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NBA-Preview: Best Case/Worst Case für die Teams der Southeast Division

Zwischen All-Star und Tal der Tränen

Donnerstag, 12.10.2017 | 13:05 Uhr
John Wall, Dennis Schröder
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Washington Wizards

Point Guard: John Wall, Tim Frazier, Tomas Satoransky, Donald Sloan

Shooting Guard: Bradley Beal, Jodie Meeks, Sheldon Mac

Small Forward: Otto Porter, Kelly Oubre

Power Forward: Markieff Morris, Jason Smith, Chris McCullough, Mike Scott

Center: Marcin Gortat, Ian Mahinmi, Daniel Ochefu

Best Case

Die Starting Five der Wizards etabliert sich als konstantestes Lineup der NBA, abgesehen vom Death Lineup der Warriors. John Wall spielt eine MVP-würdige Saison, Bradley Beal schafft zum zweiten Mal in Folge mindestens 75 Einsätze und wird erstmals ins All-Star Game berufen. Otto Porter bleibt hocheffizient von Downtown und toppt seine Quote aus dem letzten Jahr (43,4 Prozent 3FG) sogar noch einmal.

Die Bank ist zwar immer noch nicht großartig, aber zumindest besser besetzt als im letzten Jahr. Tim Frazier ist als Wall-Backup weniger überfordert als Brandon Jennings, auch von Tomas Satoransky kommt nun mehr als im seiner Rookie-Saison. Auf den großen Positionen feiert Ian Mahinmi seine Wiederauferstehung und Mike Scott liefert etwas Härte, dazu kommt dank Jodie Meeks ein Plus an Shooting auf dem Flügel. Kelly Oubre taucht in der Konversation um den besten Sixth Man der Liga auf.

In der Eastern Conference profitieren die Wizards davon, dass sie im Gegensatz zu den Celtics und Cavaliers über viel Kontinuität verfügen, und fahren dank guter Gesundheit ihre erste 50-Siege-Saison seit den 70er Jahren ein. In den Playoffs reicht es diesmal wirklich für die Conference Finals.

Worst Case

Die Regression zur Mitte setzt ein. Soll heißen: Nachdem in der Vorsaison kein Wizards-Starter mehr als sechs Spiele aussetzen musste, lässt sich dieses Wunder nun nicht einfach so wiederholen. Wann immer Beal, Morris oder Gortat ausfallen, verlieren die Wizards sofort ihr Mojo - denn so gut ist die Bank eben doch nicht besetzt.

Langfristige Ausfälle ihrer Leistungsträger können die Wizards nicht kompensieren, da es auch ein wenig an Disziplin fehlt. In Washington herrscht aus irgendeinem Grund die Überzeugung, man hätte schon viel erreicht, deswegen wird immer wieder Defense und Einsatz vernachlässigt. "Wir sind das beste Team der Liga", erklärt Beal im Februar, als Washington mit 28 Siegen und 27 Niederlagen Platz 7 im Osten belegt.

Mit dieser Überzeugung ziehen die Wizards auch in die Playoffs ein - dort werden sie aber schnell eines Besseren belehrt. In der ersten Runde ist Schluss, nachdem Washington von den Cavaliers gesweept wird. "Wir waren besser", verkündet Morris.

Prognose: 1. Platz in der Southeast Division.

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