Detroit Pistons - Dallas Mavericks 102:113

Mavs-Sieg mit tollem Team-Basketball

Von Martin Gödderz
Sonntag, 23.02.2014 | 04:57 Uhr
Im Duell der Big Men machte Josh Smith (r.) zwar mehr Punkte, Nowitzki gewann aber das Spiel
© Getty
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Die Dallas Mavericks (34-23) bleiben in der Erfolgsspur und feiern mit dem 113:102-Auswärtssieg (BOXSCORE) gegen die Detroit Pistons (23-33) den achten Sieg in den letzen 10 Spielen. Einen Tag nach dem Duell gegen die Philadelphia 76ers glänzt Dallas mit tollem Team-Basketball in Detroit, Monta Ellis liefert dabei eine beeindruckende Antwort.

Dirk Nowitzki war mit 24 Punkten (9/19 FG, 2/7 Dreier) einmal mehr der Top-Scorer der Dallas Mavericks, allerdings erhielt er viel Unterstützung von den eigenen Mitspielern. Insbesondere Vince Carter (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) sorgte für starkes Scoring von der Bank.

Monta Ellis erzielte mit 12 Punkten und 13 Assists ein sehr starkes Double-Double und zeigte damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem schwachen Spiel in Philadelphia. Auch die restlichen Spieler der Startformation punkteten zweistellig. Shawn Marion (10 Punkte, 11 Rebounds) und Samuel Dalembert (12 Punkte, 11 Rebounds, 3 Blocks) kamen ebenfalls auf ein Double-Double, Jose Calderon erzielte 11 Punkte (4/8 FG).

Bei den Detroit Pistons war Josh Smith der überragende Mann. Der Forward stellte mit 32 Punkten (14/20 FG) seine Saisonbestmarke auf. Noch nie zuvor hatte er im Pistons-Jersey so viele Punkte gesammelt. Allerdings erhielt Smith nicht so viel Unterstützung wie Nowitzki auf der Gegenseite.

Lediglich Greg Monroe (17 Punkte, 17 Rebounds) mit einem bärenstarken Double-Double und Will Bynum, der von der Bank kommend 17 Punkte sowie 8 Assists auflegte, sorgten für Entlastung. Brandon Jennings (2 Punkte, 3 Assists) blieb äußerst blass, Andre Drummond (8 Punkte, 3 Rebounds) spielte wegen Foulproblemen nur 20 Minuten.

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Die Reaktionen

Rick Carlisle (Trainer Mavericks): "Wir haben einen ziemlich guten Job dabei gemacht, ihnen nie ein Momentum zu verschaffen. Wenn du ihnen dieses Momentum schenkst und sie in der Transition spielen lässt, dann treffen sie ihre Dreier, spielen ihre Lobs und es wird zu einer Zirkusshow."

John Loyer (Trainer Pistons): "Wenn du Foulprobleme bekommst, dann ändert das die Spielweise. Du wirst weniger Aggressiv, aber es ist auch schwerer, einen Lauf zu entwickeln. Andre Drummond ist normalerweise ein Spieler, der immer im Spiel drin ist, aber heute war das nicht möglich. Ich weiß aber, dass er morgen schon in der Halle sein wird und daran arbeitet, dass so etwas nicht noch einmal passiert."

Will Bynum (Pistons): "Wir haben heute gegen ein starkes Team gespielt und sie haben gewonnen. Wir hatten die Energie heute nur in Schüben, aber wir müssen 48 Minuten lang diese Energie haben und das war heute nicht der Fall."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Beide Teams standen bereits letzte Nacht auf dem Parkett, trotzdem gibt es keine Änderungen in den jeweiligen Starformationen. Rick Carlisle schickt wieder Calderon, Ellis, Marion, Nowitzki und Dalembert von Beginn an aufs Feld. Bei den Pistons beginnen Jennings, Singler, Smith, Monroe und Drummond.

