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NBA Ergebnisse: Leonard-Gala bei Raptors-Sieg - Bucks verlieren in OT

Von SPOX
Kawhi Leonard erzielte gegen die Cavs 34 Punkte.
© getty
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Cleveland Cavaliers (4-18) - Toronto Raptors (20-4) 95:106 (BOXSCORE)

Pflichtaufgabe erfüllt. Unter dieser einfachen Floskel kann der Sieg für die Raptors bei den Cavaliers abgebucht werden. Das aktuell beste Team der Liga legte beim schlechtesten Team der Liga keinen Gala-Auftritt hin, holte aber dennoch den achten Sieg in Folge.

Ohne Kyle Lowry, der mit einer Rückenverletzung aussetzen musste, übernahm bei den Raptors vor allem Kawhi Leonard die Initiative und erzielte starke 34 Punkte (11/21 FG) und griff sich zudem 9 Boards. Auch die anderen Starter um Siakam, VanVleet, Ibaka und Green punkteten zweistellig und entschieden das direkte Duell gegen die Cavs-Starter klar für sich.

Problematisch wurde es immer dann, wenn die Second Unit ran musste. O.G. Anuoby und Delon Wright kamen auf ein Plus/Minus-Rating von -15 bzw. -17. Den 34 Bank-Punkten der Cavaliers konnten nur 17 eigene erwidert werden.

Bei Cleveland erlebte Neuzugang Alec Burks erneut einen ordentlichen Abend von der Bank (13 Punkte, 6 Rebounds). Ob das jedoch seine Zukunft im Team sichert oder lediglich seinen Trade-Wert erhöht, bleibt abzuwarten. Die besten Punktesammler bei den Cavs waren Tristan Thompson und Jordan Clarkson mit jeweils 18 Zählern, wobei Ersterer zudem 19 Rebounds sammelte.

Detroit Pistons (13-7) - Golden State Warriors (15-9) 111:102 (Analyse)

Minnesota Timberwolves (11-12) - Boston Celtics (13-10) 109:118 (BOXSCORE)

Die Minnesota Timberwolves haben gegen die Boston Celtics einen Sieg verpasst, obwohl sie zuvor ein starkes Comeback hingelegt hatten. Eigentlich kamen die Gastgeber besser in die Partie und lagen auch die meiste Zeit der ersten Hälfte in Führung.

Boston beendete die erste Halbzeit allerdings mit einem 20:7-Run und konnte sich im dritten Viertel bis auf 14 Punkte absetzen. Dennoch gaben sich die Wolves vor heimischer Kulisse nicht auf und kämpften sich angeführt von Derrick Rose (26 Punkte, 11/18 FG) wieder bis auf zwei Punkte ran.

In den Schlussminuten war es dann jedoch Gordon Hayward, der zwei Dreier durch die Reuse schmiss und somit das Spiel zugunsten der Kelten entschied. Hayward erzielte eine Saisonbestleistung von 30 Punkten und schnupperte mit 9 Rebounds und 8 Assists sogar am ersten Triple Double seiner Karriere. Kyrie Irving streute 21 Punkte und 9 Assists bei, Jason Tatum kam auf 19 Zähler und 9 Rebounds. Daniel Theis kam auf 4 Punkte (2/4 FG) in acht Minuten.

Bei den Timberwolves konnten neben Rose vor allem Karl-Anthony Towns (20 Punkte, 9 Rebounds) und Robert Covington (17, 10) überzeugen. Schlussendlich war es allerdings die Dreierquote von mageren 32 Prozent, die die Chancen auf einen Sieg zunichte machte.

Sacramento Kings (11-11) - Indiana Pacers (13-10) 111:110 (BOXSCORE)

Die Indiana Pacers haben ohne Victor Oladipo gegen die Sacramento Kings verloren und damit einen kleinen Dämpfer im engen Playoff-Rennen im Osten hinnehmen müssen. Sacramento hat durch den Sieg hingegen wieder eine ausgeglichene Bilanz - dafür benötigte es allerdings einen echten Krimi.

22 Sekunden vor Schluss führten die Pacers noch mit 110:109 ehe Darren Collison ein völlig unnötiges Offensiv-Foul fabrizierte. De'Aaron Fox' Floater landete auf dem Ring, Willie Cauley-Stein rauschte allerdings heran und stopfte den Spalding via Putback-Dunk durch die Reuse. Mit sechs Sekunden auf der Uhr bekam Bojan Bogdanovic im Gegenzug einen offenen Midrange-Jumper serviert, traf allerdings ebenfalls nicht ins Schwarze. Die Sirene ertönte, die Schiedsrichter gaben allerdings noch einen Jumpball zwischen Collison und Hield. Diesen entschied der Pacer für sich und konnte einen letzten Prayer in Richtung Korb senden, der tatsächlich beinahe gefallen wäre. So blieb es allerdings beim knappen Erfolg für die Kings.

Auch zuvor hatte das Spiel bereits 25 Führungswechsel hinter sich und bot für alle anwesenden Zuschauer beste Unterhaltung. Besonders der Auftritt von Bogdan Bogdanovic sorgte für gute Stimmung - der junge Guard war mit 20 Punkten bester Werfer bei den Gastgebern und verteilte zudem noch sechs Assists.

Auf Seiten der Pacers erwischte Bojan Bogdanovic (Achtung, Verwechslungsgefahr!) einen starken Abend und sammelte 27 Punkte. Myles Turner (14 Punkte, 12 Rebounds) und Darren Collison (11, 12 Assists) steuerte jeweils Double-Double bei.

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