Orlando Magic - Dallas Mavericks 105:111

Sieg in Orlando! Dallas setzt Aufwärtstrend fort

Von Marc-Oliver Robbers
Montag, 21.01.2013 | 03:53 Uhr
Vince Carter erzielte von der Bank kommend 15 Punkte gegen die Orlando Magic
© Getty
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Die Dallas Mavericks (18-24) haben ihren Formanstieg bestätigt und bei den Orlando Magic (14-26) mit 111:105 gewonnen. Für die Mavs war es der fünfte Sieg in den letzten sechs Spielen. Orlando kassierte dagegen die zweite Heimpleite in Serie und die 13. Niederlage in den letzten 15 Spielen.

Bei Dallas punkteten sieben Spieler zweistellig. Topscorer der Mavericks war Shawn Marion mit 20 Punkten. Der Forward griff sich zudem 10 Rebounds und holte 3 Steals. O.J. Mayo und Vince Carter erzielten 15 Punkte, Elton Brand kam auf 14 und Chris Kaman auf 13. Dirk Nowitzki hielt sich offensiv erneut zurück und machte am Ende 12 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Blocks. Darren Collison (11 Punkte, 9 Assists) schrammte knapp an einem Double-Double vorbei.

Überragender Akteur auf Seite von Orlando war Glen Davis. Der lange verletzte Power Forward war von der Mavs-Verteidigung kaum zu stoppen. Einzig Brand schaffte es in Ansätzen. Big Baby traf 10 seiner 16 Würfe für 24 Punkte. Zudem holte er 6 Rebounds und 6 Assists. Jameer Nelson kam auf 20 Punkte. Der Point Guard zeigte sich mit vier Dreiern vor allem von außen gefährlich. J.J. Redick erzielte von der Bank kommend 18 Punkte, Arron Afflalo machte 16 Punkte. Nikola Vucevic (14 Punkte, 11 Rebounds) holte sein 21. Double-Double in dieser Saison.

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Die Reaktionen:

Elton Brand (Mavericks): "Vince und ich haben schon darüber gescherzt. Wenn es für die Starter nicht läuft, ist es unser Job, reinzukommen und die Dinge zu regeln. Das haben wir getan. Das ist eine neue Rolle für mich, aber ich habe mich darauf eingestellt. Es ist gut wieder zu siegen. Wir wollten nicht ohne Sieg in unsere kleine Spielpause gehen."

Jacque Vaughn (Coach Magic): "Wir werden weiter arbeiten. Das ist der beste Weg, um solche Spiele zu vergessen. Wir waren schon so weit und wissen daher, dass das Team talentiert genug ist."

Shawn Marion (Mavericks) über Dirk Nowitzki: "Er hat ein paar Würfe verfehlt. Jeder reduziert ihn auf die Fehlschüsse. Er ist Dirk. Wenn er die Würfe nicht nehmen würde, wäre er nicht er selbst. Er spielt gut und er fängt sich wieder. Sein Körper fühlt sich gut. Er nimmt wieder Fahrt auf. Er verwirft nur gerade ein paar Würfe, die er normal trifft. Das ist alles."

Rick Carlisle (Coach Mavericks): "Die ersten 41 Spiele waren hart. Wir sind drei Spiele zurück. Wir machen Jagd auf die Playoffs. Das ist unsere Motivation. Wir haben jetzt drei volle Trainingstage vor uns und werden das Beste daraus machen. Wir müssen uns als Team weiterentwickeln.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Beide Teams starten unverändert. Mavs-Coach Rick Carlisle schickt Collison, Mayo, Marion, Nowitzki und Kaman aufs Parkett. Für Orlando fangen Nelson, Afflalo, DeQuan Jones, Davis und Vucevic an. Al Harrington fehlt weiter aufgrund einer Knieverletzung.

4.: Die Mavs sind noch gar nicht im Spiel, Orlando dafür umso mehr. Erst nimmt Nelson den Dreier, dann legt Jones noch einen oben drauf. Auch Big Baby Davis macht was er will. 14:2 für Orlando! Dallas-Coach Carlisle hat genug gesehen und nimmt die Auszeit.

8.: Das ging schnell! Neun Punkte in knapp einer Minute und Dallas ist wieder dran. Ein Dreier von Carter, ein Korbleger von Marion und zwei Mitteldistanzwürfe von Mayo und Brand. 17:20 aus Sicht der Mavericks.

10.: Small Ball bei den Mavs! Mit Carter und Brand für Dirk und Kaman startet Dallas einen 15:0-Lauf und dreht die Partie. 23:20 für die Mavericks.

19.: Schlechter Pass von McRoberts. Crowder fängt ihn, bedient Marion und der Forward macht den einfachen Korbleger. Es ist bereits der sechste Ballverlust und fast jeder war teuer. Acht Punkte haben die Mavs daraus gemacht. 38:35 für Dallas.

23.: Marion ist gut drin in der Partie. Collison spielt ihn mit einem Lob-Pass in der Zone an und der Forward versenkt den Jumper aus der Drehung. Marion steht bereits bei 12 Punkten. Aber Davis ist genauso treffsicher und macht auf der Gegenseite den einfachen Sprungwurf. 51:45 für die Mavs.

29.: Da sind die Magic zurück! Angeführt von Nelson startet Orlando einen 9:0-Lauf. Erst trifft der Guard den offenen Dreier, dann findet er den Weg durch die Hintertür und macht den Korbleger. Nur noch 61:63 aus Sicht von Orlando.

