Dallas Mavericks - Memphis Grizzlies 111:99

Mavs gewinnen Freiwurf-Festival

Sonntag, 03.11.2013 | 04:56 Uhr
Dirk Nowitzki zeigte gegen die Memphis Grizzlies erneut eine gute Partie
© getty
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Die Dallas Mavericks (2-1) haben sich mit einer geschlossenen Teamleistung einen 111:99-Heimsieg (BOXSCORE) über die Memphis Grizzlies (1-2) erkämpft. In einer intensiven Partie mit vielen Fouls war Dirk Nowitzki mit 24 Punkten der Topscorer der Mavs.

Dallas sicherte sich mit einem ganz starken ersten Viertel ein großes Punktepolster, vom dem sie das ganze Spiel über zehrten. Gleich sechs Spieler der Mavs punkteten zweistellig. Neben Nowitzki zeigte vor allem Shawn Marion (21 Punkte, 14 Rebounds, 4 Assists) eine starke Partie.

Point Guard Jose Calderon fand endlich zu seinem Shooting Touch und kam auf 15 Punkte und 5 Assists bei 0 Ballverlusten. Monta Ellis machte 18 Punkte, Center Samuel Dalembert erzielte 14 Punkte und 9 Rebounds.

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Auf Seiten der Grizzlies war Mike Conley mit 24 Punkten bester Werfer. Marc Gasol, der zwischenzeitlich Foulprobleme hatte, drehte gegen Ende noch einmal auf und beendete die Partie mit 23 Punkten. Zach Randolph erzielte ein Double-Double (21 Punkte, 14 Rebounds).

Die Reaktionen:

Shawn Marion (Mavericks): "Wir können punkten, wie wir es sollen, aber wir müssen dabei auch verteidigen. Das haben wir am Anfang getan und sie so aus ihrem Rhythmus gebracht."

Rick Carlisle (Coach Mavericks): "Marion liebt diese Herausforderungen. Es ist immer wichtig, Conley aus dem Spiel zu nehmen. Ich behaupte, es gibt vielleicht fünf oder sechs Typen, die für viele Minuten einen Spieler wie Conley verteidigen können, um danach jemanden wie Zach Randolph zu verteidigen. Und zwischendurch wieder einen anderen."

Dirk Nowitzki (Mavericks): "Unser Coach hat uns den ganzen Tag vorgehalten, dass wir gestern 40 Punkte im ersten Viertel zugelassen haben. Daher war es immer präsent. Wir wussten, dass sie gestern ein harten Match hatten, dass sie erst nach Verlängerung gewannen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Veränderungen bei den Mavs. Coach Rick Carlisle schickt Calderon, Ellis, Marion, Nowitzki und Dalembert aufs Parkett. Auch bei den Grizzlies gibt es keine Überraschungen. Für Memphis laufen Conley, Allen, Prince, Randolph und Gasol auf.

4.: Die Dreier sitzen! Erst versenkt Nowitzki einen Dreier mit Brett, dann legt Calderon noch einen nach. Die Partie ist offen. 6:6.

6.: Pick-n-Roll mit Dalembert und Calderon. Der Spanier steckt wunderbar durch auf den Center und der hat leichtes Spiel. Dallas mit einem 16:2-Lauf! 16:6 für die Mavericks.

13.: Dallas zündet offensiv ein Feuerwerk. Erst jagt Mekel Pondexter den Ball ab. Im Transition Game findet der Israeli Nowitzki, der den offenen Dreier ohne Probleme versenkt. 35:18 für Dallas.

19.: Was ist denn mit Allen los? Der Shooting Guard verlegt jetzt schon den dritten leichten Korbleger. Memphis hat offensiv richtig Probleme und trifft nur 35 Prozent aus dem Feld. Dallas führt 48:28.

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24.: Und so schnell kann es gehen! Mit einem 17:2-Lauf ist Memphis wieder dran. Halbzeitstand: 49:43 für Dallas.

28.: Erst schnappt sich Ellis den Ball von Allen, aber Dalembert kann das Anspiel von Marion nicht verwertet. Macht nichts, Ellis fängt den nächsten Pass ab und macht es dieses Mal gleich selbst. Grizzlies-Coach Joerger nimmt die Auszeit. 56:49 für Dallas.

