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NBA Spielbericht: 31 Punkte und Gamewinner! George erlegt die Sixers

Von SPOX
Paul George führt die Oklahoma City Thunder mit 31 Punkten und dem Gamewinner zum Sieg gegen die Sixers.

Die Oklahoma City Thunder beenden ihre kleine Durststrecke und schlagen die Philadelphia 76ers in fremder Halle mit 117:115 (BOXSCORE). In einem irren Schlagabtausch avanciert Paul George zum Helden, Butler dreht zu spät auf.

Philadelphia 76ers (30-17) - Oklahoma City Thunder (27-18) 115:117 (BOXSCORE)

Die vergangenen 18 Duelle dieser beiden Teams gingen allesamt an die Thunder - und OKC machte von Beginn an klar, dass an diesem Abend Sieg Nummer 19 gegen die Sixers folgen sollte. Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start, zwangen Philly zu zahlreichen Fehlern und präsentierten sich auf der Gegenseite höchst effizient.

Dementsprechend setzten sich die Thunder nach und nach ab. Nach etwa zehn Minuten stellte Dennis Schröder mit einem gelungenen Layup sogar auf 31:15 für die Thunder. Doch die Sixers ließen sich trotz des großen Rückstands nicht aus der Ruhe bringen, bis zum Ende des ersten Abschnitts kamen die Hausherren auf 8 Zähler heran, nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang hatten Joel Embiid und Co. wieder ausgeglichen (44:44).

Bis zum Seitenwechsel blieb es eine ausgeglichene Angelegenheit und auch im dritten Viertel agierten beide Teams über weite Strecken auf demselben Niveau. Erst gegen Ende des Abschnitts setzte sich OKC erneut ein wenig ab, doch Philly fand schnell die richtige Antwort. So blieb es bis in die Schlussminuten enorm spannend.

Irrer Schlagabtausch zwischen den Sixers und Thunder

Ein persönlicher 8:0-Lauf von Paul George sorgte schließlich gut dreieinhalb Minuten vor dem Ende für eine 105:99-Führung für die Gäste. Wenig später war es aber der ansonsten recht kalte Jimmy Butler, der von Downtown verkürzte. Auf der Gegenseite scheiterte Russell Westbrook mit zwei schwachen Pull-Up-Dreiern - das sollte jedoch nicht bestraft werden.

Steven Adams schnappte sich einen seiner insgesamt 7 Offensiv-Rebounds, der Ball ging raus an die Dreierlinie zu Terrance Ferguson und der Shooting Guard stellte auf 111:107 für OKC mit noch 42 Sekunden auf der Uhr. Doch damit war das Drama noch lange nicht zu Ende.

Westbrook leistete sich im potenziell letzten Angriff der Sixers ein unnötiges Foul gegen Embiid. Es war das sechste Foul für den Point Guard der Thunder und das auch noch bei einem Dreierversuch des 24-Jährigen. Der zeigte keinerlei Nerven und sorgte von der Linie für den 113:113-Ausgleich.

Anschließend schickte Philly ein aggressives Double-Team gegen Schröder, der eine schwachen Pass in Richtung Adams spielte. Jimmy Buckets sprintete dazwischen und versenkte 6,9 Sekunden vor der Sirene den Korbleger. Die Entscheidung? Mitnichten.

Paul George führt die OKC Thunder zum Sieg

Im Inbounds-Play suchte OKC natürlich George, der bekam den Ball, versenkte den Dreier und wurde dabei sogar noch von Butler gefoult - 117:115 für die Thunder, der mögliche Buzzerbeater aus der Distanz von Butler scheiterte am Ring. Sieg für OKC!

George beendete die Partie mit 31 Punkten (8/19 FG), 6 Rebounds sowie 5 Assists. Westbrook steuerte 21 Zähler (dazu 10 Bretter sowie 6 Vorlagen) bei, hatte aber erneut starke Probleme mit seinem Wurf (8/21 FG, 1/6 Dreier). Besser machte es Schröder, der abgesehen von dem Turnover in den letzten Sekunden eine gute Partie ablieferte (21 Punkte, 8/18 FG).

Auf Seiten der Sixers kam Embiid ebenfalls auf 31 Zähler (11/19 FG), Ben Simmons schrammte derweil mit 20 Zähler, 15 Rebounds sowie 9 Assists haarscharf an einem Triple-Double vorbei. Butler versenkte zwar nur 5 seiner 18 Feldwurfversuche, kam aber immerhin auf 18 Zähler, J.J. Redick steuerte 22 Punkte bei. Die erste Pleite nach zuvor drei Siegen in Serie konnte das Quartett aber nicht verhindern.

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