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NBA

NBA Playoffs: Bucks-Coach Mike Budenholzer kritisiert Verhalten von Rapper Drake

Von SPOX
Drake verhöhnte in Spiel 4 Giannis Antetokounmpo von der Seitenlinie aus.

Beim vierten Spiel der Eastern Conference Finals genoss Drake, Fan und Global Ambassador der Toronto Raptors, sichtlich die Freiwurf-Probleme von Bucks-Star Giannis Antetokounmpo und den Sieg seines Teams. Mike Budenholzer hat sein Verhalten im Anschluss kritisiert.

Von seinem üblichen Platz an der Seitenlinie aus lachte Drake mehrfach über verfehlte Freiwürfe des Griechen, stachelte das Publikum an und verpasste Raptors-Coach Nick Nurse kurz vor Spielende eine unverhoffte Schultermassage. Budenholzer wurde am Mittwoch gefragt, ob es fair sei, dass ein Fan aufgrund seiner Berühmtheit besondere Rechte genieße.

"Ich sehe es manchmal in Auszeiten, aber ich wüsste eigentlich keine Person, die nicht entweder mitspielt oder ein Coach ist, die den Court betreten darf", entgegnete Budenholzer. "Ich weiß nicht, wie oft er auf dem Court steht. Anscheinend ist er es oft, wenn ich euch richtig verstehe. Dafür gibt es mit Sicherheit keinen Platz für Fans und für die Rolle, wie auch immer sie genau definiert ist, die Drake bei den Toronto Raptors hat. Es gibt aus gutem Grund Grenzen und Seitenauslinien und normalerweise ist die Liga recht gut darin, hier für Ordnung zu sorgen."

Der kanadische Rapper reagierte bereits am Mittwoch mit einem Instagram-Post voller Emojis und später mit einem Instagram Live, in dem er unter anderem einen User-Kommentar mit der folgenden Aussage zeigte: "Wenn du nicht willst, dass dein Gegner feiert und tanzt, halte sie davon ab, zu punkten, zu gewinnen oder ihr Ziel zu erreichen. Komme damit klar und mache weiter."

Nick Nurse wusste nichts von Drakes Schultermassage

Antetokounmpo hatte in Spiel 4, in dem Toronto die Serie ausglich, zwar 25 Punkte aufgelegt, dabei aber nur sechs seiner zehn Freiwürfe getroffen. In Spiel 3 waren es 12 Punkte und 2/7 Freiwürfen gewesen. Der Grieche wurde nicht zum Verhalten von Drake befragt.

Raptors-Coach Nurse hingegen äußerte sich zu der "Schultermassage": "Ich wusste gar nicht, dass ich sie bekommen habe, bevor mir heute jemand ein Bild davon gezeigt hat. Ich habe das nicht gespürt. Ich war so stark auf das Spiel fokussiert."

Die Serie geht in der Nacht auf Freitag weiter, Spiel 5 findet allerdings in Milwaukee statt. Für die sechste Partie kehrt sie dann nach Toronto zurück (beide Spiele sind live auf DAZN zu sehen).

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