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NBA Ergebnisse: James Harden mit neuem Rekord - Monster-Spiel von D'Angelo Russell

Von Philipp Jakob
James Harden stellt beim Sieg der Rockets gegen die Hawks einen neuen NBA-Rekord auf.

James Harden stellt beim Sieg der Rockets gegen die Hawks einen neuen NBA-Rekord auf - allerdings hat Houston lange Zeit Probleme in Atlanta. Derweil führt D'Angelo Russell die Nets mit einer spektakulären Performance im vierten Viertel zu einem historischen Comeback gegen Sacramento. Die Sixers und Clippers setzen ihren Höhenflug fort und auch die Bucks feiern einen Erfolg.

Charlotte Hornets (31-39) - Philadelphia 76ers (46-25) 114:118 (BOXSCORE)

Auch ohne Joel Embiid, der nach seinem Monster-Auftritt gegen die Bucks am vergangenen Sonntag geschont wurde, gelang den Sixers der bereits fünfte Sieg in Serie. Dank der Niederlage der Pacers gegen die Clippers hat Philly nun 2,5 Spiele Vorsprung auf den vierten Rang und liegt drei Spiele vor Boston auf Platz 5. Dafür mussten die Gäste in Charlotte aber bis zum Schluss hart kämpfen.

Die höchste Führung für Philadelphia betrug Mitte des zweiten Viertels 9 Zähler, nach dem Seitenwechsel konnte sich allerdings kein Team mit mehr als 6 Punkten absetzen. Dementsprechend lieferten sich beide Teams eine heiße Schlussphase mit dem besseren Ende für die Sixers.

Gut 30 Sekunden vor dem Ende sicherte sich Tobias Harris einen enorm wichtigen Offensiv-Rebound, der einen Dreier zum 115:111 von James Ennis ermöglichte. Anschließend verkürzte Jeremy Lamb mit drei Freiwürfen, Harris ließ auf der Gegenseite dagegen einen seiner zwei Freebies liegen - doch ein Floater von Lamb zum Ausgleich sprang wenige Sekunden vor dem Buzzer aus dem Ring heraus.

Der Guard war mit 26 Zählern dennoch bester Scorer der Hornets, Kemba Walker kam auf 21 Punkte. Auf der Gegenseite verteilte sich die Scoring-Last auf mehrere Schultern: Ben Simmons (28 Punkte, 11/12 FG) führte sein Team an, dahinter folgten Jimmy Butler (23), Tobias Harris (22) und J.J. Redick mit ebenfalls guten Leistungen. Letzterer schrammte mit 27 Punkten (7/14 Dreier), 10 Rebounds sowie 8 Assists nur knapp an seinem ersten Triple-Double seit der High School vorbei.

Atlanta Hawks (24-48) - Houston Rockets (45-26) 105:121 (BOXSCORE)

Besonders viel lief bei den Rockets in den ersten 24 Minuten noch nicht zusammen. Houston tat sich auf der Suche nach dem eigenen Wurfglück extrem schwer (nur 4 von 21 Dreiern, 19 Prozent), so konnte Atlanta lange Zeit gut mithalten. Doch Mitte des dritten Viertels brachen die Dämme und die Gäste sicherten sich doch noch einen am Ende ungefährdeten Sieg.

Allein im dritten Abschnitt hämmerten die Rockets acht Dreier durch die Reuse. Nachdem sie Anfang des Durchgangs noch kurzzeitig zurücklagen, übernahm Houston so die Kontrolle über die Partie. Auf einmal waren James Harden und Co. auf 14 Punkte davongezogen, Mitte des Schlussabschnitts wuchs der Vorsprung auf 20 Zähler an und die Partie war entschieden.

Harden war mit 31 Punkten, 10 Assists sowie 8 Rebounds einmal mehr der überragende Mann des Abends. Gleichzeitig stellte er einen neuen NBA-Rekord auf: Bereits elf Spiele vor dem Ende der regulären Saison hat The Beard mit nun insgesamt 890 Dreierversuchen Stephen Curry (886 in 2015/16) mit den meisten Versuchen von Downtown in einer Spielzeit überholt.

Neben Harden wusste auch Clint Capela zu überzeugen, der 26 Punkte (11/13 FG) und 11 Bretter auflegte. Danuel House Jr. steuerte zudem von der Bank 19 Zähler bei, Chris Paul kam auf 13 Punkte und 11 Assists. Auf der Gegenseite wehrten sich Trae Young (21 und 12 Assists) und John Collins (20 und 10 Rebounds) nach Kräften, den zwölften Rockets-Sieg aus 13 Spielen konnten aber auch sie nicht verhindern.

Milwaukee Bucks (53-18) - Los Angeles Lakers (31-40) 115:101 (BOXSCORE)

Wer sich an diesem Abend auf ein Duell zwischen LeBron James und Giannis Antetokounmpo gefreut hatte, der wurde enttäuscht. Der King kam aufgrund von Leistenproblemen nicht zum Einsatz, der Greek Freak setzte mit Schmerzen am Knöchel ebenfalls aus. Dafür sprangen bei den Bucks Khris Middleton und Brook Lopez in die Bresche.

"Er war phänomenal", lobte Bucks-Coach Mike Budenholzer seinen Big Man. "Einige seiner Würfe kamen genau zur richtigen Zeit, zudem hat er in der Zone abgeschlossen, ist zum Korb gezogen und ist an die Freiwurflinie gekommen. Offensiv hat er viele Dinge für uns getan."

Dies führte am Ende zu 28 Punkten für Lopez (5/11 Dreier, 9 Rebounds), der damit seinen Saisonbestwert einstellte. Topscorer bei den Bucks war dennoch Middleton, der auf 30 Zähler kam, Nikola Mirotic steuerte zudem 23 Punkte bei. Hundertprozentig zufrieden war Coach Bud mit seinem Team aber nicht.

Bereits im ersten Viertel erarbeitete sich Milwaukee eine 11-Punkte-Führung, die aber relativ schnell wieder Geschichte war. Anschließend setzten sich die Bucks erneut bis auf 12 Zähler ab, nur um die Lakers kurz vor der Pause wieder zurück ins Spiel zu lassen. "Wir haben mit der Führung nicht gut gespielt", erklärte Budenholzer deshalb. "Das ist auf mehreren Ebenen frustrierend." Vor allem, weil es in Halbzeit zwei nicht besser wurde.

Nach einer 23-Punkte-Führung im dritten Abschnitt schien die Partie entschieden, doch erneut starteten die Lakers ein Comeback. Dabei überzeugte Kentavious Caldwell-Pope mit 35 Zählern von der Bank, Kyle Kuzma kam auf 17 Punkte. So kam L.A. Mitte des Schlussabschnitts bis auf 5 Punkte heran, doch in den letzten 4:40 Minuten der Partie brachten die Gäste keine Punkte mehr aufs Scoreboard und die Bucks sicherten sich den Sieg. Moritz Wagner kam auf 16 Minuten Eisatzzeit und erzielte 5 Punkte (2/5 FG) und schnappte sich 5 Rebounds. Isaac Bonga durfte nur eine Minute ran und konnte sich nicht ins Statsheet eintragen.

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