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NBA-Preview: Best Case/Worst Case für die Teams der Southwest Division

Eine Kugel reicht

Donnerstag, 12.10.2017 | 11:00 Uhr
Chris Paul, James Harden, Trevor Ariza
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Die NBA-Saison steht vor der Tür - Zeit also für die alljährlichen Division Previews! Wir stellen sämtliche Teams vor, blicken auf den jeweiligen Best und Worst Case und wagen eine Prognose. Heute: Die Southwest Division.

Dallas Mavericks

Point Guard: Dennis Smith, Yogi Ferrell, Devin Harris, J.J. Barea

Shooting Guard: Wesley Matthews, Seth Curry

Small Forward: Harrison Barnes, Dorian Finney-Smith

Power Forward: Josh McRoberts, Dwight Powell, Maximilian Kleber

Center: Dirk Nowitzki, Nerlens Noel, Salah Mejri, Jeff Withey

Best Case

Rick Carlisle sieht ein, dass in dieser Saison nicht die Playoffs das Ziel sein sollten, und lässt seine jüngeren Spieler von der Leine. Dennis Smith darf über 30 Minuten im Schnitt ran und liefert mehr Highlights als jeder Maverick seit Josh Howard, in einem Rookie-Jahrgang voller guter Point Guards sticht er noch heraus und wird Jahrgangsbester. Als Seth Curry langsam wieder fit wird, hört sich Dallas heimlich nach Abnehmern für Wesley Matthews um - der Iron Man passt schließlich nicht so recht zum Zeitplan des restlichen Kerns. Für ihn wird noch ein Draft-Pick herangeholt.

Dirk Nowitzki erlebt eine gesunde Saison, an deren Ende er Wilt Chamberlain überholt und sich auf Platz fünf der All-Time-Scoring-Liste vorschiebt. "Macht noch Laune", stellt er fest, und kündigt nach der Saison an, dass er noch mindestens drei Jahre dranhängen wird. Dies wird er allerdings als Bankspieler tun. Denn im Lauf der Saison hat sich Nerlens Noel dann doch wieder durchgesetzt und als Big Man der Zukunft etabliert, im Sommer unterschreibt er einen neuen Deal in Big D.

Harrison Barnes wird derweil zum ersten Mal All-Star. Im starken Westen reicht es zwar nicht ganz für die Playoffs, die Mavs entwickeln sich aber eindeutig in die richtige Richtung. Dazu trägt auch Maxi Kleber bei, der sich nach dem All-Star Break fest in der Rotation etabliert und einen Anschlussvertrag in Dallas erhält.

Worst Case

Smith will mit dem Kopf durch die Wand, und das in jedem einzelnen Angriff. Dadurch legt er zwar vom Start weg imposante 18 Punkte und 5 Assists plus zwei Monsterdunks pro Spiel auf, er verliert aber auch die meisten Bälle der gesamten NBA (6+) und treibt Carlisle in den Wahnsinn. Nach zwei Monaten wird Devin Harris Starting Point Guard in Dallas, wodurch die Mavs zwar kontrollierter spielen, aber nicht wirklich erfolgreich.

Immerhin kommt die Pace Nowitzki nun eher entgegen, der ohnehin nur noch zwischen den beiden Dreierlinien hin- und herpendelt. Es wird dennoch eine verhexte Saison, die Verletzung von Curry war lediglich der Anfang. Auch bei den anderen Leistungsträgern setzt es Verletzungen. Die Defense ist von vorne bis hinten katastrophal, vor allem dann, wenn Nowitzki, Smith und Josh McBob gleichzeitig auf dem Court stehen.

Noel erledigt defensiv zwar einen guten Job, wenn er hereinkommt, das Verhältnis zum Front Office ist aber irreparabel beschädigt. Im Sommer ist er weg, die Mavs sind wieder irgendwo im Nirgendwo gefangen. Mitte Juli flattert ein Fax bei Mark Cuban herein: "Du, Mark, ich glaube, 20 Jahre sind genug ..."

Prognose: 5. Platz in der Southwest Division.

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