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NBA Ergebnisse: Celtics siegen auch ohne Irving - Sixers schlagen Spurs

Von SPOX
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New York Knicks (10-36) - Houston Rockets (27-20) 114:110 (Spielbericht)

Philadelphia 76ers (32-17) - San Antonio Spurs (27-22) 122:120 (BOXSCORE)

Zwei Minuten waren noch auf der Uhr, als die San Antonio Spurs mit acht Punkten führten und schon wie der sichere Sieger aussahen. Ein Floater von Ben Simmons sowie ein Dreier von Landry Shamet brachte die Sixers jedoch wieder bis auf drei Punkte ran, als der große Moment von J.J. Redick kam.

Der Scharfschütze verwandelte nicht einfach nur den Dreier zum Ausgleich, sondern wurde dabei auch noch gefoult, weshalb er Philly sogar in Führung bringen konnte. Weil die Spurs in der Offensive erst den Ball verloren und DeMar DeRozan dann von Wilson Chandler abgeräumt wurde, reichte der dünne Vorsprung letztlich zum Sieg.

Dieser Sieg gelang sogar ohne Jimmy Butler, der mit einer Knöchel-Verletzung aussetzen musste. Dafür spang allerdings Joel Embiid hervorragend in die Bresche und erzielte im Schlussabschnitt 16 Sixers-Punkte in Folge. Insgesamt kam er auf 33 Zähler und 19 Rebounds und durfte sich zudem noch über laute "MVP"-Rufe der Fans freuen.

Mindestens genau so überzeugend war allerdings der Auftritt von Ben Simmons. Der amtierende ROTY erzielte ein weiteres Triple Double mit 21 Punkten, 15 Assists und 10 Rebounds. J.J. Redick (19) und Landry Shamet (14) steuerte zudem insgesamt 9 Dreier bei.

Bei den Spurs scorten alle Starter zweistellig, wobei DeRozan mit 26 Punkten (12/19 FG) und 9 Rebounds der beste Mann war. Von der Bank halfen zwar Mills (17) und Belinelli (16), ansonsten kamen aber nur noch zwei weitere Zähler von Jakob Poeltl dazu, der 13 Minuten auf dem Parkett stand und sich zudem 4 Rebounds griff.

Chicago Bulls (11-37) - Atlanta Hawks (15-32) 101:121 (BOXSCORE)

Klare Angelegenheit in Chicago: Bereits im zweiten Viertel lagen die Gäste aus Atlanta, die einem 7 Spiele dauernden Road Trip eröffneten, mit 20 Punkten in Führung (59:39). Zwar traf Lauri Markkanen mit der Halbzeitsirene, um den Rückstand auf 6 Zähler zu verkürzen, aber näher kamen die Bulls im weiteren Spielverlauf nicht heran.

Spätestens gegen Ende des dritten Viertels war die Vorentscheidung gefallen, als sich Chicago mit einem 11:2-Lauf weiter absetzte. 7 dieser Punkte kamen von Jeremy Lin, der von der Bank neben 14 Zählern auch auf 10 Rebounds kam.

Die Hawks hatten ein deutliches Übergewicht am Brett (51:37) und schnappten sich 16 Offensiv-Rebunds. 31 der 45 getroffenen Field Goals ging ein Assist voraus. Für 12 davon zeigte sich Rookie Trae Young verantwortlich, dessen Wurf überhaupt nicht fallen wollte (1/12 FG, 1/7 3FG).

Überragender Spieler auf Seiten Atlantas war John Collins, der einen Karrierebestwert von 35 Punkte auflegte - und das bei fast perfekten Quoten (14/16 FG, 4/4 3FG). Hinzu kamen 8 Rebounds und mit +33 der beste Plus/Minus-Wert aller Akteure.

"Es ist ein großer Teil meines Spiels, mich ohne den Ball zu bewegen. Ich habe selbstlose Teamkollegen, die dazu in der Lage sind, mich dann zu finden", erklärte Collins. Bei den Hawks punkteten außerdem Taurean Prince (15), Dewayne Dedmon (14) und Alex Len (14, 10 Rebounds) zweistellig.

Die Bulls, die 11 ihrer 12 letzten Partien verloren. durften sich immerhin über eine gute Leistung von Lauri Markkanen freuen, der 22 Punkte und 6 Assists auflegte. "Wir müssen es unseren Gegnern schwerer machen zu punkten. Wir können scoren, aber müssen auch Stops erzwingen", beklagte Markkanen. Neben dem Finnen punkteten Zach LaVine (23) und Kris Dunn (16) am besten.

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