36.: Guten Morgen! Kaman greift sich den Rebound, aber passt nicht auf Nelson auf. Der Guard luchst ihm die Kugel ab und versenkt den Dreier. Im Gegenzug trifft der Center aber aus der Mitteldistanz. Die Mavs führen 82:75.

39.: Monsterblock von Nowitzki! Dirk knallt den Korbleger von Redick in bester Mutombo-Manier ans Brett. Den Fastbreak schließt Carter mit einem Dreier ab. 94:82 für Dallas!

48.: Davis zieht zum Korb, sieht den freien Vucevic und der versenkt den Jumper aus der Mitteldistanz. Orlando ist wieder dran. 102:104!

48.: Orlando muss 15 Sekunden vor dem Ende die Uhr stoppen und foult Nowitzki. Der macht beide rein. 109:105. Reddick vergibt auf der anderen Seite den Dreier. Das war's!

Der Star des Spiels: Vince Carter. Der Shooting Guard legte nach seinem 29-Punkte-Spiel gegen die Oklahoma City Thunder die nächste starke Leistung nach. Zwar erzielte Carter nur 15 Punkte, aber seine Präsenz auf dem Feld war immer zu spüren. Der Veteran traf gut von außen (3 von 5), penetrierte immer wieder in die Zone und hatte auch ein gutes Auge für den Nebenmann (6 Assists). Ebenfalls stark: Shawn Marion und Elton Brand.

Der Flop des Spiels: Die Bank der Magic. J.J. Redick erzielte zwar von der Bank kommend 18 Punkte, aber der Shooting Guard war der einzige, der für Entlastung sorgte. Wie schon in den Spielen zuvor, fehlte Orlando einfach die Power von der Bank. Weder McRoberts noch Moore waren in der Lage, Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Hedo Turkoglu spielt momentan gar keine Rolle in der Rotation und bekam erneut keine einzige Minute und auch Rookie Andrew Nicholson kam nicht zum Einsatz. Bis auf Jones standen alle Starter länger auf dem Feld als jeder Maverick.

Analyse: Eine geschlossene Teamleistung und die konsequente Bestrafung von Orlandos Ballverlusten brachte Dallas den Auswärtssieg in Orlando. Dabei verschliefen die Mavericks den Start komplett. Dallas verteidigte vor allem gegen Davis viel zu lasch und ließ zudem viele offene Dreier zu. Auf der Gegenseite legten sie einiges daneben. Die Folge war ein 20:8-Start für Orlando. Carlisle reagierte prompt und stellte auf Small Ball um. Mit Carter und Brand für Nowitzki und Kaman lief es defensiv viel besser. Davis konnte gegen Brand längst nicht mehr so unter dem Korb wüten, wie zuvor gegen Kaman. Dallas forcierte einige Ballverluste und kam so zu einfachen Punkten. Mit einem 15:0-Lauf drehten sie die Partie.

Bei Orlando ging es immer wieder über Davis. Der Power Forward setzte sich häufig mit schönen Post-Moves durch oder fand den freien Nebenmann. Zwar hatte Brand ihn besser im Griff, ganz ausschalten konnte er ihn im ersten Durchgang aber auch nicht.

Dafür zeigte Brand offensiv seine Qualitäten. Immer wieder punktete er aus der Mitteldistanz. Auch Marion war gut im Spiel und traf hochprozentig (6 von 8). Nowitzki hielt sich wie zuletzt offensiv zurück, wenn es über ihn ging, kam aber in der Regel etwas dabei rum. Der Würzburger verteilte vier Assists in Halbzeit eins und traf zwei seiner vier Würfe.

Orlando leistete sich darüber hinaus zu viele teure Ballverluste. Aus den acht Turnovern machten die Mavs elf Punkte. Dallas ging mit einer Neun-Punkte-Führung in die Kabine.

Die Turnover blieben auch in der zweiten Halbzeit ein Problem bei den Magic. Dallas nutzte jede Möglichkeit eiskalt aus. Nur Davis war es zu verdanken, dass Orlando im Spiel blieb. Der Power Forward wurde nun von Marion verteidigt. Brand bekam eine Pause. Davis nutzte das Mismatch gegen Marion aus und kam so zu leichten Punkten. Nelson sorgte zudem aus der Distanz für Entlastung. Mit einem 11:0-Run glich Orlando sogar kurzzeitig aus, aber es blieb bei einem Zwischensprint. Das lag auch an der laschen Verteidigung. Dallas bekam viele einfache Würfe und traf konstant von außen (8 von 15).

Doch urplötzlich war Orlando mit einem 14:4-Lauf wieder im Spiel. Die Mavs verteidigten nachlässig und blockten unter dem Korb nicht vernünftig aus. Am Ende langte es aber für Dallas und das hatten sie wieder einmal ihrer tiefen Bank zu verdanken. Carter machte ein bärenstarkes Spiel. Der Shooting Guard traf von außen, zog aber auch immer wieder zum Korb und übernahm Verantwortung. Auch Brand und Crowder brachten sich gut ein. Insgesamt erzielten die Bankspieler der Mavericks 14 Punkte mehr als die Reserve von Orlando. Dort brachte nur Redick Entlastung.

Der NBA-Spielplan im Überblick

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