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NBA-News - Steve Kerr kritisiert Trade von Anthony Davis zu den Los Angeles Lakers: "Ein großes Problem für die Liga"

Von SPOX
Steve Kerr hat die Trade-Forderung von Anthony Davis scharf kritisiert.

Der Trade von Anthony Davis von den New Orleans Pelicans zu den Los Angeles Lakers wurde im Juni endlich vollzogen. Die Braue forderte aber bereits im Februar, mitten in der Saison, einen Trade. Für den Head Coach der Golden State Warriors, Steve Kerr, ist dies ein Beispiel für eine gefährliche Entwicklung.

"Wenn ein Spieler gesund ist, noch einige Jahre Vertrag hat und dann sagt, dass er gehen will, ist das meiner Meinung nach ein gewaltiges Problem, welches die Liga adressieren muss", fand Kerr im The Warriors Insider Podcast von Monte Pool. "Die Spieler sollten mit so etwas vorsichtiger umgehen."

Über seinen Agenten Rich Paul hatte Davis während der Saison verlauten lassen, dass er von den New Orleans Pelicans gerne getradet werden würde, obwohl der Big Man noch einen Vertrag bis 2021 hatte, wobei das letzte Jahr eine Spieler-Option beinhaltete.

"Wenn du deine Unterschrift unter einen Vertrag setzt, dann bist du meiner Meinung nach dem Team, der Stadt und den Fans etwas schuldig", führte Kerr weiter aus. "Wenn dein Vertrag dann ausläuft, steht es dir völlig frei, das Team als Free Agent zu verlassen. Aber wenn du einen Vertrag unterschreibst, dann sollte dies auch bindend sein."

Steve Kerr: Schadet allen Beteiligten

Als Beispiele nannte Kerr LeBron James oder auch Kevin Durant, die beide via Free Agency ihr Team wechselten. "Es gibt einen richtigen und einen falschen Weg, wie man sein Team verlässt", sagte Kerr. "Du unterschreibst einen Vertrag, lässt ihn auslaufen und gehst dann. So sollte es laufen."

Stattdessen gibt es in der Liga immer mehr Fälle, in denen Spieler die Teams mit Trade-Forderungen unter Druck setzen, eine Gefahr für die NBA wie der Warriors-Coach findet. "So etwas stört schon ein wenig. Nicht nur die Teams, sondern auch die Liga wird dadurch im Prinzip erpresst. Das finde ich nicht gut und schadet allen Beteiligten."

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