Mittwoch, 29.12.2010

NBA: Dallas Mavericks - Toronto Raptors 76:84

Riesen-Blamage ohne Nowitzki

Ohne den am Knie verletzten Dirk Nowitzki kassieren die Dallas Mavericks (24-6) im zum 376 Mal in Folge ausverkauften American Airlines Center eine peinliche 76:84-Heimpleite gegen die Toronto Raptors (11-20). Die Siegesserie von fünf Spielen ist damit gerissen. Obwohl der Gast aufgrund unglaublicher Verletzungssorgen mit einer Rumpftruppe antreten muss, die einer besseren D-League-Mannschaft gleicht, gewinnt Toronto zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder in Dallas.

Jason Kidd und die Mavs verloren nach über zehn Jahren mal wieder ein Heimspiel gegen Toronto
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Jason Kidd und die Mavs verloren nach über zehn Jahren mal wieder ein Heimspiel gegen Toronto

Jason Terry (18 Punkte) und Caron Butler (15) waren am Ende die Topscorer der enttäuschenden Mavs, die ihre mit Abstand schlechteste Saisonleistung ablieferten und völlig verdient verloren.

Raptors-Rookie Ed Davis machte mit 17 Punkten, 12 Rebounds, 3 Steals und 3 Blocks das beste Spiel seiner noch jungen Karriere und war der herausragende Mann auf dem Feld. Unterstützung kam von Linas Kleiza und DeMar DeRozan, die jeweils 16 Punkte erzielten.

Mavericks - Raptors: Die Highlights zum Spiel im Video bei ESPN

Reaktionen:

Rick Carlisle (Trainer Dallas): "Ich würde den Raptors eher ein Kompliment machen, als zu sagen, dass wir es ihnen geschenkt haben. Sie haben sich den Sieg verdient. Wir hatten einen schlechten Start, vor allem defensiv."

Jay Triano (Trainer Toronto): "Alle Jungs sind die ganze Zeit total positiv geblieben, das war ein ganz wichtiger Schlüssel im Spiel. Alle unsere großen Leute haben extrem gut gespielt."

Tyson Chandler (Dallas): "Wir müssen uns daran gewöhnen, eine Weile ohne Dirk zu spielen. Wir haben uns schwer getan, uns darauf anzupassen. Defensiv haben wir sie bei 84 Punkten gehalten, aber offensiv haben wir gar nichts zustande gebracht."

Shawn Marion (Dallas): "Manchmal ist eben Weihnachten für das andere Team."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Für den wegen seines verstauchten Knies pausierenden Nowitzki rückt wie erwartet Shawn Marion in die Starting Five der Mavs. Toronto beginnt mit Bayless, DeRozan, Kleiza, Dorsey und Johnson. Es ist eine bessere D-League-Truppe. Den Raptors fehlen Topscorer Bargnani (Wade), Calderon (Fuß), Evans (Fuß), Weems (Rücken) und Stojakovic (Knie). Johnson und Barbosa gehen zudem angeschlagen in die Partie.

5.: Die Mavs verpennen den Start komplett. Ganz anders die Raptors, die mit großer Energie beginnen. Dorsey lässt es im Fast-Break mächtig krachen, dann kommt Rookie Davis ins Spiel und dominiert unter dem Korb. 14:7 Toronto. Timeout Dallas.

12.: Die Raptors kommen kurz vor Ende des Viertels noch mal schön ins Laufen. DeRozan legt ab auf Barbosa. 23:13 Toronto. So wenige Punkte hat in dieser Saison noch überhaupt niemand in einem Viertel gegen die Raptors geschafft. Eine grottenschlechte Vorstellung der Mavs. 4/20 aus dem Feld, schon 7 Turnovers - wenn Haywood nicht ausnahmsweise Freiwürfe getroffen hätte, wäre Dallas nicht mal auf 13 Zähler gekommen. Davis schon jetzt mit 7 Punkten, 7 Rebounds, 2 Steals und 2 Blocks für die Raptors.

18.: Achtung, eine Starterlaubnis für den Jet bitte! Terry steht links in der Ecke, zieht an der Baseline zum Korb, hebt ab und stopft mit rechts! Spektakuläre Aktion. Die Mavs kommen. 16:4-Run. 29:29.

24.: Nachdem die Raptors dank einer überragenden Phase von Kleiza den 16-4-Run der Mavs mit ihrem eigenen 17:4-Run beantwortet hatten und wieder auf 13 weg waren, kommt Dallas kurz vor der Pause wieder näher. Terry trifft den Dreier. 46:40 Toronto.

27.: Wer dachte, dass die Mavs sich jetzt zusammenreißen würden, sieht sich getäuscht. Dallas beginnt wieder schläfrig - die Fighting Raptors setzen sich durch einen schnellen 7:0-Lauf erneut auf 13 Zähler ab (53:40).

31.: Ach, ist das bitter für die Raptors. Kleiza handelt sich ein technisches Foul ein, kann danach gegenüber der eigenen Bank seinen Mund nicht halten und bekommt sofort das nächste Technische. Ejection! Kleiza muss in die Kabine. Wenn die dezimierten Raptors etwas nicht gebrauchen konnten, dann das. Auf der einen Seite wenig intelligent von Kleiza, auf der anderen Seite aber auch wieder eine alberne Überreaktion der Refs.

