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NBA Ergebnisse: Rockets zittern bei Paul-Comeback - Harden wieder mit 40

Von SPOX
Chris Paul gab gegen Orlando sein Comeback für die Houston Rockets

Chris Paul hat bei den Houston Rockets sein Comeback gegeben, die Schlagzeilen gehörten aber einmal mehr James Harden, der in der Crunchtime an beiden Enden des Feldes überzeugt. Die Utah Jazz gewinnen ein wichtiges Spiel in Minnesota. Trotz einiger Hänger in der zweiten Hälfte hatten die Los Angeles Clippers letztlich keine großen Probleme mit den Sacramento Kings. Die Chicago Bulls verloren derweil zuhause gegen die Cleveland Cavaliers.

Chicago Bulls (11-39) - Cleveland Cavaliers (10-41) 101:104 (BOXSCORE)

Das Duell von zwei der drei schlechtesten Ost-Teams versprach nicht übermäßig viel Qualität - gemessen daran lieferten sich die Bulls und Cavs jedoch eine durchaus launige Partie am Sonntagmittag. Gerade in der ersten Halbzeit: Cleveland verzeichnete hier bereits 16 Assists bei 20 Field Goals, die Bulls trafen 50 Prozent aus dem Feld und präsentierten sich dabei extrem ausgeglichen (53:51).

Im dritten Viertel verloren die Bulls kurzzeitig den Faden und so konnte Cleveland zeitweise die Kontrolle übernehmen, ein Dreier von Bobby Portis wenige Sekunden vor Ende des Durchgangs stellte aber wieder auf 79:79, vor dem Schlussviertel war also wieder alles offen. Und dort wurde es dann richtig wild.

Cleveland ging zunächst mit 8 in Führung, bevor Lauri Markkanen die Bulls zurück ins Spiel holte. Nach einem Dreier durch Wayne Selden führte Chicago dann eine Minute vor Schluss sogar wieder mit 1, aber Alec Burks hatte 17 Sekunden vor Schluss per Jumper die Antwort. Nachdem Matthew Dellavedova die Führung auf 3 Punkte ausbaute, hatte Chicago zwar noch eine Chance bei knapp 5 Sekunden auf der Uhr - der letzte Versuch von Zach LaVine verfehlte jedoch sein Ziel. Nach sechs Pleiten am Stück konnten die Cavs also endlich mal wieder einen Sieg einfahren.

Topscorer des Teams waren dabei Burks und Jordan Clarkson mit jeweils 18 Zählern, Cedi Osman kam auf 17 und Delly auf 16 Punkte. Bei den Bulls war Markkanen mit 21 und 15 Rebounds der effektivste Spieler, LaVine kam mit 17 und 12 ebenfalls auf ein Double-Double. Robin Lopez legte 16 Punkte auf, Selden 15.

Los Angeles Clippers (28-22) - Sacramento Kings (25-25) 122:108 (BOXSCORE)

So hatten sich die Kings das nicht vorgestellt: Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da lagen sie bereits mit 3:12 im Hintertreffen - und zunächst war gegen die Clippers kein Kraut gewachsen. Patrick Beverley erzielte direkt 11 Punkte und sein Team traf sechs der ersten sieben Würfe von Downtown - als Folge stand nach zwölf Minuten eine 34:21-Führung für L.A. auf der Anzeigetafel.

Im zweiten Viertel wuchs die Führung schnell auf über 20 Punkte an, die Kings präsentierten sich am Ende eines 6-Spiele-Roadtrips extrem fahrig und ließen die Clippers völlig unbehelligt schalten und walten. Insbesondere Montrezl Harrell tobte sich unter dem Korb aus und verzeichnete einen Dunk nach dem anderen (13, 6/7 FG bis zur Pause). Zur Pause führten die Clippers mit 67:51 und es schien, als würden den Kings an diesem Tag einfach die Körner fehlen.

Doch im dritten Viertel dauerte es nach einer Vielzahl von Fahrkarten und Ballverlusten der Hausherren nicht lange, bis Sacramento auf einmal bis auf 7 Punkte dran war. Nun wachte jedoch Tobias Harris endlich auf, traf nach fünf Fahrkarten seinen ersten Dreier und wenig später war sein Team wieder mit 15 Punkten vorne. Und trotzdem wurde es danach noch einmal brenzlig.

Auch im vierten Viertel produzierten die Clippers offensiv unheimlich viele Fehler. Nach einem Jumper von Bogdan Bogdanovic waren es nur noch 5 Punkte, enger wurde es dann aber nicht mehr, da L.A. nun endlich seine Konzentration wiederfand und defensiv die Intensität wieder hochschraubte. Vier Minuten vor Schluss beseitigte ein Dunk des überragenden Harrell (25 Punkte, 11/13 FG) dann auch die allerletzten Zweifel und L.A. hatte den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen sicher.

Neben dem Sixth Man-Kandidaten punkteten bei den Clippers noch fünf weitere Spieler zweistellig. Dazu gehörte auch Lou Williams (12, 10 Assists), obwohl der Guard erbärmlich aus dem Feld traf (2/16 FG) und dazu auch noch 5 Turnover produzierte. Bei den Kings war De'Aaron Fox mit 21 Punkten Topscorer, Bogdanovic lieferte 19 von der Bank.

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