NBA: Toronto Raptors - Dallas Mavericks 96:114

Nowitzki sichert Dallas den klaren Sieg

Von Maurice Kneisel
Montag, 28.02.2011 | 02:27 Uhr
Mit seinen 20 Punkten hatte Shawn Marion entscheidenden Anteil am Mavs-Sieg
© Getty
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Die Dallas Mavericks (43-16) fahren bei den Toronto Raptors (16-44) einen am Ende deutlichen Sieg ein. Zu Beginn taten sich die Texaner allerdings reichlich schwer, erst in der zweiten Hälfte konnten sie die Partie an sich reißen. Garant für den sechsten Erfolg in Serie war dabei ein glänzend aufgelegter Dirk Nowitzki.

Topscorer auf dem Parkett war Dirk Nowitzki mit 31 Punkten und 13 Rebounds. Ansonsten waren es die Bankspieler, die bei Dallas überragten: Shawn Marion holte 20 Zähler und 6 Rebounds, Jason Terry trug 19 Punkte und 5 Assists zum Erfolg bei. Auch J.J. Barea (12 Punkte, 9 Assists) und Ian Mahinmi (13 Punkte) wussten zu überzeugen.

Auf Seiten der Raptors erzielte Amir Johnson 21 Zähler und schnappte sich 7 Rebounds. Playmaker Jose Calderon holte neben 15 Punkten auch 8 Rebounds und 8 Assists, DeMar DeRozan sammelte 19 Punkte.

Raptors - Mavericks: Die Highlights zum Spiel im Video bei ESPN

Reaktionen:

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): "Anfangs war es wirklich übel, wir haben defensiv nichts zustande gebracht. Ich denke, unsere Bank hat uns gerettet. In manchen Nächten läuft es bei der Starting Five einfach nicht, wegen Müdigkeit, Rhythmus oder aus anderen Gründen. Unsere Bank war phänomenal."

Jason Kidd (Dallas Mavericks)...

... über seine Teamkollegen: "Dies könnte das tiefste Team sein, für das ich jemals gespielt habe. Wir haben zwölf oder 13 Jungs, die starten könnten."

... über den Beginn des Spiels: "In den ersten fünf Minuten haben wir überhaupt keine Defense gespielt."

Rick Carlisle (Trainer Dallas Mavericks)...

... über den schwachen Start seiner Mannschaft: "Wenn du rauskommst und nicht bereit bist, auf einem hohen Level zu spielen, wirst du dein Gesicht eingeschlagen bekommen, und das ist uns am Anfang passiert. Wir haben den Schlag hingenommen und uns zurück gekämpft. In manchen Nächten gewinnst du auf diese Weise."

... über Shawn Marion: "Er hatte ein hervorragendes drittes Viertel für uns, in jeder Hinsicht. Ich denke, das hat uns neue Energie gegeben und uns zur Führung verholfen."

Jose Calderon (Toronto Raptors): "Sie haben uns auseinander genommen. Sie haben einfach immer den freien Mann gefunden, wie es gute Teams machen. In der ersten Hälfte haben wir sie stoppen können, in der zweiten nicht mehr."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Nach dem wieder mal unnötig knappen Sieg in Washington sollte man bei den Mavericks vielleicht nicht mehr von Pflichtsiegen sprechen. Allerdings müssen die ohnehin schon schwachen Raptors heute ohne Andrea Bargnani ran, der aufgrund einer Erkältung ausfällt. Für ihn startet Rookie Ed Davis, Neuzugang James Johnson beginnt erneut auf der Drei. Dallas belässt alles beim Alten.

1.: Gleich Nowitzkis erster Wurf aus der Mitteldistanz fällt durch den Ring. So kann es weiter gehen. 2:0 Dallas.

4.: Zu früh gefreut: Nowitzki versiebt seinen nächsten beiden Versuche, Dallas hat erst einen von fünf Würfen versenkt. Toronto macht derweil zehn Zähler in Serie. 10:2 Toronto.

