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NBA - Trade Deadline Preview: Was passiert mit Anthony Davis und Co.?

Von Philipp Jakob
Wird Anthony Davis doch noch vor der Trade Deadline zu den Los Angeles Lakers getradet?

Es ist soweit, die Trade Deadline steht vor der Tür! Bis 21 Uhr können die 30 NBA-Teams noch Deals einfädeln, dann ist Schicht im Schacht. Traden die New Orleans Pelicans doch noch Anthony Davis? Finden Marc Gasol und Mike Conley ein neues Team? Die Stunden vor der Trade Deadline versprechen mal wieder einiges an Spannung.

NBA Trade Deadline: Was ist bisher passiert?

Das Drama um die Trade Deadline begann bereits vor eineinhalb Wochen, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass kein geringerer als Anthony Davis einen Trade von den Pelicans fordert. Anschließend gab es im NBA-Universum wenig überraschend kein Halten mehr.

Die nächsten Tage waren geprägt von fundierten Gerüchten, wilden Spekulationen und einer Menge Woj-Tweets rund um die Braue. Ein echter Deal für AD kam bisher allerdings nicht zustande. Dafür sprangen andere Teams in die Bresche, allen voran die Mavs.

Dallas sorgte vergangene Woche mit dem Trade für Kristaps Porzingis von den Knicks für einen echten Kracher. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag folgte direkt der nächste Blockbuster der Texaner, die Harrison Barnes hauptsächlich aus finanziellen Gründen nach Sacramento schickten.

Die Starting Five der Mavs wurde also innerhalb von wenigen Tagen (fast) komplett umgekrempelt. Dennis Smith Jr., DeAndre Jordan und Wesley Matthews versuchen nun ihr Glück in New York (vorerst zumindest, aber dazu später mehr), während Barnes den Kings in die Playoffs verhelfen soll. Luka Doncic muss sich dagegen ein paar neue Starter-Kollegen in Dallas zusammensuchen.

Blockbuster-Trades der Mavericks und Sixers

Mark Cuban und Co. waren allerdings nicht die einzigen, die schon einige Tage vor der Deadline für Furore sorgten. Die Sixers sicherten sich mit dem Deal um Tobias Harris eine neue Big Four in der Stadt der brüderlichen Liebe, um einen Angriff auf die Krone in der Eastern Conference zu starten.

Währenddessen kündigte Wizards-Eigentümer Ted Leonsis an, seine "Big Three" um John Wall, Bradley Beal und Otto Porter nicht aufbrechen und "never, ever" tanken zu wollen - nur um knapp eine Woche später nun doch eben jenen Porter nach Chicago und Markieff Morris nach New Orleans zu verschiffen. Man muss diese Liga einfach lieben ...

Vor allem, weil dies noch lange nicht das Ende des Trade-Deadline-Liedes sein wird. Mehr als die Hälfte aller NBA-Teams war in den vergangenen Tagen in mal kleinere, mal größere Trades involviert. In den kommenden Stunden sind noch mehr Deals zu erwarten, einige spannende Fragen werden beantwortet werden. Wir geben euch im Folgenden einen Überblick, was noch vor der Deadline auf uns zukommen könnte.

Wird Anthony Davis noch vor der Deadline getradet?

Die simple Antwort auf die Frage lautet: Eher nicht. Es ist allerdings doch ein klein wenig komplizierter, viel zu viele Faktoren mischen in den Gerüchten um einen Davis-Trade mit. Zwar wurde spekuliert, dass die Los Angeles Lakers langsam aber sicher den Glauben verlieren, die Braue schon jetzt zu bekommen, doch man kann sich nie ganz sicher sein.

Sowohl Adrian Wojnarowski als auch Zach Lowe (beide ESPN) waren in ihrer Trade-Preview-Show überzeugt davon, dass die Lakers sehr viel auf die Karte Anthony Davis setzen müssen. Schließlich bleiben den beiden gut vernetzten Journalisten zufolge Magic Johnson und Co. im Sommer in der Free Agency nicht viele Optionen.

Starten die Lakers also noch mal einen letzten, vielleicht verzweifelten Versuch bei Pelicans-General-Manager Dell Demps? Zuletzt berichteten verschiedene Medien, dass es am Mittwoch keinen Kontakt zwischen den beiden Front Offices gab und die Pels wenig Lust haben, ihren Franchise-Star nach Hollywood zu schicken.

Vielmehr scheinen die Pels auf den Sommer warten zu wollen, bis Boston in den Davis-Poker einsteigen kann. Obwohl bereits durchgesickert ist, dass Davis wohl eher nicht bei den Celtics spielen beziehungsweise langfristig verbleiben möchte, gehen Insider davon aus, dass Celtics-GM Danny Ainge im Sommer ein fettes Angebot für die Braue auf den Tisch legen wird.

Im Sommer steht dann auch die Draft-Reihenfolge fest und es könnte zusätzlich ein interessantes Angebot der Knicks - die laut Marc Stein von der New York Times in Davis' Favoritenliste offenbar gleichauf mit den Lakers rangieren - hereinflattern. Für New Orleans macht es also eigentlich mehr Sinn, bis zum Sommer zu warten. Doch wie gesagt: In der heutigen NBA kann man sich nie ganz sicher sein ...

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