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NBA Ergebnisse: Gamewinner des Jahres schockt Raptors - LeBron mit Triple Double

Von SPOX
Jeremy Lamb traf den längsten Gamewinner seit 9 Jahren.

Die Toronto Raptors verlieren gegen die Charlotte Hornets durch einen unglaublichen Gamewinner aus der eigenen Hälfte. LeBron James zeigte sich unterdessen gut erholt vom Playoff-Aus und führte die Lakers mit einem Triple-Double zum Sieg über die Kings. Golden State sicherte sich unterdessen durch die Niederlage der Nuggets wieder die alleinige Tabellenführung im Westen.

New York Knicks (14-60) - Los Angeles Clippers (44-30) 113:124 (BOXSCORE)

Im Kampf ums Playoff-Heimrecht im wilden Westen feierten die Clippers einen wichtigen Auswärtssieg im Madison Square Garden, wodurch L.A. vorerst mit OKC und den Jazz auf Platz 5 gleichzieht. Für die Knicks hagelte es bereits die 60. Niederlage der laufenden Saison - gleichbedeutend mit der zweiten 60-Niederlagen-Saison der Franchise-Geschichte.

Bei den Clippers war erneut Lou Williams mit 29 Punkten der beste Scorer (9/20), gefolgt von Danilo Gallinaro (26 Punkte, 5/16 FG), der auf dem besten Weg ist, die beste Scoring-Saison seiner Karriere hinzulegen. Bei dem "besten Team aus Los Angeles", wie Patrick Beverly es vor der Saison schon prognostizierte, war auch Montrezl Harrell (24 Punkte, 8/12 FG) wieder mal ein ganz wichtiger Faktor.

Größter Lichtblick auf Seiten der Knickerbockers war Point Guard Emanuel Mudiay, der starke 26 Zähler (10/19 FG) auflegte, 7 Assists verteilte und sich 6 Boards schnappte. Rookie-Hoffnung Kevin Knox musste kurz der Halbzeit - nach einem Zusammenprall mit Beverly - den Platz verlassen und humpelte direkt in die Kabine. Er kehrte in der zweiten Hälfte nicht mehr in die Partie zurück.

Milwaukee Bucks (55-19) - Cleveland Cavaliers (19-55) 127:105 (BOXSCORE)

Die Bucks kamen stark in die Partie (drei schnelle Dreier von 'Splash Mountain' Brook Lopez), verpassten es in der Folge aber ihren Vorsprung weiter auszubauen, sodass die Cavs "nur" mit -5 in die erste Unterbrechung gingen. Im zweiten Viertel revidierten die Bucks die Verhältnisse mit einem 14:0-Run jedoch ziemlich schnell und gingen mit einer komfortablen 13-Punkte-Führung in die Halbzeit.

Nach der Pause schalteten Giannis und Co. mehr und mehr in den Verwaltungsmodus, spielten offensiv souverän und ließen in der Defensive wenig anbrennen. Trotz einiger guter Aktionen schafften es die Cavs nicht mehr, den Rückstand auf weniger als 10 Punkte zu drücken.

Bester Mann bei Milwaukee war einmal mehr MVP-Kandidat Giannis Antetokounmpo, der 26 Punkte scorte, 7 Assists verteilte, sich 10 Boards schnappte und auch starke 4 Würfe blockte. Bei Cleveland überzeugte vor allem Kevin Love mit einem starken Double-Double (20 Punkte, 19 Rebounds) - an der deutlichen Niederlage konnte aber auch der ehemalige All-Star nichts ändern.

Indiana Pacers (45-29) - Denver Nuggets (49-23) 124:88 (BOXSCORE)

Vier Spiele in Folge hatten die Indiana Pacers verloren, Denver hingegen die letzten sechs Partien gewonnen - und dennoch sollten beide Serie beim direkten Aufeinandertreffen reißen. Damit gelang den Pacers die Revanche für die knappe 100:102-Niederlage vor einer Woche.

"Ich hatte das Gefühl, dass wir uns nach sechs Siegen in Folge einfach zu sicher gefühlt haben", konstatierte auch Nuggets-Coach Michael Malone nach dem Spiel und kritisierte vor allem die Einstellung seines Teams: "Es war ein peinlicher Auftritt von uns allen."

Einzig Nikola Jokic konnte seine gute Form bestätigen und kam trotz der mageren Offensiv-Ausbeute seines Teams beinahe auf ein Triple-Double (19 Punkte, 11 Rebounds, 8 Assists, 4 Blocks). Besonders der sonst so zuverlässige Backcourt erwischte hingegen keinen Abend. Gary Harris kam auf 11 Zähler, Jamal Murray sogar nur auf 4, wobei er nur 2 seiner 12 Versuche aus dem Feld im Korb unterbrachte.

Ganz anders die Pacers: Bojan Bogdanovic war das gesamte Spiel nicht zu stoppen und verfehlte kaum einen Wurf (35, 13/16 FG, 5/6 Dreier). Auch Myles Turner (17, 11 Boards) und Domantas Sabonis von der Bank (15, 13) zeigten ein gutes Spiel. Allgemein ging das Duell der Second Units klar an die Pacers (54:33), die sich durch ihre Bankspieler immer wieder den entscheidenden Push abholten.

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