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NBA Ergebnisse: Damian Lillard fegt über Magic hinweg - L.A. Lakers stürzen Nuggets

Von SPOX
LeBron James verbuchte gegen die Nuggets ein Triple-Double.
© getty

Mit einer unfassbaren zweiten Halbzeit führt Damian Lillard die Portland Trail Blazers zum Sieg gegen die Orlando Magic. Die Detroit Pistons bleiben auch gegen die Cavaliers ungeschlagen, während LeBron James und die Los Angeles Lakers die Siegesserie der Nuggets beendeten.

Detroit Pistons (4-0) - Cleveland Cavaliers (0-5) 110:103 (BOXSCORE)

Weiterhin keine Niederlage für die Pistons - und weiterhin kein Sieg für die Cavaliers! Das lag an diesem Abend in allererster Linie am überragenden Andre Drummond, der die Cavaliers mit 26 Punkten und 22 Rebounds terrorisierte - bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass der Center mindestens 20 und 20 auflegt!

Allerdings konnten die Cavaliers trotz der Dominanz der Pistons unter den Brettern (48:30 Rebounds) über die 48 Minuten gut mithalten. Dabei fehlte den Gästen in Person von Kevin Love (Fußverletzung) sogar der beste Spieler. Dafür sprang jedoch Kyle Korver in die Bresche. Der Veteran streute von der Bank aus 21 Punkte (7/10, 4/7 Dreier) ein.

Darunter war auch ein Vier-Punkt-Spiel 49 Sekunden vor Schluss, das Cleveland immerhin bis auf 6 Zähler heranbrachte. Doch das kam zu spät. Neben Korver zeigten auch die restlichen Reservisten um Jordan Clarkson (18) und Rookie Collin Sexton (14) einen starken Auftritt.

Auf der anderen Seite legte Blake Griffin nach seinem 50-Punkte-Spiel gegen die Sixers vor wenigen Tagen mit 26 Punkten (9/13 FG) sowie 10 Assists stark nach. Dabei versenkte der Big Man zudem 4 Dreier (bei 5 Versuchen), leistete sich gleichzeitig aber auch 6 Turnover.

Die Ballverluste waren nicht nur ein Problem von Griffin allein. Detroit gab insgesamt 20 Mal den Spalding aus der Hand, Cleveland dagegen nur neunmal. So hielten die Pistons die Gäste lange Zeit aufgrund der eigenen Nachlässigkeiten im Spiel. Am Ende reichte es für die Pistons aber dennoch zum besten Saisonstart seit 2008/09.

Orlando Magic (2-3) - Portland Trail Blazers (3-1) 114:128 (BOXSCORE)

Mit Damian Lillard sollte man sich definitiv nicht anlegen, das musste ein Magic-Fan auf die harte Tour erfahren. "Er hat immer weiter meinen Namen gebrüllt: 'Oh, er will heute Abend nicht spielen. Er ist gar nicht so gut.' Die gesamte erste Halbzeit, er wollte einfach nicht still sein", berichtete Lillard von einem etwas übermütigen Orlando-Fan.

Der Point Guard der Trail Blazers, der in der ersten Halbzeit nur 7 Zähler auflegte, hatte aber irgendwann genug: "Ich habe ihm am Ende des zweiten Viertels gesagt, wir werden schon sehen." Und dann ging sie los, die große Lillard-Show. Der 28-Jährige überrannte die Magic mit 34 Punkten in der zweiten Halbzeit (Franchise-Rekord), am Ende des Abends hatte er 41 Zähler auf dem Konto - und Portland einen Sieg mehr.

Gemeinsam mit C.J. McCollum (22) und Jusuf Nurkic (18 und 10 Rebounds) führte er die Trail Blazers so zu einer 13-Punkte-Führung im dritten Viertel. Zwar verkürzten die Magic dank starker Offense nochmal bis auf 3 Zähler zu Beginn des Schlussabschnitts, doch nachdem Lillard und McCollum wieder eingewechselt wurden, waren die Hoffnungen der Hausherren hinüber.

Das Backcourt-Duo erzielte 22 der letzten 26 Punkte der Trail Blazers und sicherte dem Team damit den dritten Sieg im vierten Spiel. Orlando traf angeführt von Nikola Vucevic mit 24 Punkten und 11 Rebounds zwar über 50 Prozent aus dem Feld und 12 Dreier, stoppen konnten die Magic Portland jedoch nicht.

Zu stark waren Lillard und McCollum oder auch Zach Collins, der von der Bank aus 17 Punkte sowie 6 Bretter beisteuerte und dabei perfekt aus dem Feld blieb (7/7 FG). Lillard erzielte im Übrigen zum 17. Mal in seiner Karriere mindestens 40 Punkte und stellte damit den Franchise-Rekord von Clyde Drexler ein.

Oklahoma City Thunder (0-4) - Boston Celtics (3-2) 95:101 (Analyse)

Los Angeles Lakers (2-3) - Denver Nuggets (4-0) 121:114 (BOXSCORE)

Mittlerweile dürfte es jeder mitbekommen haben: Defense wird bei den Spielen der Los Angeles Lakers nicht unbedingt großgeschrieben. Kein Wunder also, dass Kobe Bryant seinen Besuch im Staples Center sichtlich genoss, genau wie alle anderen Lakers-Fans.

Dabei machte sich das Fehlen eines echten Ringbeschützers auf beiden Seiten deutlich bemerkbar. Sowohl die Lakers als auch die Nuggets scorten in der gegnerischen Zone quasi nach Belieben. Am Ende des Abends hatten die Nuggets 74 Zähler in der painted area vorzuweisen (LAL: 64).

Dadurch überschritten beide Teams die 50-Prozent-Hürde aus dem Feld, obwohl sie in Sachen Dreier durchaus zu kämpfen hatten. Gerade Denver blieb aus der Distanz eher blass (26,1 Prozent), durch die starke Präsenz in der Zone blieb es aber bis in die Schlussminuten eine ausgeglichene Angelegenheit.

Doch nachdem sich die Nuggets Mitte des vierten Viertels mühsam eine 106:98-Führung erarbeitet hatten, übernahm die Lake-Show das Kommando. Erst brachte Lance Stephenson (12) die Gastgeber mit schnellen 8 Zählern wieder zurück, dann setzte LeBron James mit einem krachenden Dunk das Ausrufezeichen und schließlich versenkte Lonzo Ball auch noch einen Stepback-Dreier.

Mit einem 19:4-Lauf brachte sich L.A. damit in eine gute Ausgangsposition, mit einem weiteren starken Drive machte LeBron James knapp 40 Sekunden vor Schluss dann den Deckel drauf. Der King legte dabei das 74. Triple-Double seiner Karriere auf und beendete die Partie mit 27 Punkten (10/17 FG), 11 Rebounds sowie 11 Assists. Ebenfalls stark war Kyle Kuzma (22).

Auf der Gegenseite mussten die Denver Nuggets ihre erste Saisonniederlage hinnehmen, und das, obwohl gleich drei Spieler mindestens 20 Zähler auflegten. Bester Scorer war Nikola Jokic (24 und 11 Rebounds), dahinter folgten Jamal Murray (22 und 10) und Monte Morris (20 und 7 Assists).

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