36.: Starke Aktion von Carter. Der Swing Man nutzt den Block von Nowitzki und trifft per Floater. Dabei wird er gefoult. Der Bonusfreiwurf sitzt. Dallas geht mit einer 73:63-Führung ins Schlussviertel.

42.: Traumanspiel von Ellis zu Marion, aber der vergibt. Dalembert schnappt sich den Offensiv-Rebound und schließt gegen vier Grizzlies-Spieler ab. Der Center zeigt bislang sein bestes Spiel im Mavs-Trikot. 14 Punkte, 8 Rebounds für den Ex-Buck. Die Mavs führen mit 90:77.

48.: Calderon darf noch einmal an die Freiwurflinie. Der Spanier macht beide. Das Spiel ist durch. Dallas gewinnt mit 111:99.

Dallas Mavericks vs. Memphis Grizzlies: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Shawn Marion. The Matrix kann es noch. Der Small Forward legte eine unglaubliche Partie hin. Defensiv verteidigte er so ziemlich jeden Spieler der Grizzlies. Anfangs lange Point Guard Conley. Dazu rackerte er unter den Brettern wie zu seinen besten Zeiten. Marion griff sich 14 Rebounds, 6 davon am offensiven Brett. Aber auch in der Offensive war er mit 21 Punkten und 4 Assists ein Faktor.

Der Flop des Spiels: Tony Allen. Es war eine gruselige Vorstellung des Shooting Guards. Natürlich ist Allen nicht gerade dafür bekannt, ein offensiver Faktor zu sein, aber der Guard legte gleich mehrfach einfache Korbleger daneben. Und auch von seiner sonst so gefürchteten Defense war gegen die Mavericks wenig zu sehen. Allen stand am Ende bei 0 Punkten und war bezeichnenderweise der einzige Starter mit einer negativen Plus-Minus-Bilanz (-8).

Das fiel auf:

  • Coach Carlisle switchte in Defensive und ließ Small Forward Marion gegen Point Guard Conley verteidigen. Der eher defensiv schwache Calderon kümmerte sich um Allen, Ellis um Prince. Auch im Frontcourt wurde gewechselt. Nowitzki verteidigte Center Gasol, der eher seinem Spiel entspricht als der bullige Randolph, um den sich Dalembert kümmerte. Vor allem in der ersten Halbzeit ging der Plan auf.
  • Dallas spielte Pick-n-Roll bis zum Erbrechen. Egal ob Ellis und Nowitzki oder Calderon und Dalembert. Immer wieder kreierten sich die Mavericks so ihre offenen Würfe. Gerade vom Perimeter war Dallas dadurch gefährlich und stellte die Grizzlies vor Probleme.
  • Dalembert, dem häufig die Offensiv-Qualitäten abgesprochen werden, zeigte eine überraschend große Palette am gegnerischen Brett. Der Center traf den offenen Midrange Jumper genauso wie per Korbleger nach schönem Drive zum Korb oder punktete durch Post-Moves.
  • Beide Teams vergaben auffällig viele einfache Würfe und Korbleger. Zusammen mit der sehr intensiven Verteidigung auf beiden Seiten führte das dazu, dass die Quoten bis spät ins letzte Viertel unter der 40-Prozent-Hürde hingen.
  • Memphis sicherte sich im Verlauf des Spiels immer mehr die Reboundüberlegenheit (51:45). Vor allem Randolph durfte sich austoben. Das führte zu einigen Second-Chance-Opportunities für die Grizzlies. Erst gegen Ende verschob sich das Verhältnis wieder ein wenig.
  • Die Grizzlies leisteten sich in der intensiven Partie unglaubliche 34 Fouls. Die Mavs standen daher 46 Mal an der Freiwurflinie und trafen hochprozentig (87 Prozent). Allein im Schlussviertel durften sie 25 Mal ran. Die vielen Fouls führten dazu, dass Gasol im Schlussviertel lange mit 5 Fouls auf der Bank saß, auch Backup Koufos kämpfte mit Foul Troubles. Kurioserweise foulte nur Bayless bei Memphis aus.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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