36.: Cardinal for three! Jetzt muss es bei den Mavs schon jemand richten, der normal gar nicht zur Rotation gehört. Dallas in der Offense weiter brutal schlecht, aber vor dem letzten Viertel ist das Carlisle-Team dennoch auf 5 Zähler dran (59:64).

39.: Das ist nicht zu fassen. Bayless zieht zum Korb und knickt ganz böse um. Der Raptors-Spielmacher hatte sich seinen Knöchel schon früh im Spiel verletzt, jetzt muss er endgültig raus. Ein Spieler nach dem anderen bricht Toronto weg. Dennoch sind die Raptors weiter vorne. 69:64.

45.: Ein Kidd-Jumper bringt Dallas auf 3 Zähler ran (68:71), aber danach bleibt die Wende aus. Die Raptors sorgen mit einem 8:0-Run für die Vorentscheidung (79:68). Bezeichnend: Der angeschlagene Barbosa, der für Bayless auf dem Parkett steht, versetzt Dallas in dieser Phase mit Drives und Jumpern den Todesstoß. Nach Butlers Offensiv-Foul sind die Mavs bei 17 Ballverlusten angekommen.

Der Star des Spiels: Der Spirit der Raptors. Es wäre unangebracht, an dieser Stelle einen einzelnen Spieler herauszuheben. Sicher hat die Performance von Rookie Ed Davis am meisten beeindruckt, aber er war nicht alleine. Amir Johnson stand geplagt von Rückenschmerzen über 42 Minuten auf dem Feld und ackerte wie ein Besessener. DeRozan und Kleiza trafen wichtige Jumper, Barbosa war zur Stelle, als er gebraucht wurde, selbst Julian Wright war ein enorm wichtiger Faktor, obwohl er völlig ohne Punkt blieb. Mit mehr Herz als die Raptors in Dallas kann eine Mannschaft gar nicht spielen.

Der Flop des Spiels: Jason Kidd. Bei den Mavs gab es an diesem Abend so einige Kandidaten, die sich für diese "Auszeichnung" beworben haben. Die Mannschaftsleistung war insgesamt indiskutabel, aber am meisten Schuld muss sich Kidd aufladen. Er ist der Leader und gerade ohne Nowitzki wäre es Kidds Aufgabe gewesen, dafür zu sorgen, dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung ins Spiel geht. Das hat er nicht geschafft. Im Gegenteil: Kidd war sogar der schlechteste der schlechten Mavs.

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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Die Analyse: Es war das typische Spiel der Kategorie "lästige Pflicht" für die Mavs. Der 25. Saisonsieg war schon vor dem Tipoff in die Tabelle eingetragen. Und warum auch nicht? Auch wenn Nowitzki fehlte, sprach schließlich nichts für Toronto.

Selbst wenn die Raptors in Bestbesetzung angetreten wären, hätte niemand auf sie gesetzt. Und dann kommen sie nach Dallas und es fehlt ihnen im Prinzip jeder. Topscorer Bargnani, Top-Point-Guard Calderon, Top-Rebounder Evans - Spieler wie Johnson und Barbosa sind angeschlagen und würden im Normalfall auch nicht spielen, stellen sich aber in den Dienst der Mannschaft.

Die komplette Starting Five der Raptors hatte vor dem Spiel 203 Regular-Season-Partien auf dem Buckel, das sind genau 1013 weniger, als Kidd alleine zu Buche stehen hat. Hinzu kam der Fakt, dass die Raptors seit dem 30. Dezember 1999 - damals noch in der Reunion Arena mit Vince Carter - nicht mehr in Dallas gewonnen hatten. Bei ihren letzten 10 Niederlagen in Dallas hatte Toronto im Schnitt unglaubliche 114,1 Punkte kassiert.

Und dann kommen diese Raptors, die zuletzt drei Niederlagen in Serie kassiert und dabei haufenweise Bälle durch die Hallen geschmissen hatten, nach Dallas und gewinnen. Kaum zu glauben. Noch mehr: Sie halten die Mavs, die 17 ihrer letzten 18 Spiele gewonnen hatten und gerade von einem entspannten Road-Trip mit Siegen in Miami, Orlando und Oklahoma City zurückgekommen waren, bei 76 Zählern. Noch mal: Kaum zu glauben.

Es war vor dem Spiel schon klar, dass es mental keine einfache Angelegenheit werden würde für die Mavs. Auch weil jeder schon den Showdown mit den San Antonio Spurs am Donnerstag im Kopf hat. Deshalb war es auch nur menschlich, dass sie nicht so überragend aufspielten wie in den letzten Wochen. Bis ins letzte Viertel hinein konnte man sich eigentlich noch recht sicher sein, dass die Mavs das Spiel am Ende schon noch drehen und dann von einem hässlichen Sieg sprechen würden, der eben auch mal sein muss.

Aber ein Sieg der Mavs wäre einfach nicht verdient gewesen. Weil die Leistung dafür viel zu grauenvoll war. Und weil die Raptors für ihren Charakter und ihre Dominanz (48:24 Points in the Paint) belohnt werden mussten. Die Niederlage ist für Dallas insgesamt sicher kein Beinbruch, aber eine Riesen-Blamage war der Auftritt gegen Toronto trotzdem. Und er hat gezeigt, wie die Mavs ohne ihren MVP ganz schnell wie ein ganz schön mittelmäßiges Team aussehen können. Gegen die Spurs wird Nowitzki ziemlich sicher auch fehlen - man darf gespannt sein.

NBA: Ergebnisse und Tabellen

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Florian Regelmann

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