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NBA

Dirk Nowitzki über das Leben nach der Karriere: "Mein erstes Glas Wein seit zehn Jahren Abstinenz"

Von SPOX
Dirk Nowitzki unterschreibt Souvenirs für seine Ex-Mitspieler bei den Dallas Mavericks.

Dirk Nowitzki beendete in der vergangenen Woche nach 21 Jahren seine NBA-Karriere. In einem Gespräch mit Die Zeit sprach der 40-Jährige über die ersten Tage seit dem Abschied von den Dallas Mavericks und seine Zukunft.

Nowitzki gab darin zu, dass er vom Trubel der letzten Tage seit seiner Ankündigung nach dem Spiel gegen die Phoenix Suns überwältigt worden sei, dass die Emotionen etwas Überhand genommen hätten. Nun habe er jedoch erstmals die Möglichkeit gehabt, etwas zu reflektieren und zur Ruhe zu kommen.

"Jetzt ist das Haus leer, es sickert so langsam die Leere durch", sagte Nowitzki. "Ich werde das versuchen, zu genießen. Es wird Zeit. In der vergangenen Woche habe ich Kuchen gegessen und mein erstes Glas Wein seit zehn Jahren Abstinenz getrunken. Da wurde mir nach ein paar Schlucken schon ganz warm. Das fühlte sich gut an."

In Bezug auf seine Zukunft schloss er aus, dass er sich die Entscheidung noch einmal anders überlegen werde - "Mit bald 41 Jahren macht man einen Rücktritt nicht mehr rückgängig", so Nowitzki. Er werde sich nun vorerst auf die Familie konzentrieren und in Dallas bleiben, wie schon zuvor während seiner langen Laufbahn.

Dirk Nowitzki: "Wenn ich etwas liebe, dann lasse ich es nicht so gern los"

Über sein Alleinstellungsmerkmal, 21 Jahre bei derselben Franchise geblieben zu sein, sagte der Champion von 2011: "Es ist nicht einfacher zu bleiben als zu gehen. Nur weil Sie keine Veränderung gesehen haben, heißt das ja nicht, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe", so Nowitzki, der aber auch klarstellte: "Wenn ich etwas liebe, dann lasse ich es nicht so gern los."

Nun werde sich vorerst zurücklehnen und dann überlegen, wie genau es weitergeht. "Wenn mal ein, zwei Jahre vergangen sind", könne sich Nowitzki gut vorstellen, als Trainer oder Manager zu arbeiten. "Ich wäre gern Mentor und Begleiter eines jungen Spielers und würde ihn, so wie das Holger Geschwindner mit mir gemacht hat, auf meine ganz eigene Weise durch seine Karriere begleiten. Aber vielleicht gibt es das nur einmal auf der Welt."

Geschwindner hatte Nowitzki einst als Teenager entdeckt und seither gefördert und trainiert, bis zum Ende seiner Karriere.

 

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