Sonntag, 21.11.2010

NBA - Atlanta Hawks - Dallas Mavericks 93:98

The Matrix reloaded

Mit einem 98:93 bei den Atlanta Hawks (8-5) haben sich die Dallas Mavericks (8-4) gut erholt von zuletzt zwei Niederlagen in Folge gezeigt. Beim achten Saisonsieg war Dirk Nowitzki mit 21 Punkten Topscorer der Partie.

Mavs-Forward Shawn Marion zeigte gegen die Atlanta Hawks eine bärenstarke Leistung
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Mavs-Forward Shawn Marion zeigte gegen die Atlanta Hawks eine bärenstarke Leistung

Bester Spieler der Mavericks war aber dennoch Shawn Marion, der von der Bank kommend 12 Punkte und 10 Rebounds erzielte und dem Team in wichtigen Phasen immer wieder einen Schub geben konnte.

Bei den Hawks dominierte der Frontcourt: Al Horford verbuchte 20 Punkte, 20 Rebounds, 5 Assists und 3 Blocks, Josh Smith kam wie Nowitzki auf 21 Zähler, dazu strich er 5 Steals ein.

Reaktionen:

Rick Carlisle (Trainer Dallas): "Unser Ziel ist es, die beste Zonenverteidigung überhaupt zu spielen. Das ist unsere Herausforderung. Unsere Größe, Erfahrung und unser Spielverständnis spielen uns dabei in die Karten, diese Faktoren müssen wir nutzen."

Larry Drew (Trainer Atlanta): "25 Dreierversuche sind viel zu viel für uns. Wir haben uns damit zufrieden gegeben, ständig aus der Distanz zu werfen. Wir haben zu statisch gespielt, uns fehlte einfach die Aggressivität. Dabei wussten wir, dass sie es mit einer Zone probieren würden. Aber wir haben uns nicht an die taktischen Vorgaben gehalten und wurden unsicher."

Dirk Nowitzki (Dallas): "Das Spiel gegen Chicago gestern war furchtbar, absolut frustrierend. Einfach ein schlechtes Spiel. Nach dieser Leistung war jeder einzelne von uns gefordert. Wir haben es uns heute in der zweiten Hälfte zwar schwerer als nötig gemacht. Aber es war trotzdem ein guter Sieg gegen ein gutes Team."

Jason Terry (Dallas): "Nach gestern war das ein Pflichtsieg für uns. Jetzt haben wir unser Selbstvertrauen zurück und das Gefühl, aus den Fehlern gelernt zu haben."

Joe Johnson (Atlanta): "Auch wenn wir es am Ende noch mal spannend machen konnten: Insgesamt hat uns die nötige Energie gefehlt, um heute einen Sieg zu verdienen."

Hawks - Mavericks: Die Highlights zum Spiel im Video bei ESPN

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Auch gegen Atlanta vertraut Rick Carlisle wieder auf Chandler, Nowitzki, Butler, Stevenson und Kidd. Bei den Hawks ebenfalls keine Überraschung: Horford, Smith, Williams, Johnson und Bibby starten. Interessant: Das Duell der zwei besten sechsten Männer der Liga. Atlantas Crawford duelliert sich mit Terry.

6. Minute: Interessanter und abwechslungsreicher Auftakt. Beide Teams variieren in der Offense sehr gut, kreieren offene Würfe - und treffen hochprozentig. 18:15 Mavs.

12.: Die Mavs führen nach dem ersten Abschnitt knapp, weil mit der Auswechslung von Josh Smith einer der besten Help-Defender der Liga fehlt und offensiv der Energizer. Atlanta in den letzten Minuten zu statisch. 28:25 Mavs.

15.: Dallas erstmals mit zehn Punkten vorn, nachdem Terry einen Dreier trifft. Die Zone der Mavs macht dem Gastgeber sichtlich zu schaffen. Die Hawks scheinen keine Idee zu haben, wie sie dagegen vorgehen sollen. 35:25 Mavs.

