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NBA Ergebnisse: Mavs verlieren trotz Doncic-Triple-Double - Charlotte und Orlando siegen im Playoff-Kampf

Von Philipp Schmidt
NBA, Dallas Mavericks, Sacramento Kings, Luka Doncic
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Dallas Mavericks (29-45) - Sacramento Kings (37-37) 121:125 (BOXSCORE)

Nachdem die Mavericks über weite Teile des vierten Viertels in Front lagen, führten De'Aaron Fox und Buddy Hield die Sacramento Kings doch noch zum Auswärtserfolg in Dallas. Beide erzielten zusammen 22 Punkte im Schlussabschnitt, nachdem sie in Halbzeit eins nur bei 9 Zählern standen.

"Wir haben Jungs, die in den entscheidenden Momenten einen Zahn zulegen können. Das hat heute funktioniert", sagte Fox, der auf insgesamt 23 Punkte kam (6/16 FG, 11/12 FT). 26 Sekunden vor schloss vergab der Point Guard einen Layup, schnappte sich den Offensivrebound und sorgte im zweiten Versuch für die Entscheidung.

Luka Doncic erzielte für die Mavericks das siebte Triple-Double seiner Rookie-Saison. Nur zwei Liga-Neulingen gelang dies häufiger. Der Slowene stand am Ende bei 28 Punkten, 12 Assists und 12 Rebounds. Wie schon zuletzt bereitete Doncic aber der Distanzwurf Schwierigkeiten. In neun Versuchen blieb er ohne Treffer. Im März versenkt Doncic nur 22 Prozent aus der Distanz.

Dirk Nowitzki steuerte in Halbzeit eins als Starter 9 Punkte bei, stand nach der Pause aber nicht mehr auf dem Feld. Aufgrund von Matchup-Problemen sollte Nowitzki von der Bank kommen, letztlich spielte der 40-Jährige gar nicht mehr: "Wir sind zu der Übereinkunft gekommen, dass es schwer sein würde, ihn nochmal rauszuschicken, vor allem, weil er mit der Zeit kalt wurde", erklärte Coach Rick Carlisle.

Maxi Kleber zeigte eine gute Leistung und verbuchte 17 Punkte (4/8 3FG). Dwight Powell legte ein Double-Double auf (21 und 13). Bei seiner erstmaligen Rückkehr nach Dallas erzielte Harrison Barnes 18 Zähler für die Kings, auch Willie Cauley-Stein (16), Marvin Bagley (14) und Bogdan Bogdanovic (14) scorten zweistellig. Sacramento erspielte sich im Fastbreak einen deutlichen Vorteil (22:4).

Denver Nuggets (50-23) - Detroit Pistons (37-37) 95:92 (BOXSCORE)

Irres Spiel in Denver: Die Nuggets führten mit 27 Punkten zur Halbzeit, lagen aber 11 Sekunden vor Schluss plötzlich nur noch mit einem Punkt vorne. Retter für die Nuggets, die erstmals seit 2013 wieder 50 Spiele in einer Saison für sich entscheiden konnten, war Jamal Murray, der 6 seiner 33 Punkte in der finalen Minute erzielte.

Während Murray den Sieg trotz des Leistungsabfalls nicht schlechtreden wollte, hatte Nikola Jokic (23 Punkte, 15 Rebounds) ein simples Fazit parat: "In der ersten Halbzeit haben wir sie dominiert, in der zweiten sie uns. Wir haben Glück gehabt, das Spiel zu gewinnen." Denver setzte nur acht Spieler ein, jeder Starter stand mindestens 33 Minuten auf dem Parkett.

Bei den Pistons, für die Blake Griffin eine starke Performance hinlegte (29 und 15), haderte Coach Dwane Casey mit der ersten Hälfte. Detroit verfehlte zu Beginn elf Würfe in Folge. "Die zweite Halbzeit war klasse, aber gegen große Mannschaften kannst du dir einen solchen Start nicht erlauben, wenn du gewinnen willst", erklärte Casey

Durch die Niederlage liegen die Pistons zwar weiterhin auf Rang sieben im Osten, aber nur noch 1 Spiel vor den Heat, die den ersten Nicht-Playoff-Platz belegen. Am Donnerstag steht mit der Partie gegen Orlando ein wegweisendes Spiel im Playoff-Rennen auf dem Programm.

Los Angeles Lakers (33-41) - Washington Wizards (30-45) 124:106 (BOXSCORE)

Auch wenn der Playoff-Zug längst abgefahren ist - erstmals seit Mitte Januar haben die Lakers mal wieder zwei Spiele in Folge gewonnen. L.A. setzte sich im dritten Abschnitt mit 19 Punkten ab, LeBron James (23 Punkte, 14 Assists) und Kentavious Caldwell-Pope (29 Punkte) brachten den Vorsprung in der Schlussphase über die Zeit.

JaVale McGee legte starke Zahlen auf (20 und 15), auch Moritz Wagner machte in zwölf Minuten von der Bank kommend ein gutes Spiel. Der Deutsche kam auf 11 Punkte und traf vier seiner fünf Würfe. Isaac Bonga konnte sich in einer Minute Spielzeit nicht ins Statsheet eintragen.

Bei den Wizards, die zum fünften Mal in Serie den Kürzeren zogen, leistete einzig Bradley Beal Gegenwehr. 21 seiner 32 Punkte erzielte der Shooting Guard in der zweiten Halbzeit (10/19 FG), lediglich die Reservisten Jabari Parker (19) und Bobby Portis kamen ansonsten auf eine zweistellige Punkteausbeute.

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