Dallas Mavericks - Washington Wizards 105:95

Heimserie hält! Mavs siegen locker

Mittwoch, 13.11.2013 | 05:43 Uhr
Dirk Nowitzki überholte gegen die Wizards Lakers-Legende Jerry West in der All-Time-Scoring-List
© Getty
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Die Dallas Mavericks (5-3) bleiben im heimischen American Airlines Center weiter ungeschlagen. Gegen die Washington Wizards (2-5) siegten die Mavs mit 105:95 (BOXSCORE). Dirk Nowitzki überholte dabei die Lakers-Legende Jerry West in der All-Time-Scoring-List.

Die Mavericks kamen nach einem schwachen ersten Viertel besser ins Spiel und übernahmen das Spiel. Dabei überzeugte das Team von Rick Carlisle mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Fünf Spieler punkteten zweistellig. Dazu kamen 9 Punkte von DeJuan Blair und 8 Zähler von Shawn Marion.

Topscorer der Mavs waren Monta Ellis und Nowitzki mit jeweils 19 Punkten, Vince Carter erzielte als Sixth Man 16 Zähler. Dallas gewann alle vier Heimspiele in dieser Saison. Bei Washington zeigte Trevor Ariza eine starke Leistung. Der Small Forward zeigte sein bestes Saisonspiel und erzielte 27 Punkte (5/11 Dreier). John Wall kam auf 14 Punkte, 10 Assists und 5 Rebounds.

Die Reaktionen:

Dirk Nowitzki (Mavericks) über seinen Meilenstein: "Jerry ist der Mann. Er ist auf dem Logo, das sagt doch alles. Es war bislang eine großartige Zeit."

...über Monta Ellis: "Er attackiert immer weiter. Alle guten Scorer in dieser Liga machen das. Er war einfach phänomenal im vierten Viertel. Er hat uns das Polster bewahrt."

Rick Carlisle (Coach Mavericks): "Yeah, ich glaube, das passt, wenn man mal davon absieht, dass Jerry nie einen Dreier geworfen hat. Wenn es damals bereits eine Dreierlinie gegeben hätte, wäre der Meilenstein wohl später gekommen. Er wird sich in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr große Namen schnappen."

Bradley Beal (Wizards): "Das ist das Komische. Wir haben gegen OKC aggressiv und hart gespielt. Es war wie ein Spiel 7 oder ein Finale. Dann kommen wir heute raus und nichts von der Mentalität ist übrig."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Überraschungen bei den Aufstellungen. Dallas beginnt mit Calderon, Ellis, Marion, Nowitzki und Dalembert. Wizards-Coach Randy Wittman schickt Wall, Beal, Ariza, Nene und Gortat aufs Parkett. Mavs-Guard Devin Harris verkündete am Rande des Spiels, dass er sein Comeback für Mitte Dezember plant.

5.: Ariza ahnt den Pass voraus und fängt ihn vor Ellis ab. Einfache Punkte. Im nächsten Angriff kann Wall ohne Gegenwehr zum Korb ziehen. 15:9 für die Wizards.

11.: Erst trifft Crowder trotz Foul, vergibt aber den Freiwurf. Egal, der Ball bleibt bei Dallas und Blair macht das gleiche Spiel noch einmal - inklusive verworfenem Freiwurf. Die Mavs holen sich erneut den Offensiv-Rebound und Carter bringt Dallas aus der Ecke in Führung. 30:29.

14.: Dallas nimmt das Heft in die Hand. Gegen die Bank-Spieler der Wizards starten die Mavs einen 9:0-Lauf und führen nun 42:36.

20.: Wall bringt die Wizards wieder ran. Erst trifft er einen weiten Dreier, dann macht er den Korbleger mit Foul und versenkt auch den And-1. 44:49 aus Sicht von Washington.

24.: Erst versenkt Calderon den weiten Dreier, dann legt Carter im nächsten Angriff nach. Dallas führt 59:49.

