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NBA

NBA Ergebnisse: Lakers unterliegen Nets - Game-Winner in Indiana

Von SPOX
LeBron James kann trotz überragender Leistung die Niederlage der Lakers nicht verhindern.
© getty

Ein überragender LeBron James muss sich letztendlich den Brooklyn Nets geschlagen geben. Larry Nance Jr. macht den entscheidenden Tip-In zum Sieg der Cleveland Cavaliers über die Indiana Pacers. John Wall taucht bei der Niederlage gegen die Atlanta Hawks unter.

Indiana Pacers (20-11) - Cleveland Cavaliers (8-23) 91:92 (BOXSCORE)

Die Pacers konnten ihre Siegesserie nicht fortsetzen und mussten sich den Cavs spät geschlagen geben. Über den Großteil der Spielzeit blieb das Match ausgeglichen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Insgesamt gab es im Spielverlauf 17 Führungswechsel sowie zehn Unentschieden.

Von Beginn an war klar, dass dieses Duell in der Defense gewonnen wird. Die Effizienz beider Teams in der Offense konnte nicht überzeugen und kein Spieler kam letztendlich auf mehr als 17 Punkte. Im vierten Viertel starteten die Pacers dann jedoch einen 11:3-Lauf und beim bisherigen Spielverlauf schien dies die Entscheidung zu sein.

Doch die Cavs nahmen endlich Fahrt auf und arbeiteten sich auf drei Zähler heran. Rodney Hood vergab dann zwar mit weniger als einer Minute auf der Uhr die Chance zum Ausgleich, allerdings konnte Victor Oladipo auf der anderen Seite ebenfalls nicht punkten. Somit blieb es bei der knappen Führung, welche Alec Burks mit einem Layup sogar auf nur einen Punkt verkürzte.

Mit noch zwölf Sekunden zu spielen stand Oladipo (12 Punkte) erneut an der Freiwurflinie und vergab beide Versuche. Hood nahm sich schließlich den potentiellen Game-Winner und vergab. Larry Nance Jr. tippte den Ball aber auf den letzten Drücker noch in den Korb, sodass die Cavs ihren Comeback-Sieg feiern konnten.

Larry Nance Jr. beendete das Match mit 15 Punkten (7/14 FG), 6 Assists und einer neuen Karrierebestleistung an Rebounds (16). Hood scorte 17 Zähler (5/12 FG) und holte sich 6 Boards. Sieben Cavs-Spieler hatten eine zweistellige Punktzahl auf dem Konto. Für die Pacers überzeugte Domantas Sabonis mit 17 Zählern (7/9 FG) und 8 Rebounds.

Atlanta Hawks (7-23) - Washington Wizards (12-19) 118:110 (BOXSCORE)

Die Hawks erwischten direkt einen guten Start und scorten die ersten zwölf Punktes des Matches. Washington hatte deutliche Probleme mit dem Tempo mitzuhalten, vor allem, weil einer ihrer Stars schlichtweg nicht in seinen Rhythmus fand. John Wall (15 Punkte) verfehlte jeden seiner sechs Wurfversuche in der ersten Halbzeit.

Bis zur Pause lagen die Hawks die komplette Zeit über in Front, konnten die Wizards jedoch nie vollends abschütteln. Dies lag unter anderem an Bradley Beal, welcher aggressiv den Korb attackierte und versuchte, seine Jungs mitzuziehen. Außerdem verlor Atlanta bis dahin auch schon 14 mal den Ball und ließ Washington so die Möglichkeit auf ein Comeback.

Allerdings kamen die Wizards nicht mehr heran, im dritten Viertel waren sie zwar überlegen (28:24), doch auf die Schlussperformance von Jeremy Lin fanden sie keine Antwort. Der Veteran-Point Guard erzielte 12 seiner insgesamt 16 Punkte im Schlussabschnitt.

Im ersten und letzten Viertel outscorten die Hawks ihre Gegner insgesamt mit 72:52. Sieben ihrer Spieler hatten dabei eine zweistellige Punktzahl auf dem Konto. Sophomore John Collins beendete das Match mit einem Double-Double aus 20 Zählern (7/24 FG) und 13 Boards. Rookie Trae Young kam auf 19 Punkte (3/6 3FG) und 4 Assists, aber auch 5 Turnover. Top-Scorer war jedoch Beal mit 29 Punkten (11/17 FG), zudem griff er sich 10 Rebounds.

Brooklyn Nets (14-18) - Los Angeles Lakers (18-13) 115:110 (BOXSCORE)

Lonzo Ball startete heiß in das Duell und legte im ersten Viertel eigenhändig einen 11:0-Run für die Lakers auf. Dabei traf er gleich dreimal von der Dreierlinie und ließ die Nets so nicht davonziehen. Doch auch D'Angelo Russell hatte einen starken Start und scorte ebenfalls 11 Zähler in den ersten 12 Minuten des Spiels. Mit einem 8:0-Lauf meldete sich Brooklyn zurück.

Bis zur Halbzeitpause erzielte Russell noch weitere 6 Punkte und auch sein Backcourt-Kollege Spencer Dinwiddie (18 Punkte) hielt das Tempo hoch. Von der Bank aus kommend versenkte er seine ersten fünf Wurfversuche und traf unter anderem zwei Dreier. Da half auch die Performance von LeBron James nichts, welcher von Beginn erfolgreich den Korb angriff und 17 Zähler auf dem Konto hatte.

Die Nets kamen heiß aus der Kabine und starteten einen 12:0-Lauf, um sich das erste Mal in diesem Match eine deutliche Führung zu erarbeiten. Und diese gaben sie auch nicht mehr, die Lakers schafften es nicht, das Scoring des Heimteams zu unterbinden oder mit einem eigenen Run zu antworten.

Jedoch gab vor allem LeBron nicht so einfach auf und hatte die Chance, das Spiel noch zu drehen. Mit 15 Sekunden auf der Uhr lag L.A. nur noch vier Punkte zurück, doch der King versuchte einen zu tiefen Dreier und traf nicht einmal den Ring. Daraufhin versenkte Rondae Hollis-Jefferson (17) zwar nur einen seiner Freiwürfe, doch auch der nächste Wurf von LeBron fand nicht seinen Weg in Ziel.

Somit gewannen die Nets das sechste Match in Folge, Russell erzielte insgesamt 22 Zähler (4/9 3FG) und verbuchte zudem 13 Assists (Karrierebestleistung). Auf Seiten der Lakers überzeugte LeBron mit 36 Punkten (13/23 FG), 13 Rebounds und 8 Assists. Kyle Kuzma kam auf 22 Zähler (9/21 FG) und 11 Rebounds, während Lonzo das Spiel mit 23 Punkten (9/16 FG) beendete. Moritz Wagner erzielte 4 Punkte und holte sich 1 Rebound, während Isaac Bonga nicht zum Einsatz kam.

Denver Nuggets (21-9) - Dallas Mavericks (15-14) 126:118 (Analyse)

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