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NBA-News: Marcus Smart verteidigt Kyrie Irving und entkräftigt Kritik von fehlenden Führungsqualitäten

Von SPOX
Marcus Smart hat Kyrie Irving verteidigt.

Die Boston Celtics sind nach einer enttäuschenden Saison in der zweiten Runde an den Milwaukee Bucks gescheitert. Im Zentrum der Kritik steht vor allem Kyrie Irving, der eine schwache Serie spielte. Marcus Smart stellte sich jedoch nun vor seinen Teamkollegen und wischte die Kritik vom Tisch.

Smart bezeichnete es als "Bullshit", als der Guard gefragt wurde, ob Irvings fehlende Führungsqualitäten zu den Problemen im Team geführt hätten. "Keiner von uns kann nachvollziehen, was er durchgemacht hat. Auch für ihn ist es eine harte Situation", führte Smart gegenüber Medienvertretern weiter aus.

"In Cleveland war er in einer Situation, wo das Business höher als Freundschaften angesiedelt war und dann kam er hierher, wo sich über Jahre etwas entwickelt hat." Laut Smart stellte sich Kyrie die Frage, wie er in dieses Konstrukt hineinpassen könne und versuchte, dies nicht zu zerstören. "Kyrie hat sich Sorgen gemacht, ob er hier hereinpassen kann. Das sagt viel über ihn aus", lobte Smart weiter.

Smart erläuterte weiter, dass das Team Kyrie mit offenen Armen empfing und gleichzeitig versuchte, den etwas eigenen Spielmacher zu verstehen. Die Kritik an den Führungsqualitäten von Irving seien daher "Bullshit."

Smart: Wir haben verloren, nicht nur Kyrie

Erschwerend kam nun hinzu, dass Irving gegen Milwaukee eine katastrophale Serie spielte. Nach dem starken Auftakt in der Bierstadt verloren die Celtics die restlichen vier Spiele deutlich und Irving traf dabei nur 30 Prozent seiner Würfe (25/83 FG). "Wir haben Lösungen gesucht, aber keine gefunden. Das passiert und ist nicht der Fehler eines Einzelnen. Sich eine Person herauszupicken, ist Bullshit", so Smart weiter.

Wie es nun mit Irving weitergeht, weiß auch Smart noch nicht, der mit Kyrie darüber noch nicht gesprochen hat. Irving kann im Sommer aus seinem Vertrag aussteigen und seine Spieleroption in Höhe von 21,3 Millionen Dollar verstreichen lassen. "Wenn er darüber reden will, soll er es machen, aber mich geht das nichts an", sagte Smart zu Irvings Free Agency. "Ich liebe Kyrie wie einen Bruder und wünsche ihm das Beste, egal, was er entscheidet."

Irving: Misstöne aus Cleveland

Der Ruf von Irving bleibt jedoch angeschlagen, auch aus Cleveland kommen nun wieder Misstöne zur Person Kyrie Irving. Jeff Goodman (Stadium) schrieb, dass sich Boston den Risiken eines Trades von Irving bewusst war, obwohl es Anzeichen für Probleme gab. "Er wollte in Cleveland auf niemanden hören", wird eine Quelle innerhalb der Cavs zitiert. "Ich habe viele egoistische Spieler erlebt, aber er stach heraus - launisch, unreif und schwer zu coachen."

Für Irving waren es nun die ersten Playoffs mit den Celtics, nachdem er die Postseason in der Vorsaison wegen einer Knieverletzung verpasste. In 9 Spielen legte Kyrie 21,3 Punkte und 7,0 Assists auf, traf aber nur 38,5 Prozent seiner Würfe, 31 Prozent davon von Downtown.

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