Samstag, 31.12.2011

Dallas Mavericks - Toronto Raptors 99:86

Na endlich! Erster Saisonsieg für den Champion

Die Dallas Mavericks (1-3) besiegen die Toronto Raptors (1-2) im heimischen American Airlines Center mit 99:86 und feiern damit endich ihren ersten Saisonsieg. Bester Spieler beim Champion ist ausnahmsweise nicht Dirk Nowitzki, sondern Backup-Center Ian Mahinmi, der das Spiel seines Lebens macht. Lamar Odom steckt dagegen weiterhin in der Krise.

Dirk Nowitzki erzielte beim ersten Saisonsieg der Mavericks 18 Punkte
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Dirk Nowitzki erzielte beim ersten Saisonsieg der Mavericks 18 Punkte

Topscorer der Mavs war überraschend Ian Mahinmi mit 19 Punkten (Karriere-Bestleistung), Dirk Nowitzki füllte das Boxscore in seinem 997. NBA-Spiel mit 18 Punkten (7/16 FG), 4 Rebounds, 4 Assists, 4 Steals und 1 Block. Jason Terry steuerte 17 Zähler zum Sieg bei.

Für das Team von Dwane Casey, der als Defensive Coordinator so einen großen Anteil an der Championship der Mavs hatte und jetzt als Raptors-Head-Coach nach Dallas zurückkehrte, traf ein überragender Andrea Bargnani (30 Punkte) am besten.

Roundup: Wade rettet Miami schon wieder!

Für die Mavs geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Am Sonntag steht ein Auswärtsspiel bei den nicht ungefährlichen Minnesota Timberwolves (Wiedersehen mit J.J. Barea) auf dem Programm, am Montag kommt es dann zu einem erneuten Duell mit den Oklahoma City Thunder.

Die Reaktionen:

Rick Carlisle (Trainer Dallas): "Wir spielen jetzt besseren Basketball. Die ersten beiden Spiele waren furchtbar, aber auf die letzten beiden Spiele können wir aufbauen."

... über Ian Mahinmi: "Ich weiß, dass es eine Karriere-Bestleistung für ihn war mit den 19 Punkten, aber er hat uns in den letzten beiden Spielen vor allem unglaublich viel Energie gegeben. Er hat uns auch eine physische Präsenz gegeben. Es waren nicht nur die Punkte. Es war seine Defense, seine Aggressivität. Er macht großartige Fortschritte."

... über Lamar Odom: "Wir können ihn nicht bedingungslos spielen lassen, das wird unserem Team schaden. Er macht Fortschritte, auch wenn er noch nicht da ist, wo wir ihn haben wollen. Wir müssen einfach positiv bleiben."

Ian Mahinmi (Dallas): "Ich bin bereit, alles zu tun, um dem Team zu helfen. Ich wollte einfach alles machen, damit wir diesen ersten Sieg holen. Wenn wir als Mannschaft Erfolg haben wollen, müssen wir in jedem Spiel mit so einer Einstellung spielen. Wir müssen die Drecksarbeit machen."

Mark Cuban (Owner Dallas): "Wir haben eine bessere Mannschaft als letzte Saison. Wir haben viel mehr Talent als letzte Saison. Wir brauchen nur Zeit."

Lamar Odom (Dallas): "Sobald ich die nötige Fitness habe, ist alles okay. Ich bin einer der besten Spieler aller Zeiten. Ich bin der einzige Spieler, der es nicht ins All-Star-Team schafft, der aber im Olympia-Team spielen kann."

Dwane Casey (Trainer Toronto): "Wir haben hart gearbeitet, um 68:61 in Führung zu gehen, aber dann müssen wir lernen, den Sack zuzumachen. Das ist der Unterschied zwischen einem jungen und einem erfahrenen Team."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Da West im 0-3-Schlamassel noch eine der positiven Figuren war, bleibt der Neuzugang, der eigentlich als Backup-Point-Guard vorgesehen war, auf der Shooting-Guard-Position in der Starting Five. Dallas also wieder mit Kidd, West, Marion, Nowitzki und Haywood. Die Raptors beginnen wie erwartet mit Calderon, DeRozan, Butler, Bargnani und Johnson. Verzichten müssen sie weiterhin auf Center Gray (Herzprobleme).

7.: Haywood holt sich in der Anfangsphase einen Offensiv-Rebound nach dem anderen. Nachdem West zweimal verpasst, ist der Mavs-Center schließlich zur Stelle und legt das Ding rein. 13:12 Mavs. Nowitzki schon mit 6 Punkten.

