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NBA - Trade Deadline: Enttäuschung in Hollywood - der Osten rüstet auf

Von Philipp Jakob
Die Los Angeles Lakers konnten vor der Trade Deadline keine großen Deals einfädeln.

Keine Blockbuster in L.A. - was heißt das für die Lakers?

Nachdem wir nun im Grunde vier Gewinner der Trade Deadline behandelt haben, ist es nun Zeit für den wahrscheinlich größten Verlierer. Und das sind die Los Angeles Lakers. Angefangen mit dem Porzingis-Blockbuster gingen in der Woche vor der Deadline insgesamt 22 Trades mit fast 60 (!) Spielern über die Bühne - und LAL war dabei fast kein Faktor.

Klar, auf der Habenseite stehen die Deals für Reggie Bullock von den Pistons und Mike Muscala von den Clippers - das war laut Ramona Shelburne von ESPN im Übrigen der erste Trade zwischen den beiden Stadtrivalen seit 1983. Doch von dem erhofften, von den Fans fast erwarteten Blockbuster um Davis fehlte jedoch jede Spur.

Stattdessen müssen die Lakers nun mit einem Kader voller Spieler, von denen gefühlt jeder in Trade-Spekulationen involviert war, genügend Motivation finden, um im heiß umkämpften Rennen um die letzten Playoff-Plätze im Westen am Ende nicht doch hinter den Kings oder Clippers zu landen.

Immerhin zeigte die Mannschaft beim Sieg gegen die Celtics mit dem Buzzerbeater von Rajon Rondo eine gute Reaktion. In einigen Monaten werden die Gerüchte um Lonzo Ball, Brandon Ingram und Kyle Kuzma im Zentrum jedoch wieder von vorne losgehen. Dessen sind sich mit Sicherheit auch die Spieler bewusst.

Kann Carmelo Anthony den Lakers wirklich helfen?

Aktuell steht Purple-and-Gold mit einer Bilanz von 28 Siegen bei 27 Niederlagen auf dem zehnten Rang in der Western Conference, ein enttäuschendes Saisonende ohne Post-Season im ersten Jahr mit LeBron James im Team ist alles andere als ausgeschlossen.

Zwar haben die Lakers durch die Trades einen freien Roster-Spot geschaffen, um höchstwahrscheinlich Carmelo Anthony ins Team zu holen. Doch die Playoff-Chancen wird dies nicht unbedingt signifikant erhöhen. Und wenn man mit der Chance auf einen Spieler wie Anthony Davis in die Wochen vor der Trade Deadline hineingeht, jedoch nur mit Melo herauskommt, kann man im Jahr 2019 definitiv nicht von einer gelungenen Deadline sprechen.

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