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NBA Ergebnisse: Nächste Explosion von Bradley Beal - Sorge um McCollum

Von Philipp Jakob
Bradley Beal legt zum zweiten Mal in Folge 40 Punkte auf.

Zum zweiten Mal in Folge schenkt Bradley Beal seinem Gegner 40 Punkte ein - dieses Mal reicht es für die Wizards auch zu einem knappen Sieg. Derweil leisten sich die Pelicans einen krassen Bock, der zur Niederlage führt. Die Nuggets gewinnen einen Krimi, während die Spurs ihre Erfolgsserie fortsetzen. Die Portland Trail Blazers bangen um C.J. McCollum.

Boston Celtics (43-27) - Atlanta Hawks (24-46) 129:120 (Spielbericht)

Washington Wizards (30-40) - Memphis Grizzlies (28-42) 135:128 (BOXSCORE)

Was für ein Spiel von Bradley Beal! Kaum 24 Stunden nach seiner 40-Punkte-Performance in der Niederlage gegen die Hornets zauberte der Wizards-Guard direkt die nächste Monster-Leistung aufs Parkett. Erneut schenkte er seinem Gegner 40 Zähler ein, dieses Mal reichte es aber zum Sieg.

"Ich habe nicht gut geschlafen, ich war die ganze Nacht wütend", erklärte Beal nach der Partie in Bezug auf die bittere Pleite gegen einen direkten Konkurrenten im Playoff-Kampf der Eastern Conference am Vorabend. Diese Wut bekam Memphis mit aller Wucht zu spüren.

Beal benötigte für seine 40 Punkte gerade einmal 17 Würfe. Davon landeten 12 Versuche im Korb, ganz nebenbei stellte er mit 9 erfolgreichen Dreiern auch noch einen neuen Karrierebestwert auf. Zusätzlich legte er 7 Assists, 5 Rebounds und 2 Steals bei gerade einmal einem Ballverlust auf. Dennoch blieb es bis zum Schluss spannend.

Über die 48 Minuten bekamen die Fans 20 Führungswechsel zu sehen, dementsprechend eng ging es auch in den Schlussminuten zur Sache, wobei Washington leichte Vorteile hatte. 47 Sekunden vor dem Ende brachte Mike Conley (28 Punkte, 12 Assists) Memphis mit einem Dreier allerdings bis auf 126:129 heran - doch Beal fand mit einem starken Drive mit Ablauf der Shotclock die richtige Antwort und Jabari Parker (20 und 11 Rebounds) machte von der Linie schließlich alles klar.

New Orleans Pelicans (30-42) - Phoenix Suns (17-54) 136:138 OT (BOXSCORE)

Solch ein irres Finish wie in New Orleans bekommt man in der NBA selten zu Gesicht: Nachdem sich die Pelicans und Suns über die kompletten 48 Minuten einen packenden Fight geliefert hatten, musste eine Entscheidung in der Overtime her. Und vieles deutete darauf hin, dass die Pels nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg einfahren könnten.

Doch es kam ganz anders. Nachdem NOLA schon gegen Ende der regulären Spielzeit eine Möglichkeit auf den Sieg liegen ließ, setzte Julius Randle 13 Sekunden vor dem Ende einen von zwei Freiwürfen an den Ring. Statt einer 4-Punkte-Führung lagen die Hausherren nur mit 3 Zählern in Front.

Dies sollte zunächst nicht bestraft werden, Devin Booker scheiterte von Downtown. Allerdings leistete sich NOLA im Gegenzug einen Turnover, als es Elfrid Payton nicht rechtzeitig schaffte, den Ball nach einer Auszeit einzuwerfen. Da nun Josh Jackson den Ball bekam und nicht frühzeitig gefoult wurde, um seine mögliche Ausbeute auf 2 Punkte zu begrenzen, hämmerte der 22-Jährige 2,2 Sekunden vor Schluss einen Dreier zum Ausgleich durch die Reuse. Und dann kam es noch verrückter.

Pels-Coach Alvin Gentry signalisierte eine Auszeit - doch New Orleans hatte keine mehr zur Verfügung. Dadurch bekamen die Suns einen technischen Freiwurf und den Ball. Booker besorgte die Führung von der Linie und Phoenix ging doch noch als Sieger vom Parkett.

Der Shooting Guard avancierte mit 40 Punkten und 13 Assists zum Topscorer der Partie, Kelly Oubre steuerte zudem 32 Zähler bei. Auf der Gegenseite legte Payton (16 Punkte, 16 Assists, 13 Rebounds) sein viertes Triple-Double in Folge auf, Randle kam zudem auf 21 Punkte sowie 11 Bretter. Anthony Davis erzielte in 22 Minuten Einsatzzeit 15 Zähler und schnappte sich 11 Rebounds.

Dallas Mavericks (28-41) - Cleveland Cavaliers (17-53) 121:116 (Spielbericht)

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