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NBA Ergebnisse: Dennis Schröder dreht spät auf - OKC Thunder entgehen Pleite

Von SPOX
Dennis Schröder führt die Thunder mit einem starken Schlussabschnitt zum Sieg gegen die Timberwolves.

Die Oklahoma City Thunder fahren in Minnesota einen wichtigen Sieg im Rennen um die Playoff-Platzierungen ein - müssen allerdings lange Zittern. Der starke Dennis Schröder hat schließlich mit einem starken vierten Viertel einen großen Anteil am Erfolg. Derweil holen auch die Spurs einen Sieg, während die Heat einen Rückschlag im Kampf um die Postseason hinnehmen müssen.

Toronto Raptors (57-24) - Miami Heat (38-42) 117:109 (BOXSCORE)

Schwerer Schlag für die Playoff-Träume der Heat-Fans. Nach der Pleite in Kanada liegt das Team aus dem Süden Floridas nun mit einem Spiel Rückstand hinter den Detroit Pistons und den Hornets nur noch auf Rang zehn bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. Dabei hatte Miami durchaus Chancen, einen Sieg aus dem hohen Norden mitzunehmen.

Angeführt vom starken Dwyane Wade (21 Punkte, 5 Assists, 4/5 Dreier) erarbeiteten sich die Gäste bereits im zweiten Viertel eine 13-Punkte-Führung. Die war allerdings relativ schnell wieder dahin, bis in die Schlussminute blieb es anschließend eine ausgeglichene Angelegenheit. Dann ließ 35 Sekunden vor dem Ende zunächst Wade eine Möglichkeit zur Führung liegen. Auf der Gegenseite scheiterte Kawhi Leonard am Ring und letztlich vergab auch James Johnson den potenziellen Gamewinner - Overtime!

Die leitete Danny Green mit einem eiskalten Dreier ein und auch in den restlichen fünf Minuten der Verlängerung war der Shooting Guard kaum zu stoppen. 7 seiner 21 Punkte erzielte Green in der Overtime. Wade wehrte sich zwar nach Kräften, doch Miami hatte letztlich nicht mehr viel entgegenzusetzen. Den Dagger besorgte schließlich Pascal Siakam, als er gut 40 Sekunden vor dem finalen Buzzer einen Dreier aus der Ecke zum 113:106 durch die Reuse hämmerte.

Der MIP-Kandidat kam genau wie Norman Powell auf 23 Punkte. Während Siakam starke 8 seiner 10 Wurfversuche versenkte, blieb der Guard sogar perfekt aus dem Feld (7/7 FG, 4/4 Dreier und 5/6 FT). Auch Leonard (22) machte eine gute Partie, während Wade auf der anderen Seite vor allem von Johnson (18) sowie Dion Waiters (17) Unterstützung erhielt. An der vierten Pleite in Folge (Season-High für die Heat) änderte dies allerdings nichts.

Cleveland Cavaliers (19-62) - San Antonio Spurs (47-34) 90:112 (BOXSCORE)

Die Clippers, Thunder und Spurs liefern sich einen heißen Dreikampf um die letzten drei Playoff-Plätze im Westen - und damit auch um die Frage, wer den Warriors in der ersten Runde entgehen kann. Trotz des ungefährdeten Pflichtsiegs gegen die Cavaliers liegen derzeit weiter die Spurs auf dem wohl eher ungeliebten achten Rang.

San Antonio brauchte eine Weile, bis man sich entscheidend absetzen konnte. Gegen Ende des zweiten Viertels war es dann aber soweit: Mit einem 9:0-Run erarbeiteten sich die Gäste eine 16-Punkte-Halbzeitführung. Im dritten Durchgang wehrten die Spurs alle Angriffe der Cavs relativ problemlos ab, bevor der Vorsprung im Schlussabschnitt bis auf 27 Zähler anwuchs und der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.

Bester Mann bei den Spurs war LaMarcus Aldridge, der mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte. DeMar DeRozan steuerte 14 Zähler bei und auch Jakob Pöltl (8 und 10, dazu 2 Steals und 2 Blocks) lieferte einen guten Auftritt ab. Topscorer der Cavs waren Collin Sexton sowie Brandon Knight mit je 16 Punkten. Der gefeierte Mann des Abends war aber Channing Frye, der in Anbetracht seines anstehenden Karriereendes nochmal starten durfte und 5 Punkte und 4 Bretter in 16 Minuten auflegte.

Minnesota Timberwolves (36-44) - OKC Thunder (47-33) 126:132 (BOXSCORE)

Es ging richtig gut los aus Thunder-Sicht. Ein 7:0-Start der Gäste sorgte für eine frühe Auszeit des bedienten Wolves-Coaches Ryan Saunders, doch zunächst wurde es für ihn und seine Schützlinge nicht wirklich besser. OKC hatte das Spiel komplett unter Kontrolle und ging zwischenzeitlich mit 22:8 in Front.

Als die Starter der Thunder allerdings eine Verschnaufpause bekamen, drehte die Partie. Minnesota kam nach und nach immer besser ins Spiel, Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Hausherren sogar erstmals an diesem Abend die Führung. Vor allem defensiv klafften bei Oklahoma City (allerdings auch bei den Timberwolves) teilweise riesige Lücken.

Dementsprechend ging es ausgeglichen in die zweite Halbzeit. Zunächst zeigte sich ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn. Paul George, der den gesamten Abend über mit seiner Effizienz zu kämpfen hatte (8/22 FG) brachte seinem Team dank mehrerer starker Aktionen wieder leichte Vorteile. Doch erneut kam Minnesota zurück, zum Ende des Durchgangs hatten die Wolves einen 97:95-Vorsprung auf der Habenseite.

Allerdings legte OKC im Schlussabschnitt in der Verteidigung einen Zahn zu. Minnesota konnte nicht mehr so hochprozentig scoren wie noch über weite Strecken der Partie zuvor. Und auf der Gegenseite fing Dennis Schröder ordentlich Feuer. Der Deutsche erzielte 14 seiner 21 Zähler im vierten Viertel und verhalf seinem Team erneut zu einer zweistelligen Führung.

Zwar machten es die Timberwolves mit einem 10:2-Lauf noch einmal spannend, den Bock umstoßen konnten sie jedoch nicht mehr - trotz einer bärenstarken Leistung von Karl-Anthony Towns (35 Punkte, 7 Rebounds, 11/18 FG). Auch Dario Saric (23) und Andrew Wiggins (24) zeigten gute Auftritte, letzterer leistete sich in der Schlussphase jedoch mehrere Fouls, die es OKC ermöglichten, den Sieg über die Zeit zu retten.

Auf der Gegenseite überzeugte neben Schröder vor allem mal wieder Russell Westbrook, der das 136. Triple-Double seiner Karriere auflegte (27 Punkte, 15 Assists, 10 Rebounds, 10/22 FG). George kam trotz seines eher schwachen Shootings auf 27 Punkte. Durch den Erfolg blieb OKC in der Tabelle vor den Spurs auf Platz 7, der Vorsprung beträgt jedoch nur 0,5 Spiele.

Zu den 10 Spielen der Nacht geht es hier entlang!

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