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NBA Ergebnisse: Lakers mit peinlicher Pleite trotz LeBron-Triple-Double - Davis furchtbar

Von SPOX
LeBron James verbuchte gegen die Atlanta Hawks ein Triple-Double.

Die Los Angeles Lakers haben trotz eines Triple-Doubles von LeBron James bei den Atlanta Hawks eine unnötige Niederlage einstecken müssen. Im Kampf um die Playoffs im Westen ist dies ein herber Rückschlag. Die New Orleans Pelicans kassieren in heimischer Halle eine böse Pleite, wobei Anthony Davis das vielleicht schlechteste Spiel seiner Karriere hinlegt.

 

Atlanta Hawks (19-38) - Los Angeles Lakers (28-29) 117:113

Autsch, trotz eines Triple-Doubles von LeBron James (28 Punkte, 11 Rebounds, 16 Assists) haben die Lakers bei den Hawks eine unnötige Niederlage einstecken müssen. Dabei erzielten die Gastgeber in den letzten sechs Minuten nur noch 7 Punkte, doch die Lakers warfen in der Schlussphase einen Backstein nach dem anderen und gingen deswegen als Verlierer vom Feld.

Zu Beginn waren die Hawks dagegen brandheiß und fingen vor allem aus der Distanz Feuer. Im ersten Viertel versenkte Atlanta zehn Dreier und stellte damit den Franchiserekord ein. Im weiteren Verlauf kühlten die Hawks aber dramatisch ab und trafen nur noch sechs der nächsten 25 Versuche.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende traf aber Taurean Prince einen extrem wichtigen Dreier und wenig später verwandelte der starke Trae Young (22, 6/19 FG, 14 Assists) ein Dreipunktspiel gegen James, was den Sieg sicherstellte. LeBron verkürzte zwar noch einmal auf drei Zähler, doch Rookie Kevin Huerter verwandelte 4 Sekunden vor Schluss einen seiner zwei Freiwürfe, was den Gastgebern ausreichte.

Neben Young war John Collins (22, 8/15) der beste Scorer der Hawks, auch wenn dieser mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Für die Lakers erzielten Kyle Kuzma und Brandon Ingram je 19 Zähler. Moritz Wagner bekam in der ersten Halbzeit gute 5 Minuten Einsatzzeit, in denen ihm 1 Steal und 1 Rebound gelang. Seinen einzigen Wurf, ein Dreier, setzte er jedoch daneben. Nach dem Wechsel kam der Deutsche aber nicht mehr zum Einsatz, obwohl JaVale McGee schon früh im dritten Viertel vier Fouls begangen hatte.

Philadelphia 76ers (36-21) - Boston Celtics (36-21) 109:112 (Analyse)

Memphis Grizzlies (23-35) - San Antonio Spurs (33-26) 107:108

Nachdem Marc Gasol nach Toronto getradet wurde und Mike Conley wegen einer Krankheit fehlte, wurde Rookie Jaren Jackson Jr. erstmals als Letzter von der Starting Five vorgestellt, doch es wurde ein gebrauchter Abend für den jungen Big Man. JJJ erzielte nur 9 Punkte (2/7 FG) und hatte kurz vor dem Ende die Chance, von der Freiwurflinie das Spiel in die Verlängerung zu schicken.

Jackson vergab jedoch den ersten Versuch und musste dann absichtlich danebenwefen, versenkte den Freebie aber mit Brett, sodass San Antonio die letzte Sekunde nur noch herunterdribbeln musste. Dass die Grizzlies überhaupt eine Chance auf den Sieg hatten, lag an der Gala von Avery Bradley. Der Guard war erst zur Deadline von den Clippers nach Memphis gekommen und legte ein Career High von 33 Punkten (15/21 FG) auf.

Auch die andere Neuerwerbung, Jonas Valanciunas, konnte mit 23 Punkten und 10 Rebounds von der Bank kommend überzeugen. San Antonio hielt aber dank zweier Komponenten dagegen: Dreier und Transition. Die Spurs versenkten satte 62 Prozent aus der Distanz (13/21 Dreier) und erzielten zudem 28 Zähler im Fastbreak.

Patty Mills (22) alleine verwandelte sechs Distanzwürfe und war damit neben LaMarcus Aldridge (22 und 11 Rebounds) der beste Scorer der Gäste. Treffsicher waren zudem Rudy Gay (15, 2/3 Dreier) und Davis Bertans (17, 4/4 Dreier), während Jakob Pöltl in knapp 13 Minuten ohne Punkte blieb (0/2). Der Österreicher griff sich aber immerhin 5 Rebounds und verbuchte 1 Steal.

New Orleans Pelicans (25-33) - Orlando Magic (26-32) 88:118

Was für eine Abreibung für New Orleans - und das obwohl All-Star Anthony Davis auf dem Feld stand. Doch der Big Man spielte eine seiner schlechtesten Partien seiner Karriere und blieb in Halbzeit eins komplett ohne Field Goal, was für ordentlich Missmut im Smoothie King Center sorgte. Am Ende standen in 24 Minuten gerade einmal 3 Punkte (1/9 FG), 6 Rebounds und immerhin 3 Blocks.

Das Debakel bahnte sich bereits im ersten Viertel an, als New Orleans elf Minuten brauchte, um überhaupt 10 Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Die Gäste aus Orlando hatten da schon knapp 40 und Jonathan Isaac, nicht unbedingt als Scorer bekannt, hatte mit 16 Zählern nach 12 Minuten nur einen Punkt weniger als das komplette Pelicans-Team erzielt.

New Orleans erholte sich davon nicht mehr und ließ die Demontage fast ohne jeglichen Widerstand über sich ergehen. Nikola Vucevic ragte dabei mit 25 Punkten (10/18 FG) und 17 Rebounds bei den Gästen heraus, aber auch Aaron Gordon (20), Evan Fournier (22) und Isaac (20, Career High) konnten überzeugen.

Die Pelicans wurden bei gerade einmal 38 Prozent aus dem Feld gehalten, zwischenzeitlich führten die Gäste mit bis zu 31 Punkten. Die besten Spieler der Pelicans waren noch E'Twaun Moore (19), Jrue Holiday (16, 6 Assists) und Julius Randle (15), doch vom Rest kam fast gar nichts, weswegen die Pels gerade einmal 88 Punkte erzielten.

Golden State Warriors (41-15) - Utah Jazz (32-25) 115:108 (Spielbericht)

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