7.: 14:0 Punkte in der Zone bislang für die Raptors, mehr muss man dazu vermutlich nicht sagen. Amir Johnson haut gerade trotz Deckung von Tyson Chandler einen Wurf in den Korb. 22:3 Toronto.

12.: Jason Terry versenkt mit der Schlusssirene einen Dreier. Dallas ist jetzt deutlich besser im Spiel. 30:24 Toronto.

19.: Barea zieht in die Zone und legt einen Korbleger in den Ring. Die Bank hält Dallas wieder mal im Spiel. 39:37 Toronto.

24.: Bei den Startern weiß einzig Nowitzki zu überzeugen. Der Würzburger steht nach zwei verwandelten Freiwürfen mittlerweile bei 18 Punkten. 55:50 Toronto.

30.: Beaubois mit dem Pass zu Marion, der einen Zweier reinsetzt. Die Mavericks führen erstmals seit der ersten Minute. 62:61 Dallas.

37.: Nach Zuspiel von Terry versenkt Nowitzki einen Wurf aus der Mitteldistanz und zieht dabei das Foul durch Ajinca. Denanschließenden Freiwurf verwandelt er ebenfalls sicher. 80:74 Dallas.

43.: Barea zieht wieder mal in die Zone und punktet mit einem wunderschönen Korbleger. Dallas führt mittlerweile deutlich, die Geschichte ist gegessen. 99:82 Dallas.

Der Star des Spiels: Dirk Nowitzki. Nach seiner durchwachsenen Leistung bei den Washinton Wizards meldete Dirk sich mit einer starken Vorstellung zurück. Offensiv war er immer anspielbereit, sein Wurf fiel sehr gut, und auch an den Brettern räumte er kräftig ab. Während die übrigen Mavs-Starter enttäuschten, hielt der Deutsche gemeinsam mit den wieder einmal stark aufgelegten Bankspielern sein Team im Spiel und sicherte letztlich den klaren Sieg.

Der Flop des Spiels: Peja Stojakovic. 23 Minuten lang stand der Serbe auf dem Parkett, gemerkt hat man davon aber herzlich wenig. Mickrige fünf Pünktchen erzielte er in der Zeit, bei einer schwachen Wurfausbeute von 2-7. Seine ersten beiden Zähler erzielte er Mitte des ersten Viertels, anschließend gelang ihm bis 3:49 Minuten vor Ende gar nichts mehr. Defensiv war Peja zudem, wie üblich, ein Totalausfall - Gegenspieler James Johnson zog problemlos ein ums andere Mal an dem Small Forward vorbei.

Analyse: Toronto kam überragend in die Partie und führte die Mavericks teilweise vor. Nach sechs Minuten lag das einzige NBA-Team aus Kanada mit 22:3 vorne, die Dallas-Defensive zeigte dabei eine desolate Vorstellung und hatte den schnellen, athletischen Gegnerspielern nichts entgegen zu setzen.

Ein überragender Nowitzki und die Bankspieler brachten Dallas im weiteren Verlauf wieder ran, ein Mittel gegen die Offensive der Raptors fanden sie in den ersten 24 Minuten aber nicht. Insbesondere die Big Men der Mavs um den sonst so starken Chandler agierten schwach.

Das dritte Viertel gehörte dann den Texanern (25:15): Sie legten defensiv klar zu und machten zudem ihre Würfe. Und das, obwohl Dirk sich mit nur vier Zählern merklich zurück hielt.

Im letzten Viertel ging dem jungen Raptors-Team, das ohne den erkrankten Andrea Bargnani antreten musste, sichtlich die Puste aus. In der Folge wurden sie von den Mavs überrrollt. Insbesondere bei James Johnson, der im ersten Viertel eine überragende Leistung zeigte, wollten die Würfe nicht mehr fallen, letztlich traf er nur vier von zwölf Versuchen.

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