12.: Odom nimmt mit dem Buzzer den letzten Wurf im ersten Viertel, aber sein Dreier fällt nicht. Natürlich nicht. Odom wirkt schon wieder total verloren. Die Mavs mit keiner guten Quote, sie führen aber dennoch mit 6 (29:23), weil sie von ihrer Rebound-Überlegenheit (17:6) und ihren Freiwürfen leben.

18.: Bargnani mit dem Dreier ins Gesicht von Nowitzki, Barbosa mit dem Driving-Layup - aber die Raptors liegen dennoch 30:37 hinten, weil sie im zweiten Viertel die Turnover-Krankheit bekommen haben. Mahinmi ganz stark bei den Mavs. Schon 8 Punkte, 4 Rebounds und 1 Block für den Backup.

22.: Achtung, hier kommt ein High-Flyer und es macht rumms! DeRozan zieht mit Speed zum Korb, bekommt den Ball von Johnson und stopft das Ding brutal rein. Hammer-Dunk! 10:0-Run der Raptors, die wieder dran sind. Nur noch 44:42 Dallas. Die Mavs mit einigen Problemen gegen die Raptors-Defense, die zwischendurch auch mal Zone spielt.

31.: Da waren die Mavs wieder auf 8 weg, da kommen die Raptors schon wieder zurück. Erst Calderon von draußen, dann verschafft sich Bargnani mit einem Fake Raum und trifft den Jumper vom linken Flügel. 10:2-Run Toronto. 61:61. Timeout Dallas.

36.: James Johnson foult kurz vor Viertelende Carter beim Dreierversuch, VC trifft 3/3. Die Mavs lagen hier nach einem 17:2-Lauf der Raptors plötzlich 61:68 hinten, kontern aber mit einem 16:2-Run. 77:70 Dallas.

43.: Bargnani macht ein Wahnsinns-Spiel und trifft so gut wie alles, aber alleine kann er es auch nicht richten für Toronto. Roddy Beaubois bekommt wichtige Minuten bei den Mavs und zahlt das Vertrauen mit einem getroffenen Jumper zurück. 90:81 Mavs.

47.: Beaubois steht immer noch auf dem Feld, weil er sich seine Einsatzzeit einfach verdient. Bringt eine Unmenge von Energie ins Spiel. 3 Steals für Roddy im letzten Viertel. Und jetzt macht Mahinmi mit dem Layup den Deckel drauf. 96:85 Mavs.

Der Star des Spiels: Ian Mahinmi. Der Topscorer beim ersten Saisonsieg des Champions heißt Ian Mahinmi. Darauf hätten auf der Welt auch exakt null Menschen gewettet. Aber so ist es jetzt gekommen. Mahinmi machte das beste Spiel seiner NBA-Karriere und stand am Ende bei 19 Punkten, einer perfekten Trefferquote aus dem Feld (6/6 - 7/11 FT), 5 Rebounds, 2 Blocks und dem besten Plus-Minus-Wert (+21) aller Spieler. Mahinmi war der beste Mann einer - abgesehen von Lamar Odom - überragenden Mavs-Bank, die insgesamt 56 Punkte beisteuerte. Nicht nur Mahinmi, auch Jason Terry (10 Punkte im letzten Viertel), Vince Carter (traf wichtige Jumper, als die Mavs in Rückstand lagen) und Roddy Beaubois hatten ihre Momente. Bei den Raptors absolut sensationell: Andrea Bargnani.

Der Flop des Spiels: James Johnson. Die Bank der Raptors bestand im Prinzip nur aus einem Mann: Leandro Barbosa. Der Rest war eine einzige Katastrophe. Allen voran Johnson. In den ersten beiden Saisonspielen hatte er angedeutet, dass er mit seiner ungemeinen Athletik ein wichtiger Rollenspieler für die Raptors werden kann, aber in Dallas war Johnson ein Totalausfall. Er muss vor allem an seinem Jumpshot arbeiten, der ist aktuell grauenvoll. Aber nicht nur Johnson war mies. Auch Jamaal Magloire (5 Fouls in 6 Minuten) und Ed Davis spielten schwach. Dass Jerryd Bayless sich den Knöchel verstauchte und nicht weitermachen konnte, tat der Second Unit auch noch weh.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Die Analyse: Dass die Mavs-Center nach dem Abgang von Tyson Chandler besonders unter Beobachtung stehen, ist klar. Genauso klar wie die krasse Unterlegenheit des Champions an den Brettern in den ersten beiden Spielen. In der Partie gegen die Raptors waren es jetzt aber die Mavs, die an den Boards besser arbeiteten. Und das vor allem wegen ihrer Center.

