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NBA Ergebnisse: Starker Daniel Theis bei Sieg der Celtics - Deandre Ayton mit Top-Leistung

Von SPOX
Die Boston Celtics fegen die Pistons aus der Halle - auch dank eines starken Auftritts von Daniel Theis (vorne).
© getty

Die Boston Celtics fegen über die zuvor ungeschlagenen Pistons hinweg - auch dank Daniel Theis, der ein starkes Spiel hinlegt. Derweil sorgt Giannis Antetokounmpo für eine Schrecksekunde und Top-Pick Deandre Ayton macht das beste Spiel seiner jungen Karriere. Die Pelicans gehen gegen Utah unter, den Portland Trail Blazers reicht ein spätes Comeback gegen Miami nicht.

Detroit Pistons (4-1) - Boston Celtics (4-2) 89:109 (BOXSCORE)

Waren in Detroit nun endlich die Celtics zu sehen, die man vor der Saison erwartet hatte? Gegen die bis dahin ungeschlagenen Pistons zeigte Boston eine über weite Strecken erdrückende Defense - die Hausherren waren von Beginn an nahezu chancenlos. Blake Griffin, der in den ersten vier Siegen der Pistons 33,8 Punkte pro Partie auflegte, kam zunächst überhaupt nicht zum Zug. Jeder einzelne seiner ersten 7 Würfe ging daneben, gegen den deutlich kleineren Jaylen Brown hatte Griffin ganz offensichtlich enorme Probleme.

"Wir wussten, dass wie gegen [Griffin] und Drummond meistens klein spielen müssen, also haben wir einfach versucht, sehr aktiv zu sein", erklärte Celtics-Coach Brad Stevens die Taktik. Brown machte dabei nicht nur einen sehr starken Job in der Defense, sondern führte sein Team auch noch mit 19 Punkten in der Offense an.

Neben Brown und Marcus Morris (18 Punkte, 8 Rebounds) lieferte auch Daniel Theis eine bärenstarke Partie ab. Der Deutsche kam in 19 Minuten auf 17 Zähler (7/9 FG, 2/3 Dreier) sowie 8 Bretter und hatte einen Plus/Minus-Wert von +20, den zweitbesten im gesamten Team, vorzuweisen.

Dabei richteten die Celtics einen Großteil des Schadens bereits in der ersten Hälfte an. Boston lag nach den ersten 24 Minuten mit 63:41 in Front, das Spiel war damit entschieden. Theis hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 14 seiner 17 Zähler gesammelt.

Auf der anderen Seite war Andre Drummond mit 18 Punkten (8/12 FG) und 8 Rebounds noch bester Mann, Griffin beendete die Partie mit 16 Zählern. Gordon Hayward lieferte währenddessen mit 15 Punkten (6/11 FG) und 5 Rebounds sein bestes Spiel der neuen Saison ab.

New Orleans Pelicans (4-1) - Utah Jazz (2-2) 111:132 (BOXSCORE)

New Orleans musste auf Anthony Davis verzichten, der aufgrund von Problemen am Ellenbogen geschont wurde. Und das Fehlen des bisher überragenden Big Man machte sich - zugegebenermaßen wenig überraschend - enorm bemerkbar.

Zwar hielten die Hausherren dank Nikola Mirotic (25 Punkte, 4/9 Dreier) und Jrue Holiday (18) im ersten Viertel noch relativ gut mit, im zweiten Abschnitt enteilten die Jazz dann allerdings. Die Gäste attackierten dabei vor allem die gegnerische Zone, wo ohne die Braue teils riesige Löcher klafften.

Davon profitierte vor allem Rudy Gobert. Der Center legte ein starkes Double-Double mit 25 Punkten und 14 Rebounds (dazu 4 Blocks) auf - dabei versenkte der Franzose 11 seiner 13 Versuche aus dem Feld, auch dank der Unterstützung vom ebenfalls starken Ricky Rubio, der Gobert immer wieder gut in Szene setzte.

"Wenn Ricky so spielt, dann ist es schwer, zu verlieren", war der Center anschließend voll des Lobes für seinen Point Guard. "Wir haben eine Menge Leute, die scoren können. Und wenn Ricky noch mehr Druck auf die Defense aufbaut, dann sind wir schwer zu verteidigen." Rubio sammelte insgesamt 28 Punkte, 12 Assists sowie 6 Bretter, auch Donovan Mitchell trug mit 22 Zählern zum Sieg bei.

Mit dem zweiten Viertel, das die Jazz mit 36:18 für sich entschieden, brachen sie den Gastgebern das Genick. Die Pelicans hatten Utah zu wenig entgegenzusetzen, zudem mussten sie die Verletzung von Elfrid Payton (Knöchel) verkraften. Zwar verkürzte New Orleans in der Garbage Time nochmal auf 11 Zähler, doch das reichte nicht, um die erste Saisonniederlage zu verhindern.

Atlanta Hawks (2-3) - Chicago Bulls (2-4) 85:97 (BOXSCORE)

Gut 24 Stunden, nachdem die Bulls in Charlotte eine deftige 29-Punkte-Klatsche einstecken mussten, gelang Chicago so etwas wie Wiedergutmachung. "Ich war enttäuscht von unserem Einsatz am Freitag", gab Zach LaVine anschließend zu Protokoll. "Es war gut, diesen Sieg zu holen."

LaVine steuerte zu dem Erfolg gegen die Hawks 27 Punkte und 11 Rebounds (Karrierebestwert) bei, Jabari Parker half mit 18 Zählern - 9 davon legte er im entscheidenden vierten Viertel auf. Nachdem die Bulls mit einer 67:63-Führung in den Schlussabschnitt starteten, hämmerten sie Atlanta insgesamt 7 Dreier (bei 10 Versuchen) um die Ohren.

Damit konnten die Hausherren nicht mehr mithalten, was unter anderem daran lag, dass Trae Young einen rabenschwarzen Abend erwischte. Der Top-Rookie setzte alle seiner 6 Versuche von Downtown daneben, insgesamt kam Young nur auf 13 Punkte (3/12 FG) und 4 Assists bei 5 Turnover.

Auch seine Teamkollegen wussten nur bedingt zu überzeugen: Taurean Prince war zwar mit 16 Punkten Topscorer seines Teams, doch auch er kämpfte mit seinem Wurf (5/14 FG) und zahlreichen Ballverlusten (6). "Nach zwei Spielen, in denen wir gut waren, war das eine gute Lektion, wie man mit Erfolg umgehen muss", bilanzierte Head Coach Lloyd Pierce. " Wir haben manchmal zu viel versucht, das zeigen unsere 22 Turnover."

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