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NBA Ergebnisse: Irving im Uncle-Drew-Modus - Popovich erreicht Meilenstein

Von SPOX

Die Boston Celtics gewinnen auch gegen die Memphis Grizzlies und scheinen so langsam in die Spur zu kommen. Besonders Kyrie Irving scheint seinen Worten nun immer mehr Taten folgen zu lassen. Gregg Popovich erreicht mit den Spurs hingegen den nächsten Meilenstein.

Boston Celtics (27-18) - Memphis Grizzlies (19-26) 122:116 (BOXSCORE)

Kyrie Irving übernimmt nun bei den Boston Celtics, das zeigte auch die Partie gegen Memphis. 20 Punkte verbuchte der Spielmacher alleine im dritten Viertel, um aus einem 4-Punkte-Rückstand eine zweistellige Führung zu machen. Aber: die Grizzlies präsentierten sich in deutlich besserer Form als zuletzt und waren nicht so leicht abzuschütteln.

Der starke Mike Conley wehrte sich nach Kräften und verbuchte gute 26 Punkte (9/18 FG). Der Guard war es auch, der die Grizzlies knapp fünf Minuten vor dem Ende wieder auf zwei Zähler heranbrachte (106:104). Für eine Führung reichte es aber nicht mehr, dazu mangelte es zu sehr an der Defense der Gäste. Zwar gelangen gerade im Schlussabschnitt einige Steals, doch Boston versenkte auch 56 Prozent aus dem Feld.

Schließlich war es Uncle Drew (am Ende 38 Punkte, 11 Assists), der 1:22 Minuten vor dem Ende mit einem Dreier den Deckel endgültig auf die Partie machte (118:110). "Wir haben in den letzten vier Minuten einfach keine Stops geschafft", monierte auch Grizzlies-Center Marc Gasol (4, 1/10 FG, 11 Rebounds, 12 Assists), der selbst eine sehr merkwürdige Statline auflegte.

Das fehlende Scoring brachte für Memphis dafür Jaren Jackson Jr., der wieder annehmbare 23 Punkte auflegte. Omri Casspi, Shelvin Mack und JaMychal Green punkteten alle zweistellig von der Bank kommend. Bei Boston waren Jaylen Brown (12) und Terry Rozier (10) die besten Reservisten, dazu überzeugten aus der Starting Five Marcus Smart (20, 7/9 FG) und Al Horford (18).

Jayson Tatum (2, 0/6 FG) hatte dagegen einen Abend zum Vergessen, während Daniel Theis wieder nur 2 Minuten (1 Rebound, 2 Fouls) zum Einsatz kam.

Detroit Pistons (20-24) - Miami Heat (21-22) 98:93 (BOXSCORE)

Es lief zuletzt nicht wirklich für die Pistons und auch im Heimspiel gegen Miami bekam das Team von Coach Dwane Casey wieder Steine in den Weg gelegt. Schon nach sieben Minuten musste Center Andre Drummond die Partie verlassen, nachdem er den Arm von James Johnson ins Gesicht bekommen hatte. Laut Casey könnte die Nase gebrochen sein.

Aber die Pistons reagierten zunächst nicht geschockt, auch weil mit Blake Griffin noch ein anderer starker Big auf dem Feld stand. Der Power Forward war überall zu finden und kam letztlich auf 32 Punkte, 11 Rebounds und 9 Assists. An der Dürre seines Teams im dritten Viertel konnte aber auch Griffin nichts ändern. Detroit verspielte eine 16-Punkte-Führung und erzielte selbst nur 12 Zähler, wobei Griffin 10 selbst erzielte und den Assist zum anderen Field Goal spielte.

Aber im vierten Viertel waren die Rollenspieler endlich da. Luke Kennard erzielte 8 seiner 22 Punkte in diesem Abschnitt und auch Reggie Bullock (19) traf einige Würfe. So holten sich die Pistons doch noch den Heimsieg, auch weil der sonst starke Dwyane Wade (20, 10/14 FG, 8 Assists) einen Dreier zum möglichen Ausgleich deutlich vergab. Justise Winslow verbuchte 15 Punkte und 9 Rebounds, Tyler Johnson kam auf 16 Zähler.

Orlando Magic (19-26) - Brooklyn Nets (24-23) 115:117 (BOXSCORE)

Was für ein Abend für D'Angelo Russell! Nicht nur stellte der Guard mit 40 Punkten sein Career High ein, sondern versenkte letztlich auch 27 Sekunden vor dem Ende von Downtown den Gamewinner (113:116). Auf der anderen Seite zeigte nämlich Terrence Ross (13) Nerven. Die Mikrowelle wurde von Treveon Graham nur wenige Sekunden später beim Dreier gefoult, ließ dann aber einen Versuch liegen.

Spencer Dinwiddie traf auf der Gegenseite ebenfalls nur einen Freiwurf und so bekamen die Gastgeber noch eine letzte Chance. Crunchtime-Spezialist Evan Fournier (17) versuchte sich mit einem Floater, traf aber lediglich den Ring.

So gewannen die Nets ein fast schon verloren geglaubtes Spiel. Der Dreier von Russell brachte die erste Führung seit 2:0, zwischenzeitlich betrug der Rückstand in Florida satte 21 Zähler. Apropos Dreier: Brooklyn netzte starke 19 von 46 Distanzwürfe, während Orlando gerade einmal 10 Triples (26 Versuche) im Korb unterbringen konnte. Vor allem Russell überragte für die Nets mit acht Dreiern (12 3PA).

Neben Russelll kam Dinwiddie noch auf 20 Zähler, dazu punkteten noch Joe Harris (11) und Shabazz Napier (12) zweistellig. Bei Orlando war das Scoring ein bisschen besser verteilit, wobei Aaron Gordon (23) der fleißigste Punktesammler war. Nikola Vucevic (16, 17 Rebounds, 6 Assists) und D.J. Augustin (17, 7/10 FG) wussten ebenso zu gefallen.

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