Brendan Haywood griff sich schon im ersten Viertel einen Offensiv-Rebound nach dem anderen ab - und Backup Ian Mahinmi bewies nicht zum ersten Mal, welche Scorer-Qualitäten er inzwischen entwickelt hat. Zur Halbzeit verbuchte das Center-Duo der Mavs bereits 12 Punkte (5/6) und 11 Rebounds (6 offensiv). Nur dank Haywood und Mahinmi lag Dallas zur Pause vorne (50:46).

Die Mavs taten sich offensiv schwer - man gab sich einmal mehr ein bisschen zu sehr damit zufrieden, viele Dreier zu nehmen, diese Dreier fielen aber nicht (3/14). So kam es, dass eigentlich sehr biedere Raptors, die sich auch noch viele Ballverluste leisteten, voll im Spiel waren. Und das, obwohl sie phasenweise Lineups auf dem Feld hatten (u.a. mit Jamaal Magloire und James Johnson), die offensiv erschreckend schwach daher kamen.

Doch dank eines fantastischen Andrea Bargnani (18 Punkte, 7/8 in der ersten Halbzeit) starteten die Raptors im zweiten Viertel einen 12:0-Run, der das Spiel ausglich (44:44). Es entwickelte sich ein Spiel, wie man es im Basketball eben so häufig sieht. Geprägt von Runs auf beiden Seiten.

Nach einem 17:2-Lauf lagen die Raptors im dritten Viertel mit 7 Punkten vorne (68:61), die Mavs hatten aber die passende Antwort parat und schlugen mit einem 16:2-Lauf zurück. Im letzten Viertel brachte Dallas den Sieg dann recht souverän nach Hause. Die Raptors sind unter Dwane Casey auf dem richtigen Weg, seine Handschrift ist schon jetzt deutlich zu erkennen, aber sie brauchen noch Zeit und sie sind natürlich nicht auf dem Talent-Level der Mavs.

Trotz schlechterer Quote aus dem Feld als der Gegner (44,4 zu 45,8) und trotz der Dreierschwäche (7/25) gewannen die Mavs, weil sie wenig Turnover hatten (10 zu 17 der Raptors) und weil sie vor allem 20 Mal mehr an der Freiwurflinie standen (38:18) als Toronto. Beste Statistik aus Dallas-Sicht: Das in den ersten Spielen so katastrophale Rebounding wird besser - gegen die Raptors gewannen die Mavs zum ersten Mal in der Saison das Duell am Brett (40:38-Rebounds, damit 78:76 in den letzten zwei Spielen).

Das große Sorgenkind bleibt aber weiterhin Lamar Odom, der von Rick Carlisle nur 12 Minuten Spielzeit bekam und der jetzt für die Saison gesehen bei einer Quote von 4/30 (13,3 Prozent) steht. Es gibt in der frühen Saisonphase keinen Spieler in der gesamten Liga, der so gnadenlos enttäuscht wie Odom.

