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NBA: 5 Fragen nach dem Ausscheiden der Indiana Pacers: Das Warten auf Dipo

Victor Oladipo erholt sich noch von seiner schweren Knieverletzung.

Die Indiana Pacers sind etwas überraschend per Sweep gegen die Boston Celtics aus den Playoffs geflogen. Wie geht es nun weiter in Indianapolis - und was waren die Gründe für das Ausscheiden? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist passiert?

Zum erst zweiten Mal in ihrer Franchise-Geschichte wurden die Indiana Pacers in einer Best-of-seven-Serie gesweept, die Premiere dafür war 2017 in der ersten Runde gegen LeBron James und die Cleveland Cavaliers. Damals verloren die Pacers vier knappe Partien mit zusammengerechnet 16 Punkten, auch diesmal betrug der Unterschied zwischen Indy und Boston gerade einmal 30 Zähler, also nur gut 7 pro Spiel.

Das Team von Nate McMillan war also keineswegs chancenlos, das zeigt schon, dass die Pacers in allen vier Spielen eine Führung in der zweiten Halbzeit hatten, jedoch keine über die Ziellinie brachten. Der Knackpunkt der Serie war dabei wohl Spiel 2, als Indiana im Schlussabschnitt mit 12 Punkten führte und dann komplett einbrach.

Alle Spiele der Serie im Überblick

TagDatumUhrzeitSpielHeimAuswärtsErgebnis
Sonntag14. April19 Uhr1BostonIndiana84:74
Donnerstag18. April1 Uhr2BostonIndiana99:91
Samstag20. April2.30 Uhr3IndianaBoston96:104
Sonntag21. April19 Uhr4IndianaBoston106:110

"Man muss nur auf die letzten fünf Minuten blicken", erklärte Point Guard Darren Collison. "Sie hatten immer einen Closer, in den ersten Spielen Kyrie Irving und in Spiel 4 Gordon Hayward." Es machte sich eben bemerkbar, dass mit Victor Oladipo der beste Offensiv-Spieler und gleichzeitig auch der Anführer der Pacers fehlte.

Die Celtics waren sicherlich deutlich talentierter, hatten aber mit Indianas Defense ebenfalls so ihre Probleme. Auch Boston verbuchte nicht einmal 100 Punkte im Schnitt, hatte dafür aber gleich sieben Spieler, die mindestens zweistellig scorten. Die Pacers, in der Regular Season ebenfalls ein tiefes Team, konnten da nicht mithalten.

"Wir waren in dieser Serie unser größter Feind", befand Thaddeus Young, der irgendwie sinnbildlich für die Pacers stand. Young entnervte die Celtics zwischenzeitlich mit überragender Defense und durchschnittlich 2,8 Steals, traf aber im Angriff überhaupt nichts. 43 Prozent aus dem Feld (dazu 25 Prozent Dreier, 57 Prozent von der Freiwurflinie) reichten einfach nicht aus, um Spiele zu gewinnen.

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