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NBA - Fünf Fragen zum Trade von Russell Westbrook zu den Rockets: Die Risiko-Freundschaft

Von Philipp Jakob
Russell Westbrook und Chris Paul sind gut miteinander befreundet.

4. Was bedeutet der Deal für Chris Paul und Dennis Schröder?

Oklahoma City ist für Paul alles andere als ein weißer Fleck auf der Landkarte. Tatsächlich verbrachte der Point Guard seine ersten zwei Spielzeiten in der Association in Oklahoma, nachdem Hurrikan Katrina die damaligen New Orleans Hornets zu einem befristeten Umzug zwang.

CP3 betonte im Laufe seiner Karriere immer wieder, dass er schöne Erinnerungen an die Stadt hege. Doch auch dieses Mal wird Pauls Zeit in OKC wohl nur von begrenzter Dauer sein. Immerhin hat die Franchise in Shai Gilgeous-Alexander den unstrittigen Point Guard der Zukunft bereits in den eigenen Reihen. Und Pauls Vertrag wird niemand in OKC freiwillig bis zum Ende ausbezahlen wollen.

Schon kurz nach der Verkündung des Trades fügte Woj deshalb wenig überraschend an, dass GM Presti bereits mit Pauls Agenten Leon Rose und Steven Heumann zusammenarbeite, um den neunmaligen All-Star zu einem neuen Team weiterzuleiten. Im Gespräch sind offenbar unter anderem die Heat, die auch schon hinter Westbrook her waren.

Den Quellen des normalerweise gut vernetzten ESPN-Journalisten zufolge, werden derzeit allerdings auch "andere Möglichkeiten" besprochen, was auch immer das heißen mag. Dass CP3 doch Teil der Thunder bleibt, um beispielsweise als Mentor für junge Talente wie SGA zu dienen, kann zwar nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des bereits angesprochenen Ziels der Thunder, unter die Luxussteuergrenze zu kommen, ist dieses Szenario jedoch eher unwahrscheinlich.

NBA: Folgt nun ein Trade von Dennis Schröder?

Damit einhergehend stellt sich die Frage nach der Zukunft der anderen Großverdiener im Team, allen voran Steven Adams und Dennis Schröder. Der Deutsche verdient in den kommenden beiden Jahren noch 31 Mio. Dollar, Adams' Kontrakt verspricht dem Center sogar gut 53,3 Mio. Dollar bis 2021.

Schon vor dem Umbruch kursierten Gerüchte über mögliche Trades um Adams, Schröder oder die auslaufenden Verträgen von Andre Roberson oder Patrick Patterson. Diese Idee könnten die Thunder nun intensiver verfolgen. Vorstellbar ist beispielsweise, dass Adams in einen Deal um CP3 inkludiert wird, um das Aufnehmen des dicken Vertrags des Point Guards attraktiver zu machen.

Im Hinblick auf Schröder haben angeblich die Kings, Bulls und Suns bereits Interesse angemeldet. Nach nur einem Jahr in Oklahoma City, in dem Schröder im Schnitt 15,5 Punkte, 4,1 Assists und 3,6 Rebounds bei 41,4 Prozent aus dem Feld auflegte, könnte für den deutschen Nationalspieler also ein erneuter Umzug anstehen.

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