NBA: Der komplette Spielplan

Boston Celtics, Kevin Garnett, Paul Pierce, Ray Allen, Rajon Rondo, Doc Rivers, Jeff Green, Jermaine O'Neal New Jersey Nets, Jordan Farmar, Deron Williams, Avery Johnson, Mikhail Prokhorov New York Knicks, Amare Stoudemire, Tyson Chandler, Carmelo Anthony, Mike D'Antoni, Madison Square Garden Philadelphia 76ers, Elton Brand, Spencer Hawes, Jrue Holiday, Andre Iguodala, Jodie Meeks, Evan Turner, Thaddeus Young, Lou Williams, Doug Collins Toronto Raptors, Leandro Barbosa, Andrea Bargnani, Jose Calderon, Ed Davis, DeMar DeRozan, Amir Johnson, Linas Kleiza, Jonas Valanciunas Chicago Bulls, Derrick Rose, Carlos Boozer, Joakim Noah, Luol Deng, Oemer Asik, Taj Gibson, Tom Thibodeau, United Center Cleveland Cavaliers, Byron Scott, Antawn Jamison, Anderson Varejao, Omri Casspi, Semih Erden, Kyrie Irving, Tristan Thompson Detroit Pistons, Ben Gordon, Brandon Knight, Ben Wallace, Charlie Villanueva, Tayshaun Prince, Austin Daye, Greg Monroe Indiana Pacers, Darren Collison, David West, Danny Granger, Roy Hibbert, Larry Bird, Paul George, Tyler Hansbrough, George Hill, A.J. Price Milwaukee Bucks, Mike Dunleavy, Scott Skiles, ANdrew Bogut, Jon Brockman, Carlos Delfino, Drew Gooden, Ersan Ilyasova, Stephen Jackson, Brandon Jennings, Jon Leuer, Shaun Livingston, Beno Udrih Atlanta Hawks, Tracy McGrady, Joe Johnson, Kirk Hinrich, Al Horford, Josh Smith, Zaza Pachulia, Vladimir Radmanovic, Jerry Stackhouse, Jeff Teague, Larry Drew Charlotte Bobcats, Michael Jordan, D.J. Augustin, Boris Diaw, DeSagana Diop, Gerald Henderson, Corey Maggette, Eduardo Najera, Tyrus Thomas, Kemba Walker, Paul Silas Miami Heat, LeBron James, Dwyane Wade, Chris Bosh, Shane Battier, Mario Chalmers, Udonis Haslem, Eddie House, Juwan Howard, James Jones, Dexter Pittman, Pat Riley, Erik Spoelstra Orlando Magic, Jameer Nelson, Otis Smith, Jason Richardson, Stan van Gundy, J.J. Redick, Larry Hughes, Chris Duhon, Glen Davis Washington Wizards, Flip Saunders, Andray Blatche, John Wall, Jordan Crawford, Rashard Lewis, JaVale McGee, Kevin Seraphin, Ronny Turiaf, Jan Vesely Golden State Warriors, Stephen Curry, Andris Biedrins, Monta Ellis, David Lee, Jeremy Tyler, Ekpe Udoh, Dorell Wright, Mark Jackson Los Angeles Clippers, Blake Griffin, DeAndre Jordan, Vinny Del Negro, Donald Sterling, Chris Paul, Caron Butler Los Angeles Lakers, Kobe Bryant, Andrew Bynum, Mitch Kupchak, Mike Brown, Matt Barnes, Metta World Peace, Derek Fisher, Jason Kapono Phoenix Suns, Steve Nash, Grant Hill, Alvin Gentry, Shannon Brown, Robin Lopez, Channing Frye, Marcin Gortat, Gani Lawal, Markieff Morris, Sebastian Telfair, Hakim Warrick Sacramento Kings, Paul Westphal, DeMarcus Cousins, Tyreke Evans, Jimmer Fredette, Francisco Garcia, CHuck Hayes, J.J. Hickson, Tyler Honeycutt, John Salmons, Jason Thompson, Marcus Thornton Dallas Mavericks, Dirk Nowitzki, Jason Kidd, Jason Terry, Vince Carter, Rick Carlisle, Brendan Haywood, Lamar Odom, Mark Cuban, Shawn Marion, Rodrigue Beaubois Houston Rockets, Kyle Lowry, Marcus Morris, Kevin McHale, Chase Budinger, Jordan Hill, Courtney Lee, Donatas Motiejunas, Chandler Parsons, Hasheem Thabeet Memphis Grizzlies, Mike Conley, Rudy Gay, Zach Randolph, O.J. Mayo, Greivis Vazquez, Tony Allen, Xavier Henry New Orleans Hornets, Trevor Ariza, Emeka Okafor, Quincy Pondexter, Monty Williams, Jarrett Jack, David Stern San Antonio Spurs, Tim Duncan, Manu Ginobili, Tony Parker, James Anderson, DeJuan Blair, Matt Bonner, Da'Sean Butler, T.J. Ford, Gregg Popovich, Kawhi Leonard, Antonio McDyess, Tiago Splitter Denver Nuggets, Danilo Gallinari, George Karl, Pepsi Center, Chris Andersen, Ty Lawson, Jordan Hamilton, Al Harrington, Andre Miller, Timofey Mozgov, Kenneth Faried Minnesota Timberwolves, Ricky Rubio, Michael Beasley, Rick Adelman, Wayne Ellington, Wesley Johnson, Kevin Love, Anthony Randolph, Luke Ridnour, Anthony Tolliver, Martell Webster, Derrick Williams, J.J. Barea Portland Trailblazers, Nate McMillan, Greg Oden, LaMarcus Aldridge, Nicolas Batum, Marcus Camby, Raymond Felton, Wesley Matthews, Nolan Smith, Kurt Thomas, Gerald Wallace Oklahoma City Thunder, Kevin Durant, Russell Westbrook, Scott Brooks, Thabo Sefolosha, Cole Aldrich, Nick Collison, Daequan Cook, James Harden, Serge Ibaka, Eric Maynor, B.J. Mullens, Kendrick Perkins, Nate Robinson Utah Jazz, Derrick Favor, Paul Millsap, Al Jefferson, Raja Bell, Devin Harris, Gordon Hayward, Enes Kanter, Mehmet Okur, Jamaal Tinsley, Earl Watson, Tyrone Corbin

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