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NBA Ergebnisse: Wizards gewinnen OT-Krimi gegen Portland - Stephen Curry ist on fire!

Von SPOX
Die Washington Wizards holen in Portland ihren ersten Saisonsieg.
© getty

Die Portland Trail Blazers und Washington Wizards liefern sich einen beeindruckenden Schlagabtausch, inklusive Overtime-Krimi. Die Wizards entscheiden das Spiel am Ende für sich und holen sich den ersten Saisonsieg. Derweil überrennen die Warrors die Suns und die Raptors setzen ihren starken Saisonstart fort. Die Celtics straucheln dagegen gegen Orlando.

Boston Celtics (2-2) - Orlando Magic (2-2) 90:93 (BOXSCORE)

Ein bisschen Glück gehört manchmal einfach auch dazu. Die Magic lagen das komplette Spiel über in Führung - gegen Ende des dritten Viertels sogar noch mit 13 Punkten - doch am Ende mussten die Gäste trotzdem zittern. Und zwar gleich doppelt: Nachdem Kyrie Irving einen Dreierversuch in den finalen Sekunden nur an den Ring setzte, schnappte sich Al Horford den Offensiv-Rebound, passte raus zu Gordon Hayward, der sofort abdrückte. Doch auch dieser Versuch von Downtown prallte nur an den Ring.

"Wir haben auf jeden Fall unseren Atem angehalten", sagte Nikola Vucevic, der die Magic mit 24 Punkten und 12 Rebounds anführte nach der Partie. "Als der Wurf [von Hayward] den Ring getroffen hat, habe ich gesehen, dass es fast vorbei ist du dachte nur: 'Okay, wir sind sicher.'"

Bekanntermaßen ist das Glück auch im Basketball dem Tüchtigen vorenthalten, das traf auch in diesem Fall zu. Die Magic erwischten den deutlich besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 28:9 für sich. Doch Boston kam zurück.

Angeführt von Irving (22 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists) starteten die Celtics ihr Comeback, zu dem auch Horford (15) sowie Daniel Theis (7 und 7, 3/5 FG) einiges beizutragen hatten. Doch das reichte nicht, um die gut aufgelegten Magic zu besiegen. Neben Vucevic legte vor allem Jonathan Isaac mit 18 Zählern und 12 Rebounds eine starke Leistung auf. Aaron Gordon blieb dagegen eher blass (13, 5/11 FG).

Toronto Raptors (4-0) - Charlotte Hornets (2-2) 127:106 (BOXSCORE)

Kurz vor der Partie wurde Kemba Walker noch als Spieler der Woche der Eastern Conference gewählt - in Anbetracht des phänomenalen Saisonstarts mit 35,3 Punkten pro Partie vollkommen gerechtfertigt. Doch Toronto ließ sich davon nicht wirklich beeindrucken. Von Beginn an hatten die Raptors das Spiel unter Kontrolle und gaben diese auch zu keinem Zeitpunkt aus der Hand.

Vor allem Kyle Lowry legte los wie die Feuerwehr, nach dem ersten Viertel hatte der Point Guard der Raptors bereits 8 Punkte sowie 5 Assists auf dem Konto - am Ende des Abends verzeichnete er mit 14 Assists einen neuen Saisonhöchstwert. Zusätzlich legte Lowry 16 Punkte auf, Kawhi Leonard war mit 22 Zählern (9/14 FG, 4/7 Dreier) und einem Plus/Minus-Wert von +29 jedoch der überragende Mann.

Am Wochenende hatte die Klaue noch eine kleine Verschnaufpause bekommen, seinen Rhythmus aus dem starken Saisonstart hat er damit aber nicht verloren. Zusätzlich kam auch sein ehemaliger Spurs-Kollege Danny Green kam auf 16 Zähler, Jonas Valanciunas steuerte von der Bank aus 17 und 10 Rebounds bei.

"[Die Hornets] sind als High-Scoring-Team in dieses Spiel gekommen, aber wir haben einen guten Job gemacht, sie aus ihrem Rhythmus zu bringen", zeigte sich Raptors Coach Nick Nurse vor allem mit der Defense seines Teams zufrieden. Charlotte hatte in den ersten drei Spielen 49 Dreier versenkt (Bestwert in der NBA), allein im ersten Viertel fand allerdings keiner der 5 Versuche von Downtown den Weg durch die Reuse.

"Man muss sie loben, sie haben großartige Defense gespielt", musste auch Walker zugeben. Der Point Guard der Gäste war mit 26 Punkten, 5 Rebounds und 5 Assists noch bester Mann seines Teams, doch auch er hatte ein wenig Probleme mit seinem Wurf (2/7 Dreier). So fehlte dem 28-Jährigen am Ende nur ein Triple, um einen neuen Rekord für die meisten verwandelten Dreier nach vier Saisonspielen aufzustellen.

Milwaukee Bucks (3-0) - New York Knicks (1-3) 124:113 (BOXSCORE)

Eigentlich dachten viele Fans im Fiserv Forum zu Milwaukee, die Partie sei bereits nach der ersten Halbzeit entschieden. Dank eines starken zweiten Abschnitts (38:23) lagen die Bucks zwischenzeitlich mit 18 Zählern in Front, der Sieg schien so gut wie sicher - das dachten wohl auch einige Spieler.

Die zuvor vor allem von Downtown unglaublich heißen Bucks kühlten im dritten Abschnitt gewaltig ab (nur 1/13 Dreier), während Trey Burke die Knicks mit allein 13 Zählern im dritten Viertel wieder zurück in die Verlosung brachten, zu Beginn des Schlussabschnitts übernahmen die Gäste sogar kurz die Führung.

Dabei agierten neben Burke (insgesamt 19 Punkte) auch Tim Hardaway Jr. stark. Der 26-Jährige schenkte den Bucks 24 Zähler ein, Neuzugang Mario Hezonja kam zudem auf 18 Punkte, während Enes Kanter das vierte Double-Double im vierten Spiel auflegte (14 und 13).

Doch das war nicht genug, um Milwaukee zum Fall zu bringen. Das bisher noch ungeschlagene Team um Giannis Antetokounmpo fand rechtzeitig wieder ins Spiel zurück und machte mit einem späten 16:4-Lauf schließlich alle New Yorker Hoffnungen zunichte. Der Greek Freak kam dabei auf starke 30 Punkte und 15 Rebounds.

Bester Mann bei den Bucks war jedoch Khris Middleton, der 30 Zähler auflegte und den Knicks dabei 7 Dreier (bei 8 Versuchen) um die Ohren hämmerte. Im Übrigen kamen alle fünf Starter der Gastgeber und zusätzlich noch Ersan Ilyasova von der Bank auf eine zweistellige Punkteausbeute.

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