Dienstag, 23.02.2010

NFL-Splitter

Tomlinson zu den Colts oder Vikings?

Für die San Diego Chargers geht mit dem Rauswurf von LaDainian Tomlinson eine Ära zu Ende. Doch der Running Back will jetzt durchstarten. Mit seinem neuen Team will er endlich den Titel. Mit den Colts oder Vikings könnte ihm das gelingen. Außerdem: Julius Peppers wird zum begehrtesten Free Agent seit Reggie White, die Patriots halten Vince Wilfork - und die Saints lassen Darren Sharper mit anderen Teams verhandeln.

LaDainian Tomlinson hatte 2009 mit 730 Rush-Yards die schlechteste Saison seiner Karriere
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LaDainian Tomlinson hatte 2009 mit 730 Rush-Yards die schlechteste Saison seiner Karriere

Goodbye, L.T.: Die San Diego Chargers haben sich am Montag wie erwartet von LaDainian Tomlinson getrennt. "Es wusste ja, was auf mich zukommt", so der Running Back gegenüber "Sports ­Illustrated". "Da es jetzt offiziell ist, kann ich mich darauf konzentrieren, ein neues Team zu finden." Mögliche Interessenten könnten laut "ProFootballTalk.com" die ­Indianapolis Colts und Minnesota Vikings sein.

Das Colts-Running-Game war 2009 das schlechteste der Liga - und bei den Vikings überlegt man, Chester Taylor zu ersetzen. Mit Tomlinson und Adrian Peterson hätte man eines der besten Running-Back-Duos der Liga - und einen Grund mehr, Brett Favre zu einer weiteren Saison zu überreden. Auch Tomlinson selbst dürften beide Teams schmecken. Der sagt nämlich: "Ich will jetzt endlich einen Titel."

Panthers lassen Peppers ziehen: Die Carolina Panthers verzichten darauf, Julius Peppers mit dem Franchise Tag zu versehen und entlassen ihn damit in die Free Agency. Hätte Carolina den Defensive End halten wollen, wären 21,4 Millionen Dollar fällig gewesen - für ein Jahr. Peppers wird damit zu einem der am meisten beachteten Free Agents seit Reggie White 1993. Die New England Patriots haben bereits Interesse gezeigt.

Patriots halten Vince Wilfork: Die New England Patriots haben ihr Franchise Tag auf Nose Tackle Vince Wilfork angewendet. Damit verlängert sich der Vertrag des Pro Bowlers bis 2011. Sein neues Gehalt wird sieben Millionen Dollar betragen. Eigentlich wollten die Pats Wilford langfristig binden, doch "leider kam es trotz mehrerer Treffen noch zu keiner Einigung" heißt es vom Team. Da es sich um ein Non Exclusive Franchise Tag handelt, darf Wilford weiter mit anderen Teams verhandeln - die Patriots haben aber stets die Möglichkeit, ein eventuelles Angebot zu überbieten - oder ihn für zwei Erstrunden-Picks ziehen zu lassen.

Record Breakers: Die NFL-Rekordhalter
Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die meisten Touchdowns hat Peyton Manning auf dem Konto - schon über 520 sind es, Tendenz steigend. Den Rekord in einer Saison hält er mit 55 ebenfalls (2013)
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Mehr als 5477 Yards hat übrigens noch kein QB geworfen - der Rekord geht also auch an Manning. Oh, und fünf MVP-Awards sind ebenfalls Rekord
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Die meisten Playoff-Spiele als Quarterback gewonnen hat Tom Brady mit bisher 18. Zudem bringt es niemand auf mehr Passing Yards in einem Quarter als er (252)
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Vor ihm hatte jeder Quarterback Respekt: Bruce Smith. Spitzname: The Sack Man. Seine 200 Karriere-Sacks für Buffalo (1985-1999) und Washington (2000-2003) sind NFL-Rekord
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Die meisten All-Purpose-Yards in einer Saison - also Rushes, Pässe und Returns zusammengerechnet - sammelte Darren Sproles in der Saison 2011 für die Saints. Er brachte es auf 168,5 pro Spiel - Respekt!
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Barry Sanders ist Mr. Konstanz. 1997 erlief der Lions-Running-Back in 14 Spielen hintereinander mehr als 100 Yards, bis heute unerreicht!
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404 Yards in einem Spiel. Dabei kam Glyn Milburn für die Broncos als Running Back (131 Yards), Receiver (45 Yards), Punt (95 Yards) und Kick Returner (133 Yards) zum Einsatz
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Der Return-Mann schlechthin ist Devin Hester. Auf 19 Kick- und Punt-Return-Touchdowns insgesamt bringt er es
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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Kein Franchise Tag auf Darren Sharper: Die New Orleans Saints erlauben ihrem Safety, sich nach einem neuen Team umzusehen. Zwar wollen die Saints Sharper halten - aber nicht um jeden Preis. 6,45 Millionen wären mit dem Franchise Tag fällig gewesen. Der 34-Jährige fing in der vergangenen Saison die meisten Interceptions der Liga.

Und sonst noch? +++ Die Chicago Bears haben die Free Agents Richard Angulo (Tight End) und Eric Peterman (Wide Receiver) für ein Jahr unter Vertrag genommen. Angulo spielte zuletzt 2008 für die Jacksonville Jaguars, Peterman (Northwestern University) fand beim letztjährigen Draft kein Team. +++ Die Jacksonville Jaguars haben den Vertrag mit Tight End Ernest Wilford um ein Jahr verlängert. Der Routinier (seit 2004 in der NFL) soll dafür rund 630.000 Dollar bekommen. +++ Die St. Louis Rams suchen weiter nach einem neuen Quarterback. Der neueste Kandidat: Jason Campbell von den Washington Redskins. Angeblich ist Head Coach Steve Spagnuolo Campbell lieber als Michael Vick. +++

Begriff des Tages: Franchise Tag, das; jedes NFL-Team kann damit pro Saison einen Spieler an sich binden, dessen Vertrag ansonsten auslaufen würde. Allerdings nur zu bestimmten Bedingungen.

Beim Exclusive Franchise Tag bekommt der Spieler einen Einjahresvertrag und das durchschnittliche aktuelle Gehalt der fünf bestbezahlten Spieler auf seiner Position - beziehungsweise 120 Prozent seines Vorjahressalärs. Je nachdem, welches höher ist. Dafür darf er mit keinem anderen Team verhandeln. Beim Non Exclusive Franchise Tag erhält der Spieler für ein Jahr das durchschnittliche Vorjahres-Gehalt der fünf bestbezahlten Spieler auf seiner Position - oder 120 Prozent seines eigenen Vorjahressalärs. Allerdings darf er weiter mit anderen Teams verhandeln. Sein bisheriger Klub hat aber das Recht, alle Angebote zu überbieten - oder aber den Spieler für zwei Erstrunden-Picks abzugeben.

Rams heiß auf Michael Vick

SPOX

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