6.: Josh Smith ist von Beginn an heiß. Erst versenkt er den offenen Dreier, dann fängt er einen Calderon-Pass ab und rennt mit dem Ball über das gesamte Feld, um dann per Coast-to-Coast-Korbleger abzuschließen. Rick Carlisle nimmt die Auszeit. 12:12.

12.: Weiterhin ein sehr ausgeglichenes Spiel. Harris zieht nach einem schönen Crossover zum Korb, wird aber von Josh Smith geblockt. Dann geht der Ball im Angriff zu Kyle Singler, der den Dreier sicher verwandelt. Doch im Gegenzug fackelt Vince Carter nicht lange und versenkt ebenfalls von Downtown. 29:27 Mavs.

19.: Die Offensive der Mavericks läuft wie geschmiert. Calderon lässt mit dem Pumpfake Gegenspieler Bynum aussteigen und verwandelt den nächsten Dreier. Als dann Carter den Korbleger verwandelt, haben die Mavs den bislang größten Vorsprung des Spiels. Auszeit Pistons. 52:42 Mavs.

24.: Smith trägt die Pistons jetzt alleine auf seinen breiten Schultern und trifft Wurf um Wurf aus der Mitteldistanz. Schon 22 Punkte für den Forward. Auf der Gegenseite wirft Nowitzki einen Air Ball beim Dreierversuch, rehabiliert sich aber mit zwei starken Würfen aus der Mitteldistanz. 64:54 Mavs.

28.: Nowitzki bedient Ellis, der zieht zum Korb, spielt wieder raus zu Calderon. Der wiederum umläuft einen Screen und spielt den Alley-Oop-Pass zu Dalembert, welcher aus der Luft verwertet und gleichzeitig von Andre Drummond (4. Foul) gefoult wird. So sieht gute Offense aus. 73:60 Mavs.

32.: Die Pistons kommen wieder heran. Mit jeder Menge Power haut Smith den spektakulären, einhändigen Slam Dunk in die Maschen. Nach einem 7:0-Lauf der Pistons nimmt Carlisle die Auszeit. Nur noch 75:69 Mavs.

38.: Will Bynum spielt sich immer mehr in einen Rausch und macht mit Devin Harris, was er will. Erst verwandelt er den Wurf aus der Mitteldistanz, dann bedient er Stuckey für den Korbleger. Doch Carter antwortet erneut per Dreier. 93:86 Mavs.

43.: Drei Viertel lang blieb er ohne einen einzigen erfolgreichen Feldwurf, jetzt übernimmt Ellis aber in der Offensive auch das Scoring. Erst trifft er den langen Zweier, dann vernarrt er Monroe und Smith, um den Korbleger zu verwerten. 105:96 Mavs.

48.: Ganz konzentriert bringen die Mavs den Vorsprung über die Bühne. Das war nicht immer so. Mit einem Korbleger macht Sam Dalembert am Ende noch sein Double-Double perfekt. Die Mavs siegen mit 113:102.

Detroit Pistons vs. Dallas Mavericks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Monta Ellis. Im gestrigen Spiel gegen die Sixers war Ellis noch der schlechteste Mann bei den Mavericks. Gerade sein Assist-Turnover-Verhältnis war erschreckend. Einen Tag später gab er die perfekte Antwort. Bereits nach 20 Minuten hatte Ellis 10 Vorlagen verteilt, am Ende machte Ellis 13 Assists bei nur 2 Ballverlusten.

Während Ellis drei Viertel lang als Vorlagengeber glänzte, schaltete er in den letzten 12 Minuten den Schalter um und punktete selbst sehr stark und effektiv. 5 von 7 seiner Feldwürfe verwandelte Ellis im letzten Viertel und war damit der Hauptgrund dafür, dass die Mavs die Führung letztendlich souverän über die Zeit brachten. Mit 3 Steals spielte Ellis auch in der Defensive stark.

Der Flop des Spiels: Brandon Jennings. Laut Boxscore stand der Point Guard 29 Minuten auf dem Spielfeld, so richtig bemerkt hat man Jennings aber in keiner Sekunde. Der Spielmacher war komplett unsichtbar und konnte dem Spiel zu keiner Zeit seinen Stempel aufdrücken.

