Die Dallas Mavericks in der Einzelkritik

"Es kam mir vor wie eine Ewigkeit"

Von SPOX
Samstag, 31.10.2009 | 15:02 Uhr
Vorne zeigte Dirk Nowitzki eine normale Leistung, aber in der Defense hatte er wichtige Szenen
© Getty
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Nach dem überraschenden 94:80-Erfolg in L.A. schweben die Mavericks auf Wolke sieben. Coach Carlisle sah eine "durchweg gute Leistung", Dirk Nowitzki freute sich einfach, nach sechs Spielen endlich mal wieder die Lakers geschlagen zu haben: "Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Nach dem peinlichen Auftritt gegen Washington war das sehr wichtig." Aber: Trotz der erstklassigen Vorstellung des Team konnte nicht jeder Maverick gegen den Champion überzeugen. Die Einzelkritik.

Center

Erick Dampier: Da die taktische Variante mit Nowitzki als Center so gut funktionierte, kam Damp nur auf 18 Einsatzminuten. Aber die wusste der Big Man zu nutzen: Dampier räumte an den Brettern ab, streute einige Punkte ein und ging sogar viermal an die Linie. Andrew Bynum war - so lange er von Damp verteidigt wurde - überhaupt kein Faktor im Spiel der Lakers. Topleistung von dem ansonsten meistgehassten Spieler der Mavs. Note 2.

Drew Gooden: Gooden scheint in der Gunst von Coach Rick Carlisle vorerst von Kris Humphries überholt worden zu sein. Der vermeintliche Topzugang spielte nur 12 Minuten und leistete kaum Nennenswertes. Aber er machte auch keine Fehler. Zudem zweimal mit Pech, als seine offenen Jumper wieder aus dem Ring sprangen. Trotzdem mit viel Luft nach oben. Note 4.

Kris Humphries: Humphries wurde von Terry als "eine unserer wichtigsten Verpflichtungen" gepriesen, und der Big Man zahlte gegen die Lakers das Vertrauen zurück. Im ersten Viertel mit sehenswerten Jumpern, in der zweiten Hälfte dann mit guter Drecksarbeit an den Brettern und solider Defense. Carlisle dürfte gefallen haben, was er von Humphries sah. Note 2.

Forwards

Dirk Nowitzki: In der Offense verlebte der Deutsche einen durchschnittlichen Arbeitstag. Nowitzki brauchte fast 22 Minuten, um endlich aus dem Feld zu treffen. Immerhin: Die Serie von nun 27 Spielen mit mindestens 20 Punkten hielt. Die größten Pluspunkte sammelte der nicht gerade für seine Defense berühmte Superstar hinten: In Hälfte eins räumte er Andrew Bynum ab, in der zweiten trug er mit zwei Schlüsselaktionen in der Transition Defense wesentlich dazu bei, dass die Mavs die wenigen kritischen Phasen überstanden. Note 2.

Shawn Marion: Ein Auftritt, der an die besten Tage der Matrix erinnerte. Brachte die Mavs mit frühen Punkten in Schwung, sorgte am Ende für die Entscheidung und machte keinen einzigen Fehler. Das Pick-and-Roll mit Jason Kidd war eine Augenweide. Zudem in der Defense überragend gegen Kobe Bryant und eigentlich jeden, der es mit ihm aufnehmen wollte. Besser kann ein Sidekick nicht spielen. Note 1.

Quinton Ross: Angeblich soll Ross sowohl Shooting Guards als auch Small Forwards verteidigen können. Aber wie soll das gehen, wenn er körperlich schon für Kobe Bryant zu schwach ist? Der Topspieler der Lakers konnten den schmächtigen Swingman locker und leicht Richtung Korb schieben und so für Gefahr sorgen. In der Offense war Ross kein Faktor, aber das kennt man ja. Gegen bullige Spieler keine echte Alternative. Note 4.

James Singleton: Durfte nur acht Minuten spielen, in denen ihm ein Dreier gelang, ansonsten blieb er aber wenig auffällig. Singleton macht nichts falsch, aber das Plus-Minus-Rating zeigt bei ihm -10 an und dient als Beweis, dass gegen die Lakers andere Spieler effektiver waren. Note 4.

Matt Carroll: Durfte in der Garbage-Time erstmals ran, nachdem er gegen Washington 48 Minuten auf der Bank versauerte. Hatte keine nennenswerte Aktion mehr. Ohne Note.

Das Video zum Spiel bei ESPN!

Guards

Jason Kidd: Wie erwähnt, das Pick-and-Roll mit Marion war stark. Kidd ist einer der wenigen Spieler der Liga, die auch ohne Punkte Spiele mitentscheiden können. Allerdings hatte der Routinier ungewohnt häufig Probleme beim Ballhandling, vor allem, wenn er von Bryant unter Druck gesetzt wurde. Mit sechs Turnovers trug er trotz klarer Führung zur aufkeimenden Hektik im vierten Viertel bei. Note 3.

Jason Terry: So will man Jet sehen. Terry kam mit Dampf von der Bank, fügte sich gleich nahtlos ins Spiel ein und traf solide (5 von 12, 3 von 5 Dreiern). Mit +7 war er zudem der einzige Bankspieler, der ein positives Rating hatte. Terry spielte wie der beste sechste Mann der Liga. Note 2.

J.J. Barea: Gemeinsam mit Terry sorgte erneut Barea für die Punkte von der Bank. Dabei konnten sich die Mavs wie so oft auf die Penetration des Puertoricaners verlassen, der ohne Respekt vor großen Leuten zum Korbleger hochstieg. Wie für Kidd gilt allerdings auch für Barea, dass er beim Aufbäumen der Lakers nicht dagegen hielt und unnötige Ballverluste verursachte. Sein Glück, dass die nicht bestraft wurden. Note 3.

Rodrigue Beaubois: Der Rookie kam zu seinen ersten NBA-Minuten und deutete schon an, dass er mit seiner Schnelligkeit ein weiteres Puzzleteil einer erfolgreichen Mavs-Mannschaft sein kann. Aber Beaubois stand schlicht und ergreifend nicht lange genug auf dem Platz, um eine Bewertung abzugeben. Ohne Note.

Verpatztes Heimspiel gegen Washington: Mavs in der Einzelkritik

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