Mittwoch, 30.01.2013

Portland Trail Blazers - Dallas Mavericks 106:104

Buzzerbeater! Aldridge schockt die Mavs!

Den Dallas Mavericks (19-26) hat eine 21-Punkte-Führung gegen die Portland Trail Blazers (23-22) nicht zum Sieg gereicht. LaMarcus Aldridge traf mit der Schlusssekunde für die Blazers zum Sieg im heimischen Rose Garden. Dirk Nowitzki machte vor allem im letzten Viertel eine starke Partie, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Dirk Nowitzki (l.) erzielte gegen die Portland Trail Blazers 26 Punkte
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Dirk Nowitzki (l.) erzielte gegen die Portland Trail Blazers 26 Punkte

Es war eigentlich der Tag des Deutschen. Nowitzki erzielte erstmals seit seinem Comeback mehr als 20 Punkte und war mit 26 Zählern Topscorer auf Seiten der Mavs. Auch in der Crunchtime bewies der Würzburger seine Klasse und konterte einen Dreier von Nicolas Batum (10 Punkte) ebenfalls mit einem Dreier.

Doch an diesem Abend gab es mit LaMarcus Aldridge einen Spieler, der noch eine Spur besser war. Der Power Forward war von der Mavericks-Verteidigung zu keiner Zeit zu stoppen und war mit 29 Punkten und 13 Rebounds der überragende Mann auf dem Court. Auch Nebenmann J.J. Hickson zeigte mit 26 Punkten und 15 Rebounds eine ganz starke Partie.

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Wesley Matthews erzielte 17 Punkte, Damian Lillard kam auf 10 Punkte und 8 Assists. Auf Seiten der Mavericks zeigte Darren Collison mit 17 Punkten und 9 Assist ein gutes Spiel. O.J. Mayo kam auf 15 Punkte und 9 Assists, leistete sich aber auch zwei spielentscheidende Turnover.

Die Reaktionen:

Nicolas Batum (Blazers): "Ich wusste, dass er es machen wird. Er hat gestrahlt wie ein Rookie in seinem ersten NBA-Spiel. Wir brauchten diese beiden Würfe und sie haben den Leuten gezeigt, dass er wirklich ein All Star ist."

Dirk Nowitzki (Mavericks): "Wir können Aldridge nicht 10 Fuß vor dem Korb an den Ball kommen lassen, ihn sich drehen lassen und den offene Wurf geben. Wir machen aber solche Fehler, vor allem auswärts. Da wirst du verrrückt. Brutaler als heute kann man in dieser Liga nicht verlieren. Wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen. Aber heute Abend haben wir nur einen Weg zur Niederlage gefunden, keinen zum Sieg. Das ist traurig."

Rick Carlisle (Coach Mavericks): "Es hilft natürlich einen tiefen Kader zu haben. Wir brauchen alle Spieler, aber Kamans Verletzung ist ein großer Schlag für uns."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Beide Teams gehen unverändert in die Partie. Die Starting Five der Blazers ist ohnehin in Stein gemeißelt. Lillard, Matthews, Batum, Aldridge und Hickson beginnen im Rose Garden. Bei den Mavericks darf Bernard James erneut starten. Kaman fehlt mit einer Gehirnerschütterung, Brand kommt von der Bank. Collison, Mayo, Marion und Nowitzki komplettieren die Line-up.

2.: Matthews läuft gleich mal heiß! Der Shooting Guard schweißt zwei offene Dreier ein. 8:4 für Blazers!

7.: Guter Start von Marion. Der Forward versenkt zwei Würfe in der Zone und bringt die Mavs wieder in Führung. 19:18! Marion steht schon bei 8 Punkten.

16.: Mayo bedient Nowitzki und der Würzburger versenkt den offenen Wurf aus der Mitteldistanz. Dallas setzt sich etwas ab und Dirk ist gut drin in der Partie. Schon 8 Punkte für den Deutschen. 37:28!

18.: Hickson dreht mächtig auf. Der Center steht bereits bei 14 Zählern und bringt die Blazers mit zwei einfachen Punkten zurück ins Spiel. Nach einem Steal von Lillard und dem Korbleger von Price sind es nur vier Punkte. Carlisle hat genug und nimmt die Auszeit.

21.: Was ist denn mit Collison los? Der Point Guard versenkt zwei Dreier in Serie, nimmt dann noch zwei offene Würfe aus der Mitteldistanz. Dallas zieht davon! 59:42!

24.: Kurios! Die Mavs sind mit sechs Spielern auf dem Feld. Das geht natürlich nicht. Technisches Foul, Freiwurf für die Blazers, aber Matthews vergibt.

28.: Die Turnover brechen Portland mal wieder das Genick. Collison erahnt den Pass von Batum und läuft den Fastbreak. Mayo schließt ab. 69:48 für die Mavs!

34.: Geht da noch was? Aldridge postet gegen Brand auf, verlädt ihn mit einem Pump Fake und legt den Ball rein. Nur noch zehn Punkte Rückstand.

