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NBA Ergebnisse: Schröder stark bei OKC-Sieg - McCollum fängt Feuer

Von SPOX
Dennis Schröder spielte gegen die Memphis Grizzlies eine starke Partie.

Die Oklahoma City Thunder festigen ihren Stand als eines der besten Teams im Westen und schlagen die Memphis Grizzlies. Russell Westbrook legt dabei sein achtes Triple-Double in Folge auf. Parallel führt Pascal Siakam die Toronto Raptors ohne Kawhi Leonard (und Marc Gasol) zum Sieg, während C.J. McCollum gegen die San Antonio Spurs Feuer fängt.

Indiana Pacers (36-19) - Los Angeles Clippers (30-26) 116:92 (BOXSCORE)

Nach dem mehr als deutlichen Sieg gegen die LA Lakers bezwangen die Indiana Pacers auch deren Nachbarn aus der Stadt der Engel, die Clippers und fuhren ihren vierten Sieg in Folge ein. Der überragende Mann der Pacers war erneut Bojan Bogdanovic, der 29 Punkte auflegte und 12 seiner 19 Würfe versenkte.

"Ich war noch nie in der Situation, Starter und einer der wichtigsten Scorer eines Teams zu sein", sagte der Flügel nach der Partie: "Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen." Die Pacers trafen in der ersten Hälfte hochprozentig (31/47) und erzielten mit 71 Zählern ihre höchste Punktzahl in dieser Saison. Die Clippers lagen so bereits früh zurück und blieben auch in der zweiten Hälfte chancenlos.

Bogdanovic wurde vor allem vom Frontcourt der Pacers tatkräftig unterstützt. Thaddeus Young legte 14 Punkte, 5 Boards und 4 Rebounds auf. Myles Turner steuerte 17 Punkte, 4 Steals und 6 Blocks bei. Bei den Pacers punkteten zudem Darren Collinson (13) und Cory Joseph (14) zweistellig.

Bei den Clippers waren nach den vergangen Trades noch nicht alle Spieler mit dabei. Montrezl Harrell rückte in die erste Fünf und erzielte 19 Punkte und 4 Assists, verzeichnete jedoch auch 6 Turnover. Danilo Gallinari steuerte 12 Punkte bei.

Die Clippers müssen in der Nacht auf Sonntag im TD Garden gegen die Boston Celtics ran. Die Pacers haben in der selben Nacht einen Pflichtsieg gegen die Cleveland Cavaliers im Kalender stehen.

Orlando Magic (23-32) - Minnesota Timberwolves (25-29) 122:112 (BOXSCORE)

Die Orlando Magic sorgten am Tag der Trade-Deadline für eine echte Überraschung und sicherten sich die Dienste von Markelle Fultz. Verfügbar war Gerüchten zufolge wohl auch Terrence Ross, Orlando fand offensichtlich jedoch keinen schmackhaften Deal für den Flügel.

Gegen die Minnesota Timberwolves war Ross im Gegensatz zu Fultz also mit von der Partie und sorgte mit seiner Leistung vermutlich für Kopfschmerzen bei einigen Contendern. Von den Wolves war er nicht zu stoppen und legte von der Bank 32 Punkte (13/23 FG) und 5 Boards auf. "Jetzt ist nicht die Zeit, etwas zu ändern. Wir müssen weiter routiniert bleiben", sagte Ross nach der Partie.

Neben 32 Punkten lieferte Ross zudem ein wichtiges Play in der Defense. Die Magic führten mit 9 Punkten rund zwei Minuten auf der Uhr als Andrew Wiggins nach einem Steal zum Dunk im Fastbreak ansetzte - nicht mit Ross: Der Flügel räumte Wiggins sauber ab.

Ross wurde von Nikola Vucevic (21 Punkte, 10 Rebounds) und Aaron Gordon (19, 6, 5 Assists) sowie Evan Fournier (18) unterstützt. Auf der anderen Seite war Karl-Anthony Towns mit 27 Punkten, 11 Rebounds und 5 Assists der Topscorer. Andrew Wiggins scheiterte knapp an einem Double-Double (23, 9).

In der Nacht von Samstag auf Sonntag müssen die Magic zum Spitzenreiter der Eastern Conference, den Milwaukee Bucks. Die Wolves haben ein Back-to-Back bei den New Orleans Pelicans vor der Brust.

Atlanta Hawks (18-36) - Toronto Raptors (40-16) 101:119 (BOXSCORE)

Die Toronto Raptors konnten am Tag der Trade-Deadline mit dem Deal für Marc Gasol einen echten Coup landen. Der Big Man stand gegen die Atlanta Hawks logischerweise noch nicht auf dem Parkett, was auch für Franchise Player Kawhi Leonard galt, der aufgrund einer Knieverletzung geschont wurde.

Kein Kawhi? Kein Problem! Pascal Siakam und Fred VanVleet sprangen für ihren Star in die Bresche, legten beide Career-High-Werte auf und führten die Raptors zum Sieg. Im zweiten Viertel sah es jedoch noch komplett anders aus: Die Hawks führten mit 66:49. Toronto saugte sich mit einem 11:0-Run allerdings wieder heran und erspielte sich im dritten Viertel eine knappe Führung, 88:85. Zu Beginn der Schlussabschnitts bauten die Gäste ihre Führung mit einem 13:3-Lauf aus und sicherten sich den W.

Siakam legte 33 Punkte (12/20 FG) und 14 Boards auf. FVV steuerte 30 Zähler (11/22), 5 Boards und 6 Assists bei. Neben den Topscorern punkteten auch Kyle Lowry (13, 13 Assists), Danny Green (12), Serge Ibaka (12) und Norman Powell (11) zweistellig. Bei den Gastgebern waren Trae Young, der einen schönen Assists verbuchte, und Taurean Prince mit 19 Zählern die besten Punktesammler, John Collins kam mit 12 Punkten und 12 Boards auf ein Double-Double.

Die Raptors müssen nach einem Tag Pause im Big Apple gegen die NY Knicks ran. Die Hawks bekommen es in der Nacht auf Sonntag mit den Charlotte Hornets zu tun.

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