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NBA Ergebnisse: Mavs verlieren trotz Doncic-Triple-Double - Charlotte und Orlando siegen im Playoff-Kampf

Von Philipp Schmidt
NBA, Dallas Mavericks, Sacramento Kings, Luka Doncic

Die Dallas Mavericks kassieren trotz eines weiteren Triple-Doubles von Luka Doncic eine Niederlage gegen die Sacramento Kings. Die Charlotte Hornets bleiben durch einen Overtime-Erfolg gegen die San Antonio Spurs weiter im Playoff-Rennen - und auch die Orlando Magic holen im im direkten Duell gegen die Miami Heat einen wichtigen Sieg. Derweil ziehen die Denver Nuggets mit den Warriors nach Siegen gleich.

Charlotte Hornets (35-39) - San Antonio Spurs (43-32) 125:116 OT (BOXSCORE)

Mit dem Overtime-Erfolg gegen die San Antonio Spurs haben die Hornets ihre Playoff-Hoffnungen am Leben gehalten und liegen nur 1,5 Spiele hinter den Orlando Magic auf Rang acht. Spätestens in der Verlängerung übernahm All-Star Kemba Walker endgültig und erzielte dort 11 seiner 38 Zähler (14/31 FG, 11 Assists, 9 Rebounds).

Statt über sich selbst zu sprechen, wollte dieser jedoch viel lieber das Lob an die jungen Spieler wie Dwayne Bacon (24 Punkte, 4/7 3FG) und Miles Bridges (10) weitergeben: "Sie spielen hart und mit viel Energie. Sie sind die Zukunft dieser Franchise und ich versuche, der bestmögliche Anführer für sie zu sein."

Nachdem Walker 40 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit zum 106:106 ausglich, ließ DeMar DeRozan (30 Punkte, 12/24 FG) zwei Chancen zum Sieg liegen. "Wir spielen einfach nicht durchgehend mit der selben Intensität in der Defensive", haderte Gregg Popovich mit seiner Mannschaft.

Für die Spurs legten LaMarcus Aldridge (20 und 15) und Marco Belinelli (17 und 10) Double-Doubles auf, für die Hornets gelang dies auch Frank Kaminsky (15 und 10). Während San Antonio beim Rebounding überlegen war (60:46), stellte Charlotte die Gäste im Fastbreak vor Probleme (20:7).

Cleveland Cavaliers (19-56) - Boston Celtics (44-31) 106:116 (BOXSCORE)

Falls die Boston Celtics wirklich noch mit dem Heimvorteil in die erste Playoff-Runde gehen wollen, war dieser Erfolg bei den Cavaliers ein absoluter Pflichtsieg. Lange Zeit war dieser jedoch alles andere als in trockenen Tüchern. Noch im vierten Viertel stand es unentschieden, ehe die Celtics das Spiel mit einem 26:16-Lauf beendeten.

Jayson Tatum und Al Horford kehrten bei Boston nach kurzen Verletzungspausen ins Team zurück. Tatum erzielte alle seine 21 Punkte in der ersten Hälfte. Die gleiche Ausbeute verbuchte Marcus Smart, Horford kam auf 19 Zähler, 8 davon in der entscheidenden Phase im Schlussviertel. Kyrie Irving wurde bei seiner ehemaligen Franchise geschont. Daniel Theis spielte neun Minuten und nahm keinen Wurf (1 Rebound).

Collin Sexton führte Cleveland mit 24 Punkten an, Jordan Clarkson steuerte 18 Zähler bei. Kevin Love erzielte 10 Punkte und 11 Rebounds bei schwacher Quote (3/13 FG). Auch Cedi Osman (15) und Larry Nance Jr. (13) punkteten zweistellig. Boston schnappte sich 11 Offensivrebounds (Cleveland: 3) und traf den Dreier deutlich besser (40 Prozent vs. 32,1 Prozent).

Miami Heat (36-38) - Orlando Magic (37-38) 99:104 (BOXSCORE)

Was für ein wichtiger Sieg für die Orlando Magic im direkten Duell um den letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference: Mit dem Erfolg bei den Miami Heat ziehen die Magic am Gegner vorbei und liegen nun auf Rang acht, 0,5 Spiele vor Miami. Auch den Tiebreaker hat sich Orlando durch den sechsten Sieg in Serie gesichert (3-1).

"Das ist die Zeit des Jahres, wenn es wirklich zählt. Wir kämpfen um einen Playoff-Spot und dieser Sieg gibt uns einen großen Vorteil. Darauf müssen wir aufbauen und weitermachen", erklärt Nikola Vucevic, der für die Magic auf 24 Punkte und 16 Rebounds kam. Jonathan Isaac erzielte 19 Zähler, D.J. Augustin 17.

Miami führte zwischenzeitlich mit 17 Punkten, fand jedoch nach der Halbzeitpause - diese dauerte aufgrund der Jersey-Retirement-Zeremonie von Chris Bosh ganze 35 Minuten - den Rhythmus nicht mehr. Das dritte Viertel gaben die Heat mit 19:34 ab, auch 26 Punkte von Dion Waiters und 22 von Dwyane Wade waren nicht genug.

Wade knackte die Grenze von 23.000 Punkten und ist damit der 30. Spieler in der NBA-Geschichte, dem dies gelungen ist. Die Hoffnung auf seine letzte Playoff-Teilnahme will er noch nicht aufgeben: "Wir kämpfen darum. Wir haben immer noch alle Chancen."

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