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NBA Ergebnisse: Unfassbare Statline - James Harden führt Houston Rockets zum Sieg gegen Phoenix

Von SPOX
James Harden erwischt gegen die Suns mal wieder einen ganz starken Abend.

Die Phoenix Suns beweisen sich auch gegen die Houston Rockets als so etwas wie der Favoritenschreck der NBA - am Ende hat Houston aber dank einer historischen Leistung von James Harden knapp die Nase vorn. Bei den Pelicans und Trail Blazers fällt ein persönlicher Rekord nach dem anderen, während die Sixers und Spurs ihre Erfolgsserie fortsetzen. Dabei überzeugt vor allem auch Jakob Pöltl.

Detroit Pistons (35-33) - Los Angeles Lakers (31-38) 111:97 (BOXSCORE)

Wenige Stunden vor Tip-Off gaben die Lakers bekannt, dass LeBron James gegen die Pistons nicht zur Verfügung stehen wird. Der Grund: Load Management. Einen Tag nach der Pleite gegen Toronto musste das Team aus der Stadt der Engel also in Person von LeBron, Lonzo Ball, Brandon Ingram, Tyson Chandler und Lance Stephenson ohne fünf nicht ganz unwichtige Spieler klarkommen.

Das klappte in den ersten 24 Minuten noch überraschend gut. Die Lakers hielten mit den Pistons mit, die Hausherren gingen gerade einmal mit einer 46:40-Führung in die Kabine. Mitte des dritten Viertels machte Detroit allerdings ernst. Mit einem 13:0-Run setzten sich die Pistons bis auf 17 Zähler ab.

Im Schlussabschnitt verkürzte LAL zwar mehrmals bis auf 10 Zähler, enger wurde die Partie aber nicht mehr. Trotz der siebten Niederlage aus den vergangenen acht Spielen zeigte sich Head Coach Luke Walton aber nicht komplett unzufrieden.

"Wir mussten mit jedem spielen, den wir zur Verfügung hatten", sagte der 38-Jährige angesprochen auf die lange Liste der Ausfälle. "Wir haben hart genug gespielt, um zu gewinnen. Aber wir haben nicht genügend Würfe getroffen, um zu gewinnen."

Vor allem aus der Distanz lief bei den Lakers relativ wenig zusammen. L.A. traf gerade einmal 6 der 25 Versuche von Downtown (24 Prozent), in dieser Hinsicht präsentierte sich Detroit deutlich besser (17/39 Dreier, 43,6 Prozent). Bester Scorer bei den Lakers war JaVale McGee mit 20 Punkten (dazu 13 Rebounds), Rajon Rondo steuerte 15 Zähler, 8 Bretter sowie 7 Assists und Kentavious Caldwell-Pope 17 Zähler von der Bank bei.

Durch die zahlreichen Ausfälle bei den Lakers durften an diesem Abend die Deutschen einige Minuten aufs Parkett. Moritz Wagner kam sogar 18 Minuten zum Einsatz (3 Punkte, 0/5 FG, 3 Rebounds, 2 Assists), agierte aber ebenso wie Isaac Bonga (0 Punkte, 0/3 FG, 3 Rebounds in 5 Minuten) eher unglücklich. Auf der Gegenseite wussten dagegen Langston Galloway (23, 8/10 FG), Reggie Jackson (20, aber 6/19 FG) und Andre Drummond (19 und 23 Rebounds) zu überzeugen.

Philadelphia 76ers (44-25) - Sacramento Kings (33-35) 123:114 (BOXSCORE)

Die Ruhepause hat sich ganz offensichtlich bezahlt gemacht. Nachdem Jimmy Butler im letzten Spiel noch eine Verschnaufpause bekam, meldete er sich gegen die Kings mit einem starken Auftritt zurück. "Pause und gutes Wetter, das ist alles was ich brauche", erklärte Jimmy Buckets nach der Partie mit einem Augenzwinkern.

Butler legte gegen Sacramento 22 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists sowie das beste Plus/Minus-Rating aller Spieler (+20) auf und hatte damit einen großen Anteil am dritten Sixers-Sieg in Serie, mit dem Philly wieder auf den dritten Rang im Osten sprang. Hilfreiche Unterstützung kam an diesem Abend aber auch von Joel Embiid, Ben Simmons und J.J. Redick.

Der Scharfschütze baute die Führung der Hausherren mit 3 seiner 19 Zähler (4/9 Dreier) im dritten Viertel auf 13 Punkte aus. Allerdings gaben sich die Kings noch lange nicht geschlagen. Angeführt von De'Aaron Fox und Harrison Barnes mit jeweils 16 Zählern machten es die Gäste im Schlussabschnitt wieder spannend.

Als Sacramento jedoch auf drei Zähler verkürzte, antwortete Simmons (18 Punkte, 5 Assists) mit zwei Buckets in Folge, um seinem Team etwas Luft zu verschaffen. Kurz vor Schluss machte dann Embiid mit zwei Blocks sowie einem Jumper zum 121:114 etwa 1:45 Minuten vor dem Ende gegen tapfer kämpfende Kings alles klar. Der Center kam insgesamt auf 21 Punkte, 17 Bretter und 4 Blocks. Die Playoff-Hoffnungen der Kings schwinden nach der siebten Pleite aus neun Spielen und nun sechs Spielen Rückstand auf den achten Platz im Westen dagegen immer mehr.

Washington Wizards (29-40) - Charlotte Hornets (31-37) 110:116 (BOXSCORE)

Dass die Heat eine 23-Punkte-Führung gegen die Bucks noch aus der Hand gaben, hat an diesem Abend vor allem den Orlando Magic und den Charlotte Hornets in die Karten gespielt. Der Konkurrent aus Florida liegt nur ein Spiel hinter Miami (Platz acht) - genau wie die Hornets, die zeitgleich gegen Washington einen wichtigen Sieg feierten.

Direkt von der ersten Sekunde an machten die Gäste klar, wer an diesem Abend das Parkett als Sieger verlassen soll. Charlotte brachte allein im ersten Abschnitt 40 Punkte aufs Scoreboard und überrannte damit förmlich die Wizards. Vor allem Kemba Walker (19 Punkte in der ersten Halbzeit) zeigte sich richtig gut aufgelegt.

Das gleiche galt allerdings auch für Bradley Beal (23 Punkte in der ersten Halbzeit), der sein Team quasi im Alleingang mehr oder weniger in Schlagdistanz hielt. Zwar konnte er nicht verhindern, dass sich die Hornets im dritten Viertel bis auf 21 Zähler absetzten, dafür führte er das anschließende Comeback der Hausherren an.

Washington machte es im vierten Durchgang nochmal spannend, etwa zwei Minuten vor dem Ende waren Beal und Co. auf 5 Zähler dran. Doch das reichte nicht. Jeremy Lamb antwortete mit einem Drei-Punkt-Spiel und wenig später war die Partie entschieden. Lamb führte die starke Hornets-Bank (57:33) mit 18 Zählern an, Walker kam insgesamt auf 28 Punkte (11/30 FG). Beal beendete das Spiel mit 40 Punkten, Jeff Green (20) und Jabari Parker (17 und 11 Rebounds) lieferten gute Unterstützung. Für die Wizards (3,5 Spiele hinter Platz acht) wird es im Kampf um die Playoffs allerdings immer schwieriger.

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