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NBA

NBA Ergebnisse: Harden dominiert erneut - Warriors mit Blowout-Sieg

Von SPOX
James Harden zaubert gegen Memphis die nächste spektakuläre Perfomance aufs Parkett.

James Harden ist weiter in überragender Verfassung! The Beard führt die Rockets mit seinem vierten 40-Punkte-Spiel in Folge zum Sieg gegen Memphis - und schafft dabei Historisches. Derweil holen die Warriors einen Blowout-Sieg in Phoenix, die Pelicans gewinnen auch ohne Anthony Davis und die Spurs drehen die Partie gegen Boston.

Indiana Pacers (25-12) - Atlanta Hawks (11-25) 116:108 (BOXSCORE)

Gegen den Aufwärtstrend bei Myles Turner konnten auch die Hawks an diesem Abend relativ wenig anrichten. In gerade einmal 24 Minuten Einsatzzeit dominierte der Big Man das Geschehen auf dem Parkett mit 20 Zählern, 8 Rebounds sowie 4 Blocks - erst ein Unglück im dritten Viertel konnte den 22-Jährigen stoppen.

Etwa 5 Minuten vor dem Ende des dritten Abschnitts bekam Turner beim Kampf um einen Rebound unabsichtlich den Ellbogen von John Collins ins Gesicht. Daraufhin musste der Center das Parkett verlassen, die Diagnose: Nasenbeinbruch! "Zum Glück war es nichts Schlimmes", spielte Victor Oladipo im Anschluss die Verletzung seines Teamkollegen etwas herunter. "Er wird zurückkommen. Alles wird in Ordnung sein, wenn er eine Maske trägt, daran muss er sich nur gewöhnen."

Und auch wenn Turner ein paar Partien pausieren sollte, müssen sich die Pacers keine allzu großen Gedanken um ihr Team machen. Mit Domantas Sabonis (20 Punkte, 8 Rebounds) oder Bojan Bogdanovic (16) bestätigten zwei weitere Pacers ihre gute Form gegen die Hawks - und dann wäre da ja auch noch Oladipo.

Der Guard lieferte die wohl beste Partie seit seiner Rückkehr von einer Knieverletzung ab. Seine 22 Punkte (9/19 FG), 7 Assists und 4 Steals waren Bestmarken für sein Team. Auf der anderen Seite waren John Collins (22, 16 Rebounds), Kevin Huerter (22 Punkte, 6/9 Dreier, beides Career-Highs) sowie Trae Young (16, 7 Assists) stark, doch nachdem sich die Pacers mit einem 8:0-Lauf gegen Ende des dritten Abschnitts bis auf 97:81 abgesetzt hatten, war die Partie gelaufen.

Charlotte Hornets (18-18) - Orlando Magic (16-20) 125:100 (BOXSCORE)

Leichtes Spiel für die Hornets und dabei verletzten sich während der Partie gleich zwei Starter der Hausherren. Doch gegen Orlando haben die Hornets einfach einen Lauf, Charlotte feierte bereits den 13. Sieg in Folge gegen das Team aus dem Sunshine State.

Zunächst sah es aus Magic-Sicht allerdings noch ganz ordentlich aus. Die Gäste starteten mit einem 14:4-Lauf in die Partie, doch anschließend übernahm Charlotte die Kontrolle. Ein eigener 20:4-Run drehte das Spiel zu Gunsten der Hausherren, am Ende des ersten Viertels hatten die Hornets eine 13-Punkte-Führung auf der Habenseite.

Gegen Ende des dritten Abschnitts stand es bereits 95:77 für Charlotte und spätestens als sich die Gastgeber Mitte des letzten Durchgangs bis auf 35 Punkte abgesetzt hatten, war die Messe gelesen. Kemba Walker führte sein Team mit 24 Punkten (10/16 FG) und 7 Assists an, musste aber auch nur 27 Minuten ran, bevor er über weite Teile des vierten Viertels geschont werden konnte.

Hilfreiche Unterstützung bekam der Point Guard unter anderem von Malik Monk (21 Punkte von der Bank) oder Cody Zeller (14 und 6 Rebounds). Den Center erwischte es jedoch im dritten Viertel als er sich einen Knochen in der Hand brach, Jeremy Lamb zerrte sich bereits im ersten Viertel den Oberschenkel.

Auch Nikola Vucevic musste das Parkett aufgrund von Knieproblemen vorzeitig verlassen, so kam er nur auf 12 Punkte. Aaron Gordon war mit 14 Zählern noch Topscorer seines Teams (dazu 8 Bretter und 5 Assists), Rookie Mo Bamba legte in 18 Minuten 5 Punkte, 12 Rebounds sowie 2 Blocks (aber auch 5 Fouls) auf.

Houston Rockets (21-15) - Memphis Grizzlies (18-18) 113:101 (BOXSCORE)

Geht man nach der Einschätzung von James Harden, dann könnte man meinen, der MVP der vergangenen Saison hatte gegen die Grizzlies nach langer Zeit mal wieder ein schlechtes Spiel abgeliefert. "Ich habe keinen guten Job gemacht, den Ball zu kontrollieren. Ich habe ihnen damit Transition-Punkte geschenkt", analysierte Harden. "Ich muss besser auf den Ball aufpassen und weiterhin aggressiv sein."

Der Bärtige war mit seinen 9 Ballverlusten also alles andere als zufrieden (berechtigterweise), doch es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Harden zudem auch überragende 43 Punkte (8/19 FG, 6/12 Dreier, 21/27 FT) auf dem Konto hatte, sich 10 Bretter schnappte und 13 Assists verteilte. Damit legte der 29-Jährige zum vierten Mal in Folge mindestens 40 Punkte auf, in den vergangenen zehn Spielen hat er nun 408 Punkte erzielt - das gelang in den letzten drei Dekaden sonst nur Michael Jordan und Kobe Bryant!

"Ich weiß nicht, wie man besser spielen kann als er es gerade tut", lobte dementsprechend auch Rockets-Coach Mike D'Antoni. Schließlich hat Houston den aktuellen Lauf mit 10 Siegen aus 11 Spielen in allererster Linie Harden zu verdanken. Und auch gegen Memphis brachte er sein Team auf die Siegerstraße.

Dank Harden und mit der Unterstützung von Clint Capela (19 Punkte, 13 Rebounds) sowie Gerald Green (18) hatten die Rockets fast das komplette Spiel über eine zweistellige Führung vorzuweisen. Mitte des dritten Abschnitts betrug der Vorsprung sogar 23 Punkte.

Doch die Grizzlies gaben sich noch nicht geschlagen. Angeführt von Mike Conley (19, 5 Assists), Marc Gasol (14, 12 Rebounds) und Kyle Anderson (20) kämpfte sich Memphis nochmal zurück. 90 Sekunden vor dem Ende betrug der Rückstand nur noch 9 Zähler, doch ein Freiwurf von P.J. Tucker und ein Layup von Austin Rivers sicherte den Hausherren schließlich den Sieg.

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