Mittwoch, 28.03.2012

Dallas Mavericks - Houston Rockets 90:81

Glänzender Terry sorgt für den Zündfunken

Die Dallas Mavericks (29-22) haben auch das zweite Spiel innerhalb von fünf Tagen gegen die Houston Rockets (27-24) gewonnen. Im heimischen American Airlines Center erwischte der Champion zwar einen miserablen Start, konnte sich aber vor allem auf seine Bankspieler verlassen. Dirk Nowitzki war mit 21 Punkten einmal mehr Topscorer seines Teams. Sogar Lamar Odom erwachte.

Jason Terry leitete mit einer Sieben-Punkte-Serie in nur einer Minute die Wende für die Mavs ein
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Jason Terry leitete mit einer Sieben-Punkte-Serie in nur einer Minute die Wende für die Mavs ein

Lange Zeit sah es gar nicht gut aus für Dallas in diesem Rematch gegen Houston, am Ende jedoch war die Euphorie riesig.

Die Rockets kamen herausragend aus den Startlöchern und überrollten Dallas im ersten Viertel mit 30:19. Zwischenzeitlich lagen die Mavs bereits mit 16 Zählern hinten. "Wir sind richtig mies ins Spiel gekommen", brachte es Trainer Rick Carlisle auf den Punkt.

Bis auf Dirk Nowitzki, der elf seiner 21 Punkte in der ersten Hälfte ablieferte, punktete die Starting Five deutlich zu selten. Lediglich Shawn Marion war mit elf Rebounds ebenfalls gut im Spiel.

Aber Carlisle konnte sich diesmal blind auf seine Bank verlassen. "Odom, Terry, Wright, auch Beaubois, all die Jungs, die reinkamen, drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Sie haben den Unterschied ausgemacht."

48 Zähler von der Bank

Tatsächlich punkteten mit Jason Terry (12), Brandan Wright (13) und Rodrigue Beaubois (14) gleich drei Bankspieler zweistellig.

Bereits vor der Pause kam Dallas besser ins Spiel, das zweite Viertel endete mit einem 16:10-Lauf für die Gastgeber. Dieser brachte sie immerhin bis auf drei Zähler (46:49) heran, ganz tilgen konnten die Mavs den Rückstand aus dem Startabschnitt lange Zeit nicht. Bis, ja bis die Minute des Jason Terry schlug.

Die Minute des Jason Terry

Der Shooting Guard drehte zu Beginn des dritten Viertels unfassbar auf. In nur einer Minute riss Terry das Ruder herum, traf für sieben Punkte am Stück und leitete eine Serie von 21:6 Zählern für Dallas ein.

"Ich hab uns da draußen herumschleichen sehen. Wir brauchten einen Funken, so einen Moment, der uns Energie verleiht. Das war die einzige Möglichkeit für uns, Kontrolle über das Spiel zu bekommen", sagte Terry.

Diese Minute brachte nicht nur Dallas den Glauben an den Sieg zurück, sie zog gleichzeitig den Rockets den Zahn. "Wir wurden ein bisschen müde", gab Rockets-Coach Kevin McHale zu. "Wir hatten einfach nicht mehr den Schwung, den wir gebraucht hätten." Tatsächlich gelangen Houston in der kompletten zweiten Hälfte der Partie nur noch 32 Punkte.

"Das Spiel war noch offen im dritten Viertel, aber wir hatten keinen Offensiv-Rhythmus mehr", analysierte McHale.

Lebenszeichen von Lamar Odom

Selbst Lamar Odom erinnerte nach seinem indiskutablen Auftritt in Houston diesmal an den Spieler, den Mark Cuban bereits die ganze Saison glaubte, verpflichtet zu haben.

In 23 Minuten schnappte sich der Power Forward vier Defensiv-Rebounds, packte je einen Steal und einen Block aus und steuerte neun Zähler sowie einen Assist bei.

Der 32-Jährige zeigte sich deutlich fitter als zuletzt. "Ich habe mich richtig wohlgefühlt. Ich bin endlich an dem Punkt, wo ich meine zweite Luft bekomme", sagte Odom.

Körperliche Fitness sei einfach alles, worum es in der NBA gehe. "Ich kann mich endlich wieder auf meinen Körper verlassen."

Saisonserie gegen Houston in der Tasche

Terry lobte seine Mitspieler: "Die Bank war unglaublich. Sie wird ein Schlüssel für uns sein im Endspurt der Saison. Gerade von der Bank brauchen wir Konstanz in der Offensive."

Gute Nachrichten kommen auch aus dem Verletztenlager. Delonte West (nach 21 Spielen Pause wegen eines gebrochenen Ringfingers) und Brendan Haywood (sechs Spiele - Knie) sind ihrer Rückkehr ins Team näher gerückt. "Sie sind nah dran, aber noch nicht bereit zu spielen", bestätigte Rick Carlisle.

Die beiden Back-to-back-Matches gegen Houston sorgten bei den Mavs und ihren Fans einen Monat vor dem Ende der regulären Saison für Playoff-Stimmung. Nach der bitteren Pleite zuvor gegen die San Antonio Spurs könnten diese beiden Siege die Initialzündung für den Endspurt gewesen sein.

Es bleibt ganz eng im Westen

Die Saisonserie gegen die Rockets, die auf Rang neun der Western Conference rangieren, hat Dallas - da nur noch ein Vergleich ansteht - jedenfalls in der Tasche. Zurücklehnen kann sich die derzeitige Nummer fünf im Westen dennoch nicht, denn es ist verdammt eng.

Zwar wackeln die so stark gestarteten Clippers (4.) momentan, zwischen den drittplatzierten Lakers und Houston liegen aber gerade einmal vier Siege.

NBA: Der Spielplan der Saison

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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