30.: Schönes Give-n-Go! Carter spielt auf Dalembert und der steckt gleich wieder auf den in die Zone schneidenden Swing Man durch. 73:62 für Dallas.

32.: Und da sind die Wizards wieder dran. Ariza nagelt den völlig offenen Dreier aus der Ecke rein. Der Forward läuft heiß und steht bei 14 Punkten allein in diesem Viertel. 74:78 aus Washingtons Sicht.

35.: Nächster Meilenstein für Dirk! Mit seinem Dreier zieht er in der All-Time-Scoring-List an Jerry West vorbei und liegt nun auf Platz 16. In einem Monat dürfte auch Reggie Miller seinen Platz an Nowitzki verlieren. Die Mavs führen mit 86:74.

41.: Ellis dreht auf. Der Combo Guard jagt Gegenspieler Beal dreimal den Ball ins Gesicht. Die Mavs ziehen wieder davon. 99:87!

48.: Rookie Ledo bekommt auch noch eine Minute Einsatzzeit. Das Spiel ist aber gelaufen. Dallas gewinnt 105:95.

Mavericks vs. Wizards: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Monta Ellis. Drei Viertel hielt sich Ellis beim Scoring zurück, um dann in der entscheidenden Phase, den Sieg der Mavericks einzutüten. Die Wizards waren drauf und dran, das Spiel zu drehen. Mit 8 schnellen Punkten holte er aber das Momentum zurück und zog Washington den Zahn. Ellis fand eine gute Balance und hatte eine clevere Wurfauswahl. Der Guard war mit 19 Punkten Topscorer (10 davon im Schlussviertel). Dazu kamen 7 Assists und 4 Rebounds.

Der Flop des Spiels: Bradley Beal. Der Sophomore konnte nicht an sein Spiel gegen die Thunder anknüpfen, als er mit 34 Punkten einen Karrierehöchstwert aufstellte. Beal haderte mit seinem Wurf (2 von 10) und hatte eigentlich während der gesamten Partie keinen Einfluss. Einzig seine Assistzahl (7) war ein Lichtblick. Dazu kamen 9 Punkte.

Das fiel auf:

  • Dallas verteidigte im ersten Viertel lasch und genehmigte den Wizards immer wieder einfache Würfe und vor allem Fastbreak-Punkte. Allein 15 Zähler machte Washington so zu Beginn des Spiels. Bis zum Ende waren es 28.
  • Samuel Dalembert schien Washington anfangs nicht so richtig auf dem Zettel zu haben. Der Center legte einen beeindruckenden Start ins Spiel (11 Punkte im ersten Viertel) hin und hielt die defensiv strauchelnden Mavs mit einer engagierten Leistung in der Offensive in der Partie.
  • Nowitzki übernahm in der Defensive die Verteidigung von Center Gortat, der ihm eher liegt als der athletische Nene. Dalembert kümmerte sich um den Brasilianer. Dallas schaffte es gut, den Brasilianer vom Krob fernzuhalten und zwang den Power Forward zu schweren Würfen oder schickte den schwachen Freiwurfschützen an die Linie.
  • Zu einem richtigen Playoff-Team fehlt den Wizards eine starke Bank. Das wurde vor allem im zweiten Viertel sichtbar, als Dallas gegen die Second Unit nach Belieben punktete und so das Heft in die Hand nahm. Washington kam auf 19 kümmerliche Punkte von der Bank, Dallas hatte 33.
  • Die Mavs konnten sich auf ihren Distanzwurf verlassen. Vor allem Calderon (3/6) und Carter (4/9) trafen hochprozentig vom Perimeter. Durch gutes Ball Movement kreierten sie immer wieder offene Würfe von der Dreierlinie. Mitte des dritten Viertels lag die Quote bei 8/16. Gegen Ende ging sie allerdings ein wenig runter (10/26).
  • Washington überschritt bereits nach 3 Minuten im letzten Viertel die Foulgrenze, aber verhielt sich danach clever, so dass dies kein Faktor wurde. Geholfen hat es den Wizards aber auch nicht.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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