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NBA Spielbericht: Stephen Curry stellt Rekord bei Sieg der Warriors in Brooklyn auf

Von SPOX
Stephen Curry stellte in Brooklyn einen neuen NBA-Rekord auf.

Die Golden State Warriors (6-1) haben ihre Pflichtaufgabe bei den Brooklyn Nets (2-4), am Ende mit einem leichten Wackler, gemeistert und mit 120:114 (BOXSCORE) gewonnen. Überragender Mann war dabei Stephen Curry, der im siebten Spiel in Folge mindestens fünf Dreier traf und damit einen NBA-Rekord aufstellte.

Brooklyn Nets (2-4) - Golden State Warriors (6-1) 114:120 (BOXSCORE)

Stephen Curry ist der Mann der Stunde bei den Warriors und der Chefkoch legte gleich wieder ordentlich los. Die ersten beiden Dreier gingen sofort durch die Reuse, doch die Gastgeber standen dem in Nichts nach. Brooklyn war selbst früh heiß und ließ es ordentlich aus der Distanz regnen. Vor allem Caris LeVert (10 Punkte im ersten Viertel) drehte im ersten Viertel ordentlich auf, zog aggressiv zum Korb und auch der Jumper sah sehr gut aus.

Die Warriors-Offense bestand zunächst fast nur aus Curry und Kevin Durant, die zusammen schon 24 Zähler erzielt hatten und dennoch lagen die Nets nach zwölf Minuten nur mit drei Punkten in Rückstand (29:32). Die Reservisten (zusammen mit Klay Thompson) des Champions konnten dann aber ein erstes kleines Polster erspielen. Gerade Thompson hatte aus der Mitteldistanz ein gutes Händchen und wurde nun mehr in die Angriffe eingebunden.

NBA-Rekord für Stephen Curry

Curry kam auch nach seiner Pause wieder angriffslustig aufs Feld und auch der Dreier war weiter da. So wuchs der Vorsprung Stück für Stück an, die Nets verloren langsam den Anschluss. Kurz vor der Pause hatte Curry (schon 24 Zähler) dann seinen Rekord. Zum siebten Mal in Folge hatte der Guard mindestens fünf Triples versenkt, das gab es in der NBA noch nie. Mit einem 49:63-Rückstand waren die Nets zur Pause eigentlich noch gut bedient.

Danach kühlten die Warriors (und Curry) ein wenig ab, aber Brooklyn konnte dies nicht wirklich nutzen und so blieb der Rückstand aus Nets-Sicht konstant im zweistelligen Bereich. Die Dubs suchten ihr Glück nun mehr mit Drives und zogen einige Fouls, was leichte Punkte nach sich zog. LeVert und Russell versuchten zwar noch einiges, aber Golden State verlor nie die Kontrolle.

Gegen Ende des dritten Viertels fiel dann scheinbar die Vorentscheidung, als die Warriors wichtige Produktion von Rollenspielern mit Jonas Jerebko oder Alfonzo McKinnie bekamen und die Führung auf 19 Punkte ausbauten. Brooklyn kam noch einmal ein Stück näher, da nun ein Dreier nach dem anderen durch die Reuse ging. Golden State begann zu wackeln und drei Minuten vor dem Ende waren es plötzlich nur noch vier Zähler Vorsprung für die Gäste.

Brooklyn lässt die Warriors noch einmal zittern

D'Angelo Russell verkürzte per Drive sogar noch auf zwei Zähler, doch Durant hatte aus der Mitteldistanz die richtige Antwort, bevor Curry gut eine Minute vor Schluss endgültig den Dagger besorgte (115:108). Joe Harris hätte wenige Sekunden vor dem Ende noch einmal auf einen Zähler verkürzen können, doch sein Dreier klatschte nur auf den Ring und die Dubs brachten das Spiel von der Linie nach Hause.

Für die Warriors war Curry (35, 7/15 Dreier) der Topscorer, während Durant (34, 11/20 FG) vor allem im Schlussabschnitt aufdrehte. Thompson (18) und Draymond Green (8, 13 Assists, 5 Steals) steuerten auch noch ihren Anteil zum Erfolg bei. Die Überraschung der Warriors war aber McKinnie, der mit viel Einsatz auffiel und gute 9 Punkte verbuchte.

Für Brooklyn war LeVert (23) der auffälligste Akteur, dazu erzielte D'Angelo Russell 25 Zähler und spielte zudem 6 Assists (5 TO). Die Nets brachten den Champion vor allem durch den Distanzwurf spät im Spiel noch einmal in die Bredouille, weil der Dreier hervorragend fiel. Satte 20 von 42 Versuchen gingen durch die Reuse.

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