Jennings traf nur 1 seiner 7 Wurfversuche, spielte nur 3 Assists und wirkte auch in der Defensive gegen die Mavs-Guards nie wirklich anwesend. Auch der von Foulproblemen geplagte Andre Drummond erlebte einen unglücklichen Abend.

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Das fiel auf:

  • Die Pistons hatten in der ersten Hälfte Probleme in der Halfcourt-Offense. Zumeist liefen die Spielzüge zu statisch ab, so dass es Detroit gleich mehrere Male verpasste, vor Ablauf der Shot Clock zum Abschluss zu kommen. Einzig der überragende Josh Smith stach heraus. Mit der Hereinnahme von Will Bynum verbesserten sich die Pistons signifikant. Das kleine Energiebündel sorgte für jede Menge Bewegung und Kreativität in der Pistons-Offensive.
  • Auf der Gegenseite sah man größtenteils die Blaupause einer guten NBA-Offensive. Angeführt von einem bärenstarken Monta Ellis spielten die Mavericks eine ganz ausgezeichnete Offensive im Halbfeld. Der Ball lief sehr flüssig durch die eigenen Reihen. 54,5 Prozent Feldwürfe und 6 von 14 verwandelte Dreier zur Halbzeit sind ein Ausdruck für eine gut funktionierende Offensive. Auch wenn die Quoten am Ende des Spiels etwas schwächer ausfielen: Es gibt derzeit kaum einen Angriff in der NBA, die so viele gute Würfe produziert wie der der Mavs.
  • Vorbildlich war der Team-Basketball der Mavs. Während bei den Pistons oft die Einzelaktionen von Smith und Bynum herausstachen, spielten die Mavericks herausragend zusammen. Den 44 erfolgreichen Feldwürfen ging in 31 Fällen ein Assist voraus. Die Punkte, denen kein Assist vorausging, resultierten meist aus bewusst gewählten Aktionen von Nowitzki und Ellis. Es wurde nahezu kein schlechter Wurf genommen.
  • Während die Mavs in der Halfcourt-Defense relativ wachsam waren, merkte man den schon etwas älteren Herren im Fastbreak die Müdigkeit an. Teilweise liefen die Pistons schon nach einem einfach Defensivrebound einen 4 gegen 2 Fastbreak, weil ein Großteil der Mavs zu langsam zurückkam. 14:5 Fastbreak-Punkte zur Halbzeit waren das Resultat. Rick Carlisle reagierte aber schnell, so dass man mehr von den etwas schnelleren und jüngeren Devin Harris, Wayne Ellington und Brandan Wright sah.
  • Gegen die großen Jungs der Pistons machte Dallas einen ganz ausgezeichneten Job am Brett. Nur 2 andere Teams in der Liga (Nets, Heat) holen durchschnittlich weniger Rebounds als die Mavs, die Pistons rangieren hier dagegen an achter Stelle. Davon war allerdings nichts zu spüren. 16 Offensivrebounds holten die Mavericks. Insgesamt stand das Verhältnis am Ende bei 50:39 zugunsten der Texaner. Sam Dalembert hatte zur Halbzeit alleine genauso viele offensive Boards (4) auf dem Konto wie alle Pistons zusammen. Ein Faktor dabei waren sicherlich auch die frühen Foulprobleme von Andre Drummond.
  • Hätte die Mavs-Offensive nicht so gut funktioniert, wäre Smith wohl der Held des Abends gewesen. Für einen Spielertypen wie Smith haben die Mavericks einfach keinen geeigneten Verteidiger, zumal es die Pistons gut verstanden, Smith in Szene zu setzen. So nahm der Forward fast jeden Wurf aus den beiden einzigen Positionen, aus denen er in dieser Saison effektiv punktet: Direkt am Korb und schräg rechts aus der Mitteldistanz.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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