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Das war ein Wendepunkt in meinem Leben."

Und nicht nur in seinem. "Gleich beim ersten Training ließ er uns wissen: 'Ich bin hier, um Euch zum Super Bowl zu führen. Alles andere ist verachtenswert.' Er war angriffslustig, klang wie ein echter Krieger", beschreibt der ehemalige Saints-Receiver Joe Horn in der "New York Times" seine erste Begegnung mit dem neuen Team-Leader.

Bei vielen anderen würde das arrogant klingen. Nicht bei Brees. Schließlich wirft niemand so präzise wie er. 70,6 Prozent seiner Pässe kommen an. NFL-Rekord. Ein TV-Sender verglich ihn deshalb sogar mit einem olympischen Bogenschützen. Seit er für die Saints spielt, warf er 122 Touchdowns. Lediglich Peyton Manning kann da noch mithalten.

"Und er ist der beste Anführer, den ich jemals erlebt habe", sagt Safety Darren Sharper, der immerhin bereits mit Quarterback-Legende Brett Favre zusammen spielte. "Er arbeitet härter als jeder andere. Und er schafft es, dass die Spieler ihm folgen."

"Drew ist unser Anführer. Wenn er mich auffordern würde, von einer Brücke zu springen, um ein Spiel zu gewinnen, würde ich nicht zögern", bestätigt auch Saints-Guard Carl Nicks.

Video: Brees macht seine Saints heiß

Brees wird "vollkommen unterschätzt"

Dennoch hat Brees mit einem Klischee zu kämpfen. Er gilt als zugeknöpfter, typisch weißer Quarterback, der seinen Mangel an Physis mit Intelligenz und harter Arbeitsmoral wettmachen muss. "Jeder denkt, dass er einfach nur schlau ist", so Center Jonathan Goodwin. "Als Athlet wird er vollkommen unterschätzt." Dabei trainierte Brees in seiner Jugend beispielsweise für den olympischen Zehnkampf. "Er ist ein unfassbarer Sportler", sagt auch der ehemalige Buccaneers-Coach und aktuelle TV-Experte Jon Gruden.

Und ein Sieger-Typ. Das war er schon mit zwölf. Damals galt er als bester Tennisspieler in ganz Texas und besiegte selbst Andy Roddick. Gleich drei Mal. Beim Baseball hatte er bereits in der Schule einen 88 Meilen schnellen Fastball. Außerdem ist Brees ein begabter Fußballer und Basketballer. Erfahrungen, von denen er noch heute profitiert.

Denn Elemente aus allen Sportarten fließen in seine heutigen Football-Spielzüge ein. Die Beinarbeit eines Fußball-Spielers, die Auge-Hand-Koordination eines Pitchers und die tausendfach wiederholte Arm-Bewegung eines Tennis-Aufschlags.

Diese Erfahrung verleiht ihm Gelassenheit. Kritik an seiner Statur kontert er mittlerweile mit einem Mark-Twain-Zitat. "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." Frei übersetzt: Es kommt nicht auf Körpergröße an, sondern auf mentale Stärke. Und die könne man nunmal nicht immer messen. So sei Joe Montana ja auch nicht unbedingt der größte Spieler auf dem Platz gewesen oder hätte den stärksten Arm gehabt, so Brees.

Brownies vor der Haustür

Für die Bewohner von New Orleans ist Brees aber genau das: der Größte. Und das nicht nur wegen seiner Pässe. "Ich möchte nicht nur auf dem Spielfeld ein Anführer sein", so Brees. "Ich möchte auch privat mit gutem Beispiel vorangehen, der Gesellschaft etwas zurückgeben." Und das tut er. Drei Millionen Dollar hat er bisher für den Wiederaufbau der Stadt gespendet, noch heute unterstützt er Schulen und Krankenhäuser mit seiner Stiftung.

"Er ist der Spirit von New Orleans", erklärt ein Jugendlicher, der beim Hurrikan sein Elternhaus verlor. "Er verkörpert den Enthusiasmus, den Kampfgeist unserer Stadt. Als ich Drew Brees und die Saints wieder gewinnen sah, war für mich klar, dass ich so schnell wie möglich in die Stadt zurück muss." Es ist die wohl treffendste Beschreibung für das, was Brees für New Orleans bedeutet.

"Ich wollte der Stadt einfach nur helfen, zurückzukommen. Größer und besser als jemals zuvor", sagt Brees selbst. "Und wir sind hier noch nicht fertig. Ich möchte den Titel gewinnen. Für New Orleans und meine Teamkollegen." Und die Fans gönnen es ihm und seinen Bless You Boys. Sie sind der emotionale Favorit, sagen die Medien.

Schon jetzt finden Brees und seine Frau Brittany immer wieder Brownies oder andere Geschenke vor der Tür ihres in Eigenregie renovierten Hauses im historischen Stadtkern. Was nach einem möglichen Super-Bowl-Erfolg in New Orleans und speziell vor seiner Haustür los sein würde, will sich Brees lieber nicht ausmahlen. Er will es erleben.

Das Manning-Dilemma: Wie eine vergammelte Auster

Jan-Hendrik Böhmer

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