41.: Es geht was! Price streut den offenen Dreier ein, dann verliert Carter den Ball an Pavlovic. Der läuft den Fastbreak und macht den Ausgleich! Unfassbar!

45.: Was für ein wilder Dreier! Die Shot Clock läuft aus, Collison nimmt den Dreier zwei Meter hinter der Linie und trifft mit Brett. 99:95 für Mavs!

48.: Unglaublich! Batum trifft das ganze Spiel nichts, nagelt aber dann den Dreier zum Ausgleich rein. Doch da ist ja noch Nowitzki! Unbeeindruckt kontert Nowitzki mit dem Dreier. Aber das ist nicht alles! Aldridge (!!!) gleicht mit seinem ersten Dreier der Saison aus!

48.: Mayo begeht im Gegenzug das Offensivfoul. Portland hat mit 1,5 Sekunden auf der Uhr den letzten Angriff. Aldridge bekommt den Ball und trifft aus der Drehnung gegen Wright zum Sieg! Einfach nur unfassbar!

Der Star des Spiels: LaMarcus Aldridge. Das war auf jeden Fall die Vorstellung eines All Stars. Der Power Forward zeigte von Anfang an eine beeindruckende Leistung. Aldridge räumte zusammen mit Hickson kräftig unter den Brettern auf und punktete dazu nach Belieben. Dabei war es völlig egal, wer gegen ihn verteidigte. Keiner der Mavs bekam ihn in den Griff. Ähnliches gilt dabei auch für Hickson.

Der Flop des Spiels: Der Frontcourt der Mavs. Offensiv kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Nowitzki und Marion lieferten solide Zahlen ab, selbst James fing sich im Laufe des Spiels. Allerdings war das in der Defensive eine Offenbarung. Wenn man die großen Leute des Gegners so walten lässt, muss man sich am Ende nicht wundern, dass es nicht zum Sieg langt.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1990: Detroit Pistons (4-1 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Isiah Thomas
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1990: Detroit Pistons (4-1 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Isiah Thomas
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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Analyse: Erwartet wurde ein Spiel mit vielen Punkten und lascher Defense. So kam es dann auch. Portland hatte als Mavs-Schwachstelle den Frontcourt ausgemacht und spielte viel über ihre Big Men Aldridge und Hickson.

Das funktionierte, auch weil Bernard James anfangs ziemlich überfordert wirkte. Der Rookie sah defensiv keinen Stich und vergab offensiv einfache Würfe. Carlisle hatte schnell ein Einsehen und nahm James vom Feld. Das änderte zwar defensiv nicht viel bei den Mavs, aber zumindest offensiv sorgte das für Entlastung.

Zusammen mit treffsicheren Schützen aus der Distanz hätten die Blazers Dallas schon früh vor Problemen stellen können, aber das war der Knackpunkt in der ersten Hälfte. Beim Backcourt fiel nichts. Kleiner Überblick zur Halbzeit: Batum 0-6, Lillard 1-8, Matthews 3-10.

Das sah bei den Mavericks ganz anders aus. Dallas ließ den Ball gut laufen und fand so immer wieder den offenen Wurf. Erst Marion, dann später Nowitzki, Mayo und Collison nahmen ihre Würfe und trafen auch. Die Trefferquote lag zur Halbzeit bei 50 Prozent, jenseits der Dreierlinie gar bei 55,6 Prozent. Die Zahlen blieben auch bis zum Ende konstant.

Daher hätte es ein ruhiger Abend für die Mavs werden können, aber nicht mit Dallas in dieser Saison. Die Texaner wurden in der Verteidigung nachlässig und verspielten eine 21-Punkte-Führung. Aldridge und Hickson bekamen sie ohnehin nie in den Griff, aber nach der Pause ließ man auch Lillard und Co. gewähren und genehmigte ihnen einfache Würfe.

Anders als zuletzt brachte auch die Bank der Blazers in dieser Phase Entlastung. Pavlovic sorgte beispielsweise erst für den Ausgleich und brachte Portland dann in Führung.

Dallas kam zwar zurück und führte erneut mit sieben Punkten, aber die Blazers waren nun drin in der Partie. Angeführt von einem unfassbaren Aldridge trafen sie nun nahezu alles und brachten das Spiel nach Hause. Die Mavs hatten die bessere Quote aus dem Feld (50% - 45,3%) und waren auch von Downtown konstanter (53,3% - 35,7 %), aber wer die beiden Big Men der Blazers so gewähren lässt wie Dallas darf sich am Ende auch nicht beschweren. Die Mavs galten mal als eines der clutchesten Teams der Liga, aber das ist definitiv Vergangenheit.

Die Playoffs rücken nach der Pleite gegen einen direkten Konkurrenten in weite Ferne. Für Dallas war es der Start eines 4-Spiele-Auswärtstrips mit Partien in Golden State, Phoenix und Oklahoma City.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

Marc-Oliver Robbers

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Dallas verspielt eine 21-Punkte-Führung, kommt aber auch dank Dirk Nowitzki zurück ins Spiel. Doch LaMarcus Aldridge und J.J. Hickson wüten unter dem Mavs-Korb nach Belieben.

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