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NBA: Sacramento Kings - Dallas Mavericks 110:97

Ein neuer Tiefpunkt

Von SPOX
Samstag, 10.03.2012 | 08:28 Uhr
Dirk Nowitzki erzielte bei der Mavs-Pleite in Sacramento nur 13 Punkte
© Getty
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Die Dallas Mavericks (23:19) kassieren nach einer katastrophalen Vorstellung eine 97:110-Abfuhr bei den Sacramento Kings (14-26) und rutschen nach der siebten Niederlage in den letzten neun Spielen immer tiefer in die Krise. Jason Terry findet harsche Worte und fordert Veränderungen.

Mavs vs. Kings: Da war der Sieger in den letzten Jahren eigentlich immer klar. Die letzten zehn Spiele hatten die Sacramento Kings gegen die Dallas Mavericks alle verloren.

Besonders schlimm war das letzte Duell, als Sacramento am 14. Januar im American Airlines Center mit sage und schreibe 60:99 unter ging. Und dabei in der ersten Halbzeit lächerliche 23 Punkte zustande brachte.

23 Punkte? Dafür brauchten die Kings dieses Mal genau sechs Minuten und vier Sekunden. Nach zwei Freiwürfen von Tyreke Evans führte Sacramento im Power Balance Pavilion schnell mit 13 Punkten Vorsprung (23:10) und geriet gegen brutal enttäuschende Mavs danach nie mehr wirklich in Gefahr.

Kings auf 20 Punkte weg

Nach einem Running-Jumper von Marcus Thornton kurz vor Ende des zweiten Viertels lagen die Kings zur Pause mit zehn Punkten vorne (54:44).

Im dritten Viertel wuchs der Vorsprung auf 19 Zähler an (82:63), Mitte des letzten Viertels waren es nach einem Dreier von Francisco Garcia dann sogar 20 Punkte Differenz (102:82).

Mavs-Coach Rick Carlisle holte Dirk Nowitzki, Shawn Marion, Jason Terry und Lamar Odom auf die Bank - Rodrigue Beaubois, Yi Jianlian, Brian Cardinal und Sean Williams marschierten dafür aufs Feld. Oder anders formuliert: Game over.

Terry war einen Tag nach seiner Crunchtime-Degradierung mit 23 Punkten (10/18) der Topscorer bei Dallas, Marion lieferte 14 Punkte und 8 Rebounds, Nowitzki verbuchte nur 13 Punkte (5/13) und 9 Rebounds.

Mavs-Problem: Turnover, Turnover, Turnover

Dallas schoss nur 27 Prozent (6/22) von Downtown und leistete sich vor allem viel zu viele Turnover (17), gerade in der Anfangsphase.

"Die Turnover haben uns in letzter Zeit gekillt, wir müssen da einfach einen besseren Job machen. Wir hatten am Anfang viele Turnover und sind aus diesem Loch nie mehr herausgekommen", analysierte Carlisle.

Bei den Kings, die einmal mehr bewiesen, dass sie zuhause (10-6-Bilanz) gefährlich sind, punkteten gleich sieben Spieler zweistellig. Evans und Thornton erzielten beide 17 Punkte.

DeMarcus Cousins kehrte nach einem Spiel Pause (Lebensmittelvergiftung) in die Lineup zurück und steuerte 15 Punkte zum Erfolg bei - Rookie-Guard Isaiah Thomas traf im dritten Viertel drei wichtige Dreier und kam am Ende auf 14 Zähler.

Auswärts so schlecht wie seit 1999 nicht mehr

Dallas ließ erst zum zweiten Mal in den letzten 21 Spielen mehr als 100 Punkte zu. Die Kings-Quoten (50,6 Prozent aus dem Feld, 40,7 Prozent Dreier, 100 Prozent Freiwürfe) waren allesamt formidabel.

Zuletzt war bekanntlich das Crunchtime-Play die Achillesferse der Mavs gewesen, aber an diesem Abend gab es nicht mal eine Crunchtime für den amtierenden Champion. Es war ohne Übertreibung ein furchtbarer Auftritt.

Nach der siebten Niederlage in den letzten neun Spielen ist Dallas in der Western Conference auf Rang sieben zurückgefallen.

Besonders eklatant ist die Auswärtsschwäche geworden. Die Mavs haben sechs Auswärtsspiele in Folge verloren - das ist ihnen seit November 1999 nicht mehr passiert. Damals war Nowitzki 21 Jahre alt.

Terry fordert Veränderungen

Es ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Dallas in den beiden letzten Jahren zweimal das auswärtsstärkste Team der gesamten NBA war.

Terry fand nach einem neuen Tiefpunkt in der Saison deutliche Worte.

"Es ist an der Zeit, dass sich etwas verändert. Man kann sich gewisse Dinge nur eine bestimmte Zeit lang anschauen, wenn du immer das gleiche Resultat bekommst. Wann ist der Punkt gekommen, an dem du etwas veränderst, oder lässt du es einfach weiterlaufen? Wir sind im Moment kein Team. Solange wir kein Team werden und an beiden Enden des Courts zusammenspielen, werden wir nicht sehr gut sein", philosophierte Terry.

Samstag geht's weiter in Golden State

Lange Zeit zum Nachdenken haben die Mavs, die zum wiederholten Male auf die verletzten Brendan Haywood (Knöchel), Delonte West (Fingerbruch) und Brandan Wright (Gehirnerschütterung) verzichten mussten, nicht.

Am Samstag steht zum Abschluss der Back-to-Back-to-Back-Situation noch ein Auswärtsspiel bei den Golden State Warriors auf dem Programm.

Es wird das neunte Spiel innerhalb von nur zwölf Tagen für Dallas sein. Eine Entschuldigung ist der hammerharte Spielplan für die aktuellen Leistungen aber sicher nicht.

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