21.: Hätte Barea nicht gerade einen Fadeaway-Jumper getroffen und würden die Mavs dank ihrer Zonen-Verteidigung nicht klar führen, wäre der Puertoricaner zum zweiten Mal in Folge ein heißer Anwärter auf den Flop des Spiels. Der "Spielmacher" scheint mit dem Ball in den Händen nichts anderes im Sinn zu haben als einen eigenen Wurf. Drei, vier Mal hat man jetzt sogar als Zuschauer offene Mavs in der Zone gesehen. Aber Barea denkt gar nicht daran, mal den Ball abzuspielen. Dennoch: 49:35 Mavs.

33.: Stevenson ist heiß. Endlich darf der Edelverteidiger mal wieder etwas länger ran, und er dankt es Coach Carlisle mit seinem dritten Dreier in diesem Viertel. Stevenson noch ohne Fehlwurf. 74:57 Mavs.

38.: Typisch Dallas: Die Texaner haben eigentlich alles im Griff, lassen dann aber in der Defense die Zügel schleifen - und plötzlich ist alles wieder offen. Hawks-Rookie Jordan Crawford und Williams mit einem Lauf, der Atlanta auf vier Punkte ranbringt. 79:75 Mavs.

48.: Johnson hat mit einem Dreier die Chance, das Spiel auszugleichen. Aber sein Wurf mit wenigen Sekunden auf der Uhr bleibt auf der vorderen Ringkante hängen. 96:93 Mavs.

Der Star des Spiels: Shawn Marion. Eigentlich müssten hier die Namen Al Horford und Josh Smith stehen, die beide überragende Partien ablieferten. Aber da Dallas gewann und Marion auch stark spielte, fällt die Wahl auf Matrix. Der Forward kam wie gewohnt von der Bank und war gleich hellwach. Am offensiven Brett, am defensiven Brett und mit seinen Cuts zum Korb gab er dem Team einen zusätzlichen Schub. Seine "Human-T-Rex-Jumper" sind nach wie vor abgrundtief hässlich, aber seine Spielweise ist ungemein effektiv.

Der Flop des Spiels: Jamal Crawford. Der amtierende Sixth Man of the Year spielt eine ordentliche Saison, doch gegen Dallas war er völlig von der Rolle. Reihenweise verweigerte er offene Distanzwürfe, weil ihm jegliches Selbstvertrauen fehlte, dazu verbuchte er 5 Turnover. 7 Assists sind gut, und sein Steal kurz vor Spielende hätte die Partie fast gedreht. Aber wenn einer der wichtigsten Scorer 2 von 10 schießt, dann hat man ein Problem.

Analyse: Nach den Niederlagen gegen New Orleans und Chicago war Dallas auf Wiedergutmachung aus und begann offensiv furios, aber der Gegner hielt mit variablem Basketball dagegen.

Erst eine Umstellung von Mann-Gegen-Mann- auf Zonenverteidigung bescherte den Gästen eine klare Führung, weil die Mavs munter weiter schossen, die Hawks aber überhaupt nicht mit der veränderten Defensivtaktik des Gegners klar kamen.

Anstatt die Partie locker nach Hause zu fahren, ließ Dallas aber defensiv mal wieder nach und gestattete den guten Schützen der Hawks reihenweise offene Würfe. Eine positive Erscheinung war Rookie Jordan Crawford, der in der zweiten Hälfte einige Minuten bekam und seine Punktekonto blitzschnell auf 10 hochschraubte. Eher enttäuschend dagegen Joe Johnson, der nur 4 seiner 14 Würfe im Korb unterbrachte.

Letztlich zehrte Dallas bis zum Schluss von phasenweise 18 Punkten Vorsprung und kam nur deshalb um eine Overtime herum, weil Johnson kurz vor Spielende aus der Distanz die Chance zum Ausgleich vergab. Das nächste Mavs-Heimspiel steht Dienstagnacht an: Dann kommen die Detroit Pistons nach Dallas.

NBA: Ergebnisse und Tabellen

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